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Einzige Gewinner des neuen Krieges im Irak sind Rüstungskonzerne

Über den Krieg gegen den IS im Irak und Syrien dürften sich wahrscheinlich nur die Rüstungskonzerne und die privaten Sicherheitsfirmen freuen. Sah es nach dem Abzug der US-amerikanischen Truppen aus dem Irak und dem kommende Abzug aus Afghanistan noch schlecht aus, so steigen die Gewinne wieder.

Sean McFate, Professor an der Geogetown University, erklärt, dass "diese Unternehmen wieder einen Aufwind spüren". Dabei gehe es um mehrere Hundert Millionen Dollar und die Branche hoffe, auf jahrelange Einsätze. Auch an der Börse ist es bereits zu spüren, die Aktie von Lockheed Martin stieg spürbar.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Barack Obama die Luftschläge noch zu verstärken, stieg der Index für die US-Rüstungsindustrie spürbar. Und auch die privaten Sicherheitsfirmen hoffen auf lukrative Geschäfte. In der Vergangenheit konnten diese Firmen mehr als 140 Milliarden Dollar verdienen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Irak, Gewinner, Rüstungsindustrie
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2014 22:19 Uhr von Borgir
 
+11 | -11
 
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Und die Menschen, die nicht mehr von den IS-Killern abgeschlachtet werden.
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17.09.2014 22:26 Uhr von C3XR4
 
+1 | -0
 
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18.09.2014 00:01 Uhr von TinFoilHead
 
+13 | -1
 
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Einzige Gewinner des neuen Krieges im Irak sind Rüstungskonzerne

Richtig wäre, Rüstungskonzerne sind zweiter Gewinner.
Erster Gewinner sind nämlich immer irgendwelche Banken!!!
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18.09.2014 00:11 Uhr von lopad
 
+4 | -3
 
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Ja, und von Ferien profitieren die Touristikkonzerne.
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18.09.2014 01:05 Uhr von fluckz
 
+2 | -2
 
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IDas Öl wurde vergessen.
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18.09.2014 04:24 Uhr von Pantherfight
 
+4 | -3
 
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Genau aus diesem Grund ist der Krieg doch ursprünglich entstanden. Die Rüstungsindustrie stant vor einer Pleite weil niemand mehr Krieg gespielt hat. Da muss man dann künstlich nachhelfen um wieder Geld zu bekommen.
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18.09.2014 07:00 Uhr von Mecando
 
+2 | -6
 
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In erster Linie gewinnen hier die Banken.

Rüstungsunternehmen verdienen in Kriegen eigentlich nicht wirklich was. Im Krieg hat kaum ein Staat Interesse am Zukauf von Material, von Munition mal abgesehen, man nutzt viel eher das bereits Vorhandene. Die Ausgaben werden auch eigentlich aus Vorsicht eher zurück gefahren.
Rüstungskonzerne verdienen eigentlich eher nach bzw. zwischen den Kriegen, wenn man eben seine Verluste ausbessern oder für zukünftige ´Aktionen´ vorsorgen muss.
Krieg selber bringt nur ein paar nette Aktienkurse, aber keine wirklichen Gewinne für Rüstungsunternehmen.

"Das Öl wurde vergessen."
Ich bezweifle mal stark, dass es im Irak jemals um Öl ging, auch wenn der Stammtisch dies gerne anders sieht.
Fakt ist: Vor dem letzten Irakfeldzug war der Großteil der Ölförderanlagen mehr oder minder unter amerikanischer/westlicher Kontrolle. Nach dem Krieg, bzw. aktuell, hat eher der asiatische Raum seine Hand darüber...
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18.09.2014 07:06 Uhr von Sinaara
 
+1 | -4
 
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war doch klar
Habs erst vor paar Tagen meiner Frau erzählt, warum schicken die nicht mit Luftunterstützung und 2000 Elitesoldaten runter und es wäre nach paar Wochen Ruhe da drüben, aber nein das kostet ja.
SInd doch nur dumme Kameltreiber.....
Lieber Waffen liefern, an beide Seiten und Millionen verdienen....

Gleichen mit den Assad, 5Mann Kommando und der wäre Geschichte gewesen, aber nein, lieber Waffen verkaufen egal wieviel Tote in der Zivilbevölkerung, hauptsache Geld fliest.....
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18.09.2014 09:02 Uhr von Osiso
 
+0 | -0
 
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Der Gewinner ist der Tod.
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18.09.2014 14:24 Uhr von architeutes
 
+0 | -2
 
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Vor der Geheimpolizei oder Soldaten der ehemaligen Despoten (Saddam etc.) hat/hatte die Bevölkerung die gleiche Angst wie jetzt vor der IS. Die sunnitische Bevölkerung hat ja nicht viel zu befürchten wenn sie die Füsse still halten.
Auch in Afrika gehen die Menschen der Polizei oder Soldaten aus den Wege ,die negativen Erfahrungen sind zu groß.
Eine breite Masse von Menschen die aktiv gegen die Islamisten vorgehen ist dort nicht zu erwarten.
Entweder sie beziehen Prügel von der Polizei oder den Islamisten ,das bleibt sich gleich.
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19.09.2014 00:44 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+0 | -1
 
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hätte auf DWN getippt^^
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19.09.2014 12:22 Uhr von suhley-mike
 
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im irak krieg ging es um petrodollar

saddam wollte das öl damals in euro verkaufen.
und das mußte von ja verhindert werden.

deswegen war saddam damals ein ernster feind.

und die eu muß sich ja den großen bruder aus übersee immer beugen.

die amis sind ja seit den ersten weltkrieg der größte kreditgeber.

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