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Holger Zschäpitz: Die fetten Jahre für Deutschland sind vorbei

Die Digitalisierung der Welt, die Krisen auf der ganzen Welt und der Terror lassen auf eine Zeitenwende schließen. Holger Zschäpitz glaubt, dass die fetten Jahre vorbei seien und der Mittelstand erodieren und die Arbeitskräfte schwinden würden.

Die Bevölkerung in Deutschland altere rasch und dem Arbeitsmarkt stehen somit weniger Menschen zur Verfügung. Dazu kommt, dass Frauen nicht richtig in den Arbeitsmarkt gebracht und Migranten zu schlecht integriert werden, so die Argumente von Zschäpitz.

Außerdem ist laut Zschäpitz das traditionelle Familienmodell nicht mehr in Mode. Dies würde sich auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Wenn keiner mehr die Familienunternehmen übernehmen würde, beraube sich Deutschland seiner Chancen, so Zschäpitz weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Jahr, Zschäpitz
Quelle: welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2014 16:10 Uhr von xarxes
 
+7 | -2
 
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"...dass Frauen nicht richtig in den Arbeitsmarkt gebracht..."

"...das traditionelle Familienmodell nicht mehr in Mode. Dies würde sich auf die deutsche Wirtschaft auswirken."


Ob der liebe Herr Zschäpitz einfach nur etwas zu viel getrunken hat bei diesen Aussagen?

Schließlich ist traditionelle Familienmodell so aufgebaut, dass Vater arbeitet und die Mutter sich um Haushalt und Kinder kümmert.
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17.09.2014 16:18 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+6 | -2
 
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Also bevor man einen "Holger Zschäpitz" derart groß herauskommen läßt, sollte man ihn erst einmal vorstellen: http://www.oekonomenstimme.org/...
Ich kenne ihn jedenfalls nicht.

Richtig ist aber die Behauptung einer Zeitenwende: Dieser Auffassung ist auch Yvonne Hofstetter, die in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT die heutige Situation mit der von vor 150 Jahren vergleicht. (Vgl. DIE ZEIT vom 11. September 2014, S. 51)

Wörtlich sagt sie in einem Interview (das ja zur Absicherung der ZEIT von der Interviewten noch einmal abgesegnet wird): "Die digitale Revolution ist ein so gewaltiger Umbruch, dass man ihn mit der industriellen Revolution vor 150 Jahren vergleichen kann. Vieles brach zusammen, Traditionen, ganze Monarchien. Arbeiter wurden ausgebeutet, es gab einen enormen Konflikt zwischen Arbeit und Kapital."

Das ist quasi die Analyse der innenpolitischen Situation. Was anders ist als vor 150 Jahren ist die außenpolitische Situation, die von einer global sich gegenseitig durchdringenden Ökonomie gekennzeichnet ist.

Es gibt somit nicht nur innenpolitische Faktoren zu beachten sind, sondern auch außenpolitische, wozu auch die Immigration gehört ( "(...) und Migranten zu schlecht integriert werden, (...)"). Zu den außenpolitischen Faktoren gehört, daß Entwicklungen im Ausland stattfinden, die nicht der innenpolitischen Kontrolle unterliegen, aber innenpolitische Effekte haben.

"(...), dass die fetten Jahre vorbei seien und der Mittelstand erodieren und die Arbeitskräfte schwinden würden. " (Zschäpitz)
Ich kann nicht erkennen, inwieweit die letzten dreißig Jahre "fette Jahren" waren. Es hängt von den Vergleichsmaßstäben ab. Mit einem auf 600 000 Milliarden US$ aufgeblähten Derivate-Markt, einer ökonomischen Bewältigung der deutschen Einheit und der seit 1974 grassierenden Massenarbeitslosigkeit, die heute zur Folge hat, daß jeder dritte HartzIV-Berechtigte auf HartzIV verzichtet und Niedriglöhne grassieren, nimmt Zschäpitz entweder die tatsächliche Realität nicht wahr, oder verfälscht bösartig diese Realität. Unterstellt, er argumentiert nicht bösartig, führt seine Behauptung zu dem Schluß, daß die Zustände wohl noch herber werden.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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17.09.2014 19:05 Uhr von OO88
 
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weniger Pommes und Cola und dann wird es schon wieder.
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17.09.2014 23:48 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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"Die Bevölkerung in Deutschland altere rasch und dem Arbeitsmarkt stehen somit weniger Menschen zur Verfügung." (Borgir)
"Wenn keiner mehr die Familienunternehmen übernehmen würde, beraube sich Deutschland seiner Chancen, so Zschäpitz weiter." (Borgir)
Ja, und in der Vergangenheit haben die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Menschen die Familienunternehmen übernommen?

"weniger Pommes und Cola und dann wird es schon wieder." (OO88)
"Die Digitalisierung der Welt, die Krisen auf der ganzen Welt und der Terror lassen auf eine Zeitenwende schließen." (Borgir)
Wenn die Pommes und die Cola digitalisiert werden, hat man zwar physisch keine Pommes und Cola mehr, aber die weiteren Probleme "Krisen auf der ganzen Welt und der Terror" lassen sich so nicht reduzieren.


Ah, jetzt verstehe ich!

"Dazu kommt, dass Frauen nicht richtig in den Arbeitsmarkt gebracht und Migranten zu schlecht integriert werden, so die Argumente von Zschäpitz. " (Borgir)
Es geht gar nicht um die fetten Jahre der "Arbeitskräfte". Wie blöd von mir! Ich vergaß, wessen Blatt die "Welt" ist.

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