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Nach Sanktionen gegen Russland: EU muss Bauern retten

Die Europäische Union muss aufgrund der verhängten Sanktionen gegen Russland erneut Millionen von Euro aufwenden, um die Umsatzausfälle der europäischen Bauern auszugleichen.

In der kommenden Woche sollen Einzelheiten zu der Unterstützung der Bauern vorgelegt werden. Nachdem Russland ein Einfuhrverbot unter anderem für Gemüse aus Europa erlassen hatte, wurde von der EU schon die Zahlung in Höhe von 125 Millionen Euro angekündigt.

Die Auszahlung des Geldes wurde aber aufgrund der immensen Zahl der Anfragen zunächst auf Eis gelegt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Sanktionen, retten
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2014 15:25 Uhr von rubberduck09
 
+20 | -1
 
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Wenn das Gemüse jetzt über ist könnte man es ja auch mal billiger an die einheimische Bevölkerung weitergeben (so denn der Verlust ja eh durch die EU ausgeglichen wird) - aber leider bleibt die Preissenkung wie so oft auf der Strecke bis zum Endkunden stecken.
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17.09.2014 15:28 Uhr von Komikerr
 
+13 | -0
 
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Leider schon, vorallem wenn ich mir überlege, dass Obst und Gemüse zum Teil mittlerweile schon teuerer ist als Fleisch.
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17.09.2014 15:34 Uhr von PakToh
 
+8 | -1
 
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Wir sollten diese generelle Subventionspolitik bei der Agrarindustrie in Frage stellen!
Das was der Kram teurer würde könnten wir uns an Steuern sparen.
Problem: die Subventionen zahlen wir aus Geld das wir nciht haben, das nicht ausgeben nicht vorhandenen Geldes wird dann leider ein Nullsummenspiel und (Gott Bewahre) wwir könnten sogar an einen ausgeglichenen Haushalt heran kommen - so viel Vernunft darf in der Politik nicht sein!
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17.09.2014 15:39 Uhr von IEdI
 
+12 | -3
 
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Das war ein schwerer Fehler. Russland wird seine Agrarwirtschaft ausbauen und ihre Handelspartner woanders suchen. Die Nachfrage auf europäische Agrarprodukte wird nachhaltig sinken.
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17.09.2014 15:40 Uhr von Komikerr
 
+0 | -0
 
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Hupps war mein Fehler

[ nachträglich editiert von Komikerr ]
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17.09.2014 15:46 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -1
 
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@Anna77:
Äpfel bei uns so ab 2,99€/Kg, Birnen 3,99€/Kg.
Pfisiche weiss ich nicht,kaufen wir nicht,da Dank der EU die Dinger mehr einer Nektarine ähneln.
Was günstig ist,sind eineheimische Kartoffeln für ~ 0,35€/Kg.

Aber ich dachte,jeden falls wurde es auch hier immer wieder betont,dass wir keine oder nur kaum Kosten für die Sanktionen haben.
Der Russe kauft die Wahren trotzdem über andere Länder zu einem geringeren Preis und wir sollen die Zeche zahlen,traurig.
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17.09.2014 15:50 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -1
 
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@ IEdI: Wenn Russland ihre Kapazitäten in der Landwirtschaft ausbauen,dann werden sie auch irgend wann einen Überschuss erwirtschaften. Und den werden sie u.a. nach Europa verkaufen,wodurch die Preise wieder fallen könnten,wenns die EU nicht rechtzeitig schafft den Russen komplett zu sanktionieren. In anderen nicht EU-Länder fallen die Preise dann auch, wegen Angebot und Nachfrage.
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17.09.2014 16:06 Uhr von IEdI
 
+1 | -0
 
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@einerwirdswissen
Hast recht, da können wir uns ja auf niedrige Preise freuen! Was für ein Glück das ich kein Landwirt bin.

[ nachträglich editiert von IEdI ]
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17.09.2014 16:42 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+1 | -2
 
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Na und, dieses Jahr die betroffenen Bauern unterstützen und nächstes Jahr die Flächen für Bio Diesel nutzen.
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17.09.2014 16:43 Uhr von delicious
 
+3 | -0
 
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Erst, wenn die Einbußen (also Absatz + Ausfallleistungen) durch die Sanktionen, mehr als 45 Mrd. $US / Monat ausmachen, wird zurückgerudert. Das ist in etwa der Aussenhandelsumsatz, welche direkt von D mit den USA gemacht wird.
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17.09.2014 17:58 Uhr von architeutes
 
+1 | -5
 
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@einerwirdswissen
"wenn Russland ihre Kapazitäten in der Landwirtschaft ausbauen..."

Das haben sie in 24 Jahren nicht geschafft ,das einzige was mit Eifer betrieben wurde ist der Handel mit Bodenschätzen.
Und das hat einige wenige sehr sehr reich gemacht ,unter anderen Putin.
Russland könnte es so gut gehen wenn man mal was für die Infrastruktur und den Bürger gemacht würde.
In 24 Jahren nichts zu tun ist ein Verbrechen gegen das Volk.
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17.09.2014 19:50 Uhr von Olington
 
+5 | -0
 
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Hier sieht wohl keiner den Wald vor lauter Bäumen... sollte eine Sanktion nicht dafür da sein ein anderes Land zu bestrafen und den Zeigerfinger zu heben um "dudu" zu sagen?. Stattdessen bestraft man sich selbst, weil man, ohne nachzudenken, dem großen "Bruder" überm Teich nach dem Mund redet und alles macht was dort verlangt wird!. Unsere Politik nimmt immer perversere Züge an...
Das lernt man schon im Kindergarten, erst Hirn einschalten, dann nochmals drüber nachdenken und erst dann, aber wirklich erst dann reden, bzw handeln!.
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17.09.2014 20:52 Uhr von IEdI
 
+2 | -1
 
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@architeutes
Lag daran das sie die Landwirtschaft nicht genügend subventioniert haben (europäische Subventionen sind sechs mal höher), versuchen ist was anderes. Inzwischen wird in Russland für den Agrarbau Land verschenkt.

@wiederwaslos
Und? Stimmt es nicht?
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17.09.2014 21:53 Uhr von blaustich
 
+1 | -1
 
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PakToh:
Den Bauern wäre es auch lieber, wenn sie keine Subventionen und anstatt dessen angemessene Preise für ihre Produkte bekommen würden. Hauptgrund der Subventionspolitik ist meiner Meinung nach, dass man den Bauern sagen kann, was sie zu tun und zu lassen haben.
Zudem werden die Weltmarktpreise künstlich nieder gehalten, zum Nachteil ärmerer Länder.
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17.09.2014 22:00 Uhr von Flubi
 
+1 | -1
 
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Das schlimme ist doch, das die Bauern nicht nur einmal geretett werden müssen, da es kein Absatzmarktt mehr gibt.
Wohin mit der Überproduktion?

Sanktionen haben dazu geführt das der Iran heute nahezu autark ist, dasselbe wird in Russland passieren.
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17.09.2014 22:56 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Den Russen die Ukraine zu überlassen wäre uns viel billiger gekommen.
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18.09.2014 07:30 Uhr von hasennase
 
+0 | -0
 
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@flubi

mehr pleite, mit verrotteter wirtschaft und explodierender arbeitslosigkeit als im iran ist kaum zu toppen. der Iran musste feststellen, dass man auch mit öl nicht autark ist und überleben kann.
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18.09.2014 08:31 Uhr von hasennase
 
+1 | -1
 
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freiheit und sicherheit sind nicht selbstverständlich,kosten geld und sind permanent bedroht.
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18.09.2014 10:10 Uhr von Ruthle
 
+1 | -0
 
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Dann sollen sie das überschüssige Obst und Gemüse den "fordernden" Asylanten geben und damit weniger Euros, das spart dem Steuerzahler dann auch wieder etwas.

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