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Britische Geisel John Cantlie über sein Land: "Ich wurde aufgegeben"

Dieses mal haben die IS-Terroristen kein Video ins Internet eingestellt, bei dem einem Gefangenen der Kopf abgeschnitten wird. Das neueste Video zeigt den britischen Fotografen John Cantlie in einer ruhigen Ansprache. So als würde er eine Dokumentationssendung moderieren.

In dem Video sagt John Cantlie, "Ja, ich bin ein Gefangener, das kann man nicht leugnen und ich wurde von meiner Regierung aufgegeben."

Des weiteren beschwert sich der Gefangene darüber, dass westliche Medien angeblich die Wahrheit manipulieren würden. Der Brite befindet sich seit zwei Jahren in Gefangenschaft.


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WebReporter: famir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Land, Geisel, Ich
Quelle: kurier.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2014 16:12 Uhr von Tamerlan
 
+20 | -2
 
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Einerseits verstehe ich, das die Amis und Briten keine Lösegelder zahlen. Es würden sonst vielleicht viel mehr Menschen entführt werden. Trotzdem extrem traurig in was für einer Situation die Geisel, seine Familie und Angehörigen jetzt stecken..
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20.09.2014 19:55 Uhr von jschling
 
+2 | -2
 
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@Tamerlan
da hab ich sogar + gedrückt, wie es wohl die meisten auch sehen
ABER, wenn man mal guckt:
der Mann war Fotograf - nicht irgendwie für den Staat unterwegs, sondern für die Presse (erstmal nicht verwerflich)
Der Mann wurde bereits ein gutes halbes Jahr vorher entführt und da wurde er befreit von ner syrischen Sicherheitstruppe, bevor er ein knappes halbes Jahr später erneut in Gefangenschaft geriet
...also so Leid es mir tut, aber ich glaube da hat jeder Staat genug andere Bürger, wo es sich mehr lohnt Geld für auszugeben *g*
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21.09.2014 01:17 Uhr von Yoshi_87
 
+7 | -0
 
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Niemand wird gezwungen in solche Länder zu gehen.

Das man bei einer Entführung keine Hilfe durch Lösegeldzahlungen zu erwarten hat ist klar.

So gesehen sollte sich niemand darüber beschweren.
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21.09.2014 12:31 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Touristen legt man nahe, nicht in solche Länder zu reisen, da es um das Leben der Menschen geht. Anscheinend sind solche Fotografen keine Menschen, die solche Ermahnungen einfach nicht ernst nehmen. In Thailand sagt man zu diesem ´Fall "som nam naa" selbst schuld. Warum klagt er den Staat und nicht seinen Arbeitgeber der ihn doch bestimmt dorthin geschickt hat, um Bilder des Leidens mit nach Hause zu bringen, damit die Bosse ihren finanziellen Nutzen daraus ziehen können, an?

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