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Milliarden locken Rüstungslobbyisten: Bundeswehr sucht neues Raketenabwehrsystem

Aktuell sucht die Bundeswehr nach einem Nachfolger für das mittlerweile veraltete Raketenabwehrsystem "Patriot" und das bedeutet für die Rüstungsindustrie erneut Milliarden-Geschäfte. Dabei geben sich aktuell die Rüstungslobbyisten von zwei Firmen in Berlin die Klinke in die Hand.

Auf der einen Seite steht das US-Unternehmen Raytheon, dessen Vizepräsident Tim Glaeser das Verteidigungsministerium vom Kauf des offiziellen Patriot-Nachfolgers überzeugen will. Dabei argumentiert er, dass das System in der Hälfte der Zeit für einen Drittel des Preises geliefert werden kann.

Der weitere Anbieter ist die deutsch-italienisch-US-Amerikanische Kooperation MBDA aus dem bayrischen Schrobenhausen, welches das Raketensystem MEADS entwickelt. Die Kosten hier liegen bei etwa zwei bis vier Milliarden. MEADS sorgte bereits wegen einer Kostenexplosion für Schlagzeilen.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Milliarden, Raketenabwehrsystem
Quelle: tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2014 15:03 Uhr von blonx
 
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Dennoch bevorzugen einige Politiker das deutsch-italienische System, da hier zum einen Arbeitsplätze dran hängen, schon viele Millionen an Steuergeldern in die Entwicklung geflossen sind und diese Rüstungstechnologie scheinbar auch weiterverkauft werden soll.
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19.09.2014 15:58 Uhr von yeah87
 
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19.09.2014 19:45 Uhr von yeah87
 
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