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Sanktionen gegen Russland treffen in Deutschland vor allem Maschinenbauer

Joachim Englert, Partner in der Wirtschaftsprüfungsfirma PwC, hat geäußert, dass die Ukraine-Krise mit den Sanktionen gegen Russland die deutschen Maschinenbauer in die Pleite treiben würde.

So würde vor allem der Maschinenbau unter den Problemen in Russland leiden, so Englert. Die Branchen wie die Aluminium- oder die Kupferschmelzen würden so langsam Probleme vermelden, was ein Frühindikator wäre, so der Analyst weiter.

Seit Juli dieses Jahres sei eine regelrechte Sanierungswelle auf Deutschland zugerollt, so Englert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Russland, Sanktionen, Maschinenbauer
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2014 15:16 Uhr von generalviper
 
+2 | -1
 
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Arbeit gibt es genug in Deutschland. Nur will die keiner mehr vernünftig bezahlen.

Witzig ist, wie immer wieder mit dem Thema "Arbeit" argumentiert wird.
Wir als deutscher Staat verhängen Sanktionen gegen Russland aufgrund von Menschenrechtsverletzungen - ob dies nun stimmt oder nicht sei dahingestellt.

Ab wieviel bedrohten Arbeitsplätzen wiegen diese denn nun schwerer als die Menschenrechtsverletzung?

Muss man sich jetzt dann die Frage stellen: Lieber 100, 1000, 10.000 tote Ukrainier, und dafür aber 100, 1000, 10.000 Leute in Arbeit oder wie funktioniert dieses System?
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19.09.2014 16:10 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -1
 
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Frage: Wenn der Staat durch sanktionieren eines anderen Landes meinen Arbeitsplatz vernichtet,verstößt er dann nicht gegen mein Recht auf Arbeit?

Arbeitsplätze gehen verloren,werden neu geschaffen,Arbeiter verdienen dann erst mal nur den "Mindestlohn",die Wirtschaft freut sich.
Klingt logisch,aber auch traurig.
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19.09.2014 17:07 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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"So würde vor allem der Maschinenbau unter den Problemen in Russland leiden, so Englert."

Russland ist für den Maschinenbau aber nur ein extrem kleines Licht - und das dann auch nur für bestimmte Firmen.

Der gesamte Wirtschaftsaustausch zwischen Deutschland und Russland ist extrem überschaubar und, de facto, irrelevant.




"ie Branchen wie die Aluminium- oder die Kupferschmelzen würden so langsam Probleme vermelden..."

Ach, sowas gibt´s in Deutschland noch immer? Sind die nicht längst alle in Staaten mit niedrigeren Energiekosten umgezogen?

Wie groß ist denn der Anteil dieser zwei Branchen am Gesamtmarkt und wie stark sind sie durch die Russland-Sanktionen betroffen?

Wie viele Arbeitnehmer betrifft das am Ende? 50?
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19.09.2014 17:27 Uhr von mia_wurscht
 
+2 | -1
 
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Putin gehen die Sanktionen am allerwertesten vorbei, dafür dürfen unsere Wirtschaft und unsere Arbeitnehmer drunter leiden - also wir alle. Ich glaub hier läuft was verkehrt, trotzdem ein großes DANKE an unsere Politiker in Berlin o.O`
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19.09.2014 17:43 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ mia_wurscht

Das ist Unsinn. Russland wird von den Sanktionen massiv getroffen, während die deutsche Wirtschaft, mal von einer Hand voll Unternehmen, gar nichts spürt.
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19.09.2014 18:08 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -0
 
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Also wenn Russland Aktien ihres eigenen Landes kauft,weil die ja keiner haben will, oder besitzen darf,dann kann er auf langer Sicht hin auch viel Geld verdienen.
Russland profitiert von den Sanktionen allein dadurch, dass das Land jetzt nach und nach auf Eigenversorgung umstellt.
Damit ist es in der Zukunft Sanktionsresistenter.
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19.09.2014 20:41 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Die DWN Deppen und ihre Phantasienachrichten mal wieder...
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19.09.2014 21:11 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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@ Prime.ra
Und wird da auch nur ansatzweise angedeutet, dass irgendwer "in die Pleite" getrieben wird? Depp.
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19.09.2014 23:18 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ Prime.ra

In keinem deiner vier Links steht, dass irgendwer pleite geht.

Ich habe das ja weiter oben schon ausgeführt: Die Anzahl der betroffenen Firmen ist gering. Der von dir verlinkte Spiegel-Artikel nennt Zahlen:
"Demnach hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) rund 60 Anträge für eine Ausfuhrgenehmigung "auf Eis gelegt" oder abgelehnt."
http://www.spiegel.de/...

~60 Anträge. In 7 Monaten.


Der Spiegel geht aber noch weiter:
"Mehr als 60 Prozent berichteten von weniger Anfragen und Aufträgen aus dem ohnehin schon schwierigen russischen Markt. "

Das bestätigt nur, dass der russische Markt sowieso kein Premium-Markt ist. Schon vor den Sanktionen war die Rechtslage völlig unklar da willkürlich, die Zölle pervers hoch und die Zahlungsmoral schlecht.



Wenn eine Firma daran pleite geht, dann war sie vorher schon krank und wäre auch durch eine andere Krise pleite gegangen.

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