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Teotihuacán: Bewohner haben alkoholhaltigen Pulque zur Nahrungsergänzung getrunken

Die antike mesoamerikanische Stadt Teotihuacán war zu ihrer Blütezeit die größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und prägte den gesamten Kulturraum. Auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern lebten mehr als 100.000 Menschen.

Doch noch immer wissen die Archäologen nur wenig über das Leben der Bevölkerung in dieser Stadt, weshalb sie nun Keramikreste auf die Nahrungsmittel untersucht haben. Dabei konnten die Forscher feststellen, dass der alkoholhaltige Pulque ein fester Bestandteil der Nahrung war.

In der recht trockenen Landschaft gedeiht das Grundnahrungsmittel Mais nur relativ schlecht. Und auch wenn Mais relativ viele Kalorien liefert, so ist er doch arm an Eisen, Calcium und B-Vitaminen. Diesen Mangel könnten die Menschen mit dem milchigen Pulque ausgeglichen haben, so die Forscher.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bewohner, Nahrungsergänzung, Teotihuacán
Quelle: livescience.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2014 16:22 Uhr von blonx
 
+7 | -1
 
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Die Forscher fanden an speziellen Keramiken, welche mit Kiefernharz wasserdicht gemacht wurden, Pulque-Spuren.
Pulque wird aus dem Saft der Maguey-Agave gemacht, aus welcher auch Tequila gebrannt wird.
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18.09.2014 17:13 Uhr von JustMe27
 
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Im Rest des Inkareiches, das übrigens den Eigennamen Tahuatinsuyu trug, wurde aber mehr die aus mais gebraute Chicha getrunken, Für den Sapai Inka, den Kaiser, wurde eine eigene Chicha aus besonders gutem, extra dafür gezogenen Mais gebraut, die nur er trinken durfte. Hergestellt wurde sie nur von bis dahin unberührten Jungfrauen, den Sonnenjungfrauen, die ein eigenes Haus im Plastbezirk hatten. Diese standen (nur) dem Sapai Inka natürlich auch zur Verfügung, nur brauen durften sie danach nicht mehr^^ Hach, was für ein Leben als Gottkaiser, nicht wahr?

Peru und die Inka sind ein Hobby von mir ;)

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