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Ägypten: 3.300 Jahre alte Frau mit gut 70 künstlichen Haarverlängerungen entdeckt

Archäologen rund um Jolanda Bos haben bei ihren Untersuchungen im Rahmen des Amarna-Projektes die Überreste von zahlreichen Toten auf dem Friedhof von Amarna untersucht. Dabei fiel auf, dass zahlreiche Tote über künstliche Haarverlängerungen verfügten.

So auch die bislang unbekannte Frau, welche nicht mumifiziert wurde, sondern einfach in einer Matte eingerollt bestattet wurde. Die Haare sind noch vollständig erhalten und die Forscher haben entdeckt, dass sie gut 70 "Extensions" hat. Ob diese Haartracht auch im Alltag getragen wurde, ist unklar.

Und auch bei anderen Toten fanden die Wissenschaftler diese Haarverlängerungen, sowie aufwendige geflochtene Zöpfe. Dabei trugen die meisten Menschen die Haare eher kurz, im Schnitt waren es um die 20 Zentimeter. Das längste Haar, mit 30 Zentimetern, war eine künstliche Strähne.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Ägypten, Haar
Quelle: livescience.com

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17.09.2014 18:53 Uhr von blonx
 
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Das Alter der Frau lässt sich relativ genau angeben, da Amarna, die Hauptstadt von Echnaton (ca. 1.353 bis 1.335 vor Christus), schon kurz nach dem Tod des Pharaos und der Wiedereinführung der alten Götter aufgegeben wurde.

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