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Oberhaupt der englischen Kirche: Erzbischof hat Zweifel an Existenz Gottes

Justin Welby ist der Erzbischof von Canterbury und das Oberhaupt der englischen Kirche und sorgt derzeit mit einer Aussage für mächtig Wirbel unter den Geistlichen.

In einem Interview meldete er Zweifel an der Existenz Gottes an: "Neulich habe ich beim Joggen gebetet, bis ich schließlich in Gedanken zu Gott sagte: Das ist ja alles schön und gut, aber wäre es nicht an der Zeit, dass du etwas unternimmst - wenn du denn da bist."

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen er es sich nicht erklären kann, wie all das Leid auf der Erde mit einem gütigen Gott zu erklären sei, so Welby.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Zweifel, Erzbischof, Existenz, Oberhaupt
Quelle: sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2014 14:58 Uhr von TinFoilHead
 
+20 | -5
 
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Wenigstens ein Pfaffe, der aufwacht!
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19.09.2014 15:15 Uhr von Renshy
 
+2 | -1
 
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das ist mit den selbstbewussten taten der verschiedenen menschen kulturen zu erklären (:
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19.09.2014 22:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Ich würde es so versuchen:
"Gott" ist die Ursache und der Schöpfer alles was ist und alles Seins und des Bewusstseins.
Aber kein Wesen, das eingreift, etwas regelt oder kontrolliert.
Was wir tun um etwas zu verändern muss von uns selbst kommen.
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20.09.2014 00:45 Uhr von mcdar
 
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...oh man, soviel Theologie studiert und trotzdem so naiv im Glauben...Gott ist kein Wichtelmännchen im Orbit, den man für jeden Quatsch beschuldigen kann...und das von einem Bischof...als wenn er sein Amt bei EBAY ersteigert hätte...aus einem spirituellen Universum kann man nicht direkt das duale Universum manipulieren, nur indirekt, durch die Seele, welche als einzige nicht zum dualen Universum gehört. Jeder kann sich entscheiden, genauso wie ob man jetzt einen Horrorfilm oder Komödie schauen möchte. Wenn man sich immer chronisch falsch entscheidet, dann fährt man die Welt halt an die Wand/muss die Konsequenzen tragen und die nächste Welt folgt gleich. Schade wenn es lange dauert, bis man lernt, sich göttlich zu entscheiden, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und jedes Kind (Seele) wird irgendwann erwachsen...
...wenn man ein einer "teuflischen" Gesellschaft lebt und diese "füttert", braucht man sich nicht zu wundern, wenn teuflisches passiert...wenn man in und mit der Angst lebt (derzeitige Religionen) dann setzt man sich der Gefahr mutwillig aus, auch erschreckt zu werden...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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26.09.2014 12:17 Uhr von Trallala2
 
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Es wundert mich schon etwas wie ein Erzbischof den Glauben deutet.

Nimmt man die Bibel zugrunde so gibt es gewisse Regeln.

Ok, zuerst wurde die Welt erschaffen, das ist ein Ding für sich, aber was folgte dann? Gab es je eine Stelle in der Gott durch Zauberei etwas erschuf? "Und Jakob brauchte einen Stock. Puff-Päng-Bum, und plötzlich hatte er einen Stock in der Hand." An so eine Stelle kann ich mich in der Bibel nicht erinnern. Direkte Einflussnahmen waren also Ausnahmen. Wenn dann gab es eine Pest oder Schwefel regnete vom Himmel, aber kein Monty-Python-Fuss vom Himmel der feindliche Armeen zerschmetterte.

Auch gibt es keine Stelle in der Bibel in der Steht: "Jonas wollte etwas machen und Gott manipulierte seinen Willen.". Solche Stellen gibt es auch nicht. Wenn, dann wurde ein Engel geschickt der Gottes Sicht der Dinge wiedergab. Was der Empfänger daraus machte blieb ihm überlassen.

Betrachtet man also die Bibel, dann wird da nicht gezaubert und auch nicht in den freien Willen eingegriffen. Gott bestraft höhsten später, aber er mischt sich nicht oder kaum ein.

Womit wir bei der Frage wären wieso die Welt so ist wie sie ist. Das "Problem" ist, dass die Erde uns alle eigentlich ernähren kann, aber es stets Menschen gibt die mehr für sich wollen. Das Problem ist also kein Problem Gottes, als von Menschen hausgemacht.
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04.10.2014 12:53 Uhr von d-fiant
 
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Es ist nicht Gottes Aufgabe in den freien Willen der Menschen einzugreifen. Was wir hier auf der Erde veranstalten, haben wir doch selbst so gewollt.

Ich mache Gott keine Vorwürfe, im Gegenteil, ich bin dankbar dass ich leben darf. Und sei die Erde manchmal auch noch so anstrengend (hauptsächlich aufgrund von Ignoranz, Ungerechtigkeit und Habgier), ich würde nicht Nichtleben wollen. :)
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29.03.2015 13:12 Uhr von CoffeMaker
 
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Falscher Denkansatz. Wenn wir Religion und Wissenschaft zusammen bringen würde eine andere Theorie aufwarten.

1. Gott existiert, aber aus seiner Sicht existieren wir nicht mehr.
2. Gott existiert nicht mehr genauso wie wir (aus seiner ehemaligen Sicht) nicht mehr existieren.

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