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Hilfsangebote nicht genug: Ärzte ohne Grenzen kritisiert Bundesregierung

Die deutsche Bundesregierung hat erklärt, sich stärker im Kampf gegen die Ebola-Epidemie engagieren zu wollen (ShortNews berichtete). Konkret sollen ein Feldlazarett mit 50 Betten nach Liberia geliefert werden, allerdings ohne medizinisches Personal, und die Hilfszahlungen auf zehn Millionen Euro erhöht werden.

Des Weiteren soll die Bundeswehr eine Luftbrücke nach Liberia aufbauen. Laut der NGO "Ärzte ohne Grenzen" seien diese Hilfsangebote allerdings unzureichend. Eine Klinik ohne medizinisches Personal sei sinnlos, so Tankred Stöbe, Chef der deutschen Sektion der Organisation.

Vor allem brauche man "Krankenhäuser und Isolierstationen mit ausgebildetem Personal", denn die Helfer vor Ort seien am "Ende ihrer Kräfte" und bräuchten dringend Unterstützung. Scheinbar sei der Bundesregierung das Ausmaß der Krise nicht wirklich bewusst. Die USA schicken 3.000 Helfer in die Region.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Bundesregierung, Ebola
Quelle: spiegel.de

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19.09.2014 15:41 Uhr von einerwirdswissen
 
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Ein Freund(Arzt) von mir, fliegt in 2 Wochen da runter um zu helfen.Er arbeitet seid seines Studiums vor 12 Jahren immer wieder in Kriesengebieten für die ÄoG.
Ich habe volle Hochachtung vor diesem Mann.

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