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Welthungerbericht: 805 Millionen Menschen leiden unter Hunger und Unterernährung

Seit Anfang der 90er Jahre wird von der UNO der Welthungerbericht herausgegeben, in dem festgehalten wird wieviele Menschen unter Hunger und Unterernährung leiden und wo diese leben. Laut dem aktuellen Bericht haben aktuell 805 Millionen Menschen keinen ausreichend Zugang zu Nahrungsmitteln.

Das heißt, jeder neunte Mensch auf der Welt leidet unter Hunger. Dabei hat es zwar in den letzten Jahren einen konstanten Rückgang gegeben, doch angesichts der Tatsache, dass bei der Nahrungsmittelproduktion ein Rekord nach dem anderen gebrochen wird, scheint die Zahl viel zu hoch.

Der Generaldirektor der Welternährungsorganisation FAO, Jose Graziano da Silva, erklärte, dass die Menschen sich die Lebensmittel schlicht nicht leisten könnten. Theoretisch müsste niemand hungern. Weit mehr als die Hälfte aller Hungernden lebt in Asien.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Welt, Hunger, Unterernährung
Quelle: tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2014 14:35 Uhr von blonx
 
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In Afrika lebt gut ein Viertel der Hungernden, wobei hier vor allem die Länder südlich der Sahara betroffen sind.
Aber es gibt auch positive Entwicklungen, so konnte die Zahl im Vergleich zu 1990 um 45 Prozent gesenkt worden. Und 63 von 163 Ländern konnte die Zahl der Hungernden halbieren.
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19.09.2014 14:45 Uhr von xarxes
 
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BastB bist du dumm?

Natürlich werden wir zwangsläufig weniger Geburten in vielen Ländern der Welt benötigen, jedoch reichen unsere Nahrungsmittel mometan theoretisch aus, um die Weltbevölkerung zu sättigen.
Jedoch wird zu viel weggeschmissen oder nicht richtig eingesetzt.

Überleg doch mal, wie viel Essen die reicheren Länder verschwenden um ihre Massentierhaltungen am Laufen zu halten?
Alleine das Essen, was dort aufgewendet wird, würde wahrscheinlich den Welthunger stoppen können.
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19.09.2014 15:22 Uhr von psycoman
 
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@Xarxes. Die Leute hungern, weil sie zuviele Kinder haben, bzw. hungern die Kinder, weil es eben in diesen Ländern nicht genug (bezahlbare) Lebensmittel gibt.

Es ist völlig nebensächlich wie viel Essen wir hier wegwerfen, davon hat nicht ein hungernder Mensch etwas. Man hilft den Leuten auch nicht in dem man ihnen Essen schickt. Das hilft nur kurzfristig.

Man müsste die Landwirtschaft und Eigenversorgung fördern. Aber wir verkaufen den Leuten sogar unsere Rest, etwa Hühnerklein aus Europa, und zwar so günstig, dass die lokalen Hähnchenbauern nicht mithalten können und pleite gehen. Super.

Afrika und Asien brauchen nun wirklich nicht mehr Menschen. Eher weniger Krieg und bessere Regierungen.

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