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EZB will zur Bankenrettung nun auch minderwertige Papiere kaufen

Die Europäische Zentralbank plant zur Entlastung der Banken den Kauf von minderwertigen Papieren. Diese Pläne werden von der deutschen Bundesbank kritisch gesehen und es wurde die Befürchtung geäußert, dass die Europäische Notenbank so zu einer "Bad-Bank" wird.

Die EZB will Papiere mit einer schlechteren Bewertung als "A-" kaufen. Diese weisen ein vergleichsweise hohes Ausfallrisiko auf. So wird dann das Risiko der Banken-Bilanzen auf den Steuerzahler umgelegt.

Die Details zu dem Kaufprogramm werden Anfang Oktober dieses Jahres durch den EZB-Rat entschieden. Zuvor hatte EZB-Chef Mario Draghi beteuert, dass nur Verbriefungen mit einer guten Qualität gekauft würden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EZB, Papiere, Bankenrettung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2014 13:32 Uhr von Borgir
 
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Und dann stehen sie grinsend vor der Presse und verkünden, dass das Risiko gar nicht so hoch wäre und das schon klappen würde. Warum schaut sich der EU-Bürger das an ohne adäquat zu reagieren?
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19.09.2014 15:12 Uhr von generalviper
 
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"Warum schaut sich der EU-Bürger das an ohne adäquat zu reagieren?"


Warum sollte er reagieren? Die Summen, mit denen da um sich geworfen wird, sind für den Normalbürger doch gar nicht verständlich, geschweige denn, dass diese Summen den Normalbürger noch betreffen. Ob bei der deutschen Staatsverschuldung jetzt 1,5 Billionen oder 3 Billionen stehen, ist doch völlig egal. Das sind eh Gelder, die nie jemand zu sehen bekommt, und die nur irgendwo als Zahlen interessieren, oder glaubt wirklich jemand, dass irgendein Land in Europa irgendwann einmal schuldenfrei ist?

In Deutschland sind die Preise seit Jahren stabil, dass das Einkommen kaum steigt liegt doch an der eigenen Bevölkerung die Niedriglohn noch unterstützt statt boykottiert.
Und wenn ich mir die Konsumzahlen in Sachen verkaufter Fernseher, Handies usw anschaue geht es uns in Deutschland nicht schlecht.
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20.09.2014 10:41 Uhr von speculator
 
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Hoffnungslos, wir haben alle (ok, "nur" 99%) verloren.
Niemals werden Millionen Menschen in Europa gegen die weltweite kleptokratische Politik zugunsten der großen Global Player aus Finanz und Wirtschaft auf die Straße gehen.
Und darum braucht es nur noch ein paar Abkommen, ein paar Reformen, ein paar "alternativlose" Entscheidungen und wir alle sind nur noch Schuldner und damit Leibeigene von Banken, Konzernen und Investoren; und Regierungen sind nur noch die machtlosen "Selbstverwaltungen" der hörigen Bevölkerung.
- Einfach nur niederziehend.

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