17.09.14 13:35 Uhr
 380
 

Familiendrama in Mönchengladbach: Familienvater tötete behinderte Ehefrau - Urteil

Wie von ShortNews berichtet wurde, musste sich vor dem Landgericht in Mönchengladbach ein 54-jähriger Familienvater wegen einem Familiendrama verantworten. Nun wurde das Urteil gefällt.

Der Familienvater, der außerdem einen Hang zum Alkohol hat, wurde wegen der Tötung seiner behinderten Ehefrau und schwerer Verletzung seines Sohnes zu zwölf Jahren Haft und 35.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Der Mann habe wegen seiner posttraumatischen Belastungsstörung mittlerweile eine Therapie angefangen. Die getötete Ehefrau wollte sich vor ihrem Tod von dem Mann trennen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: famir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Ehefrau, Mönchengladbach, Familiendrama
Quelle: schwaebische.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen-Anhalt: Bahnarbeiter vom ICE erfasst und tödlich verletzt
Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.09.2014 14:12 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -9
 
ANZEIGEN
behindi kindi

[ nachträglich editiert von SpankyHam ]
Kommentar ansehen
17.09.2014 14:12 Uhr von SpankyHam
 
+3 | -9
 
ANZEIGEN
sieht nach ehrenmord aus.
tja, liebe deutschen, sowas gibt es auch bei euch
Kommentar ansehen
17.09.2014 15:48 Uhr von CrowsClaw
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@ Famir

"Für einen Ehrenmord, ja so sehe ich dieses abscheuliche Verbrechen, ist dieses Urteil meiner Meinung nach sehr milde."

Sie behaupten das es sich um einen Ehrenmord handelt, demnach stehen Sie in der Beweispflicht eben jenen zu belegen. Das Sie das so sehen und Ihre eigene Meinung ist, ohne Belege usw. sagt mehr aus, als es Ihnen lieb ist.

Dies haben Sie bereits in Ihrer ersten News nicht geschafft. Nur weil Sie dies schon wieder behaupten, ohne Belege und aufzeigen von Tatmerkmalen (Plural) eines Ehrenmordes, macht es Ihre vollkommen haltlose Behauptung nicht wahrer.

Die Tatsache das er wegen Totschlags verurteilt wurde, bricht ihrer Behauptung endgültig das Genick.
Von den nicht erfüllten Tatmerkmalen eines Ehrenmordes ganz zu schweigen.

@ SpankyHam

"sieht nach ehrenmord aus."

Nein.
Kommentar ansehen
17.09.2014 17:34 Uhr von CrowsClaw
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ famir

"ich habe Dir alles in der anderen News schon erklärt - Wenn Du das nicht verstanden hast, so ist das Dein Mangel."

Sie haben gar nichts erklärt, Sie weichen den Tatmerkmalen schlicht aus.

"in sogut wie allen Fällen ist es eine Beziehungstat - Frau will sich trennen - Mann sticht zu: Grund - Mann will keine Trennung."

Kein klares Merkmal eines Ehrenmordes, einzeln stehend reicht es nicht aus, die Qualität für einen Ehrenmord ist nicht gegeben.

"Oder siehst Du da bis auf die Herkunft der Täter, dem Alkohol, den man bewusst vorher ebenso genommen haben könnte und dem Umstand, dass der Täter nachträglich eine Therapie absolviert einen Unterschied, den ich nicht sehe??"

Sie scheinen etwas langsam zu sein was ihr Denken betrifft, was?
Wie oft habe ich Sie aufgefordert mal die Tatmerkmale zu benennen? wie oft sollten Sie nun subsumieren?
Dem sind Sie nicht ein einziges Mal nachgekommen.
Warum sollte man Alkohol bewusst vorher nehmen? Nicht umsonst spricht man von Unzurechnungsfähigkeit.
Hinzu kommt auch noch die Affekthandlung.

Betrachten wir doch einfach mal die Quelle die Sie genannt haben und beleuchten wir einfach was Ihre Quelle zu Ehrenmorden sagt.

"Ein Ehrenmord wird in der Regel von einem männlichen Familienmitglied begangen." - Stimmt, soweit was die Tötung betrifft. Zum Aspekt des Mordes kommen wir noch.

"Diese hat (oft nur minimal) gegen eine Familienregel verstoßen." (das Opfer also) - ob der Konflikt gebrochene Familienregeln waren geht aus dem Sachverhalt nicht hervor.

"Dadurch sehen die männlichen Familienmitglieder ihren Machtanspruch in Frage gestellt." - Laut Sachverhalt nicht gegeben (Wird später mehrmals widerlegt).

"Oft werden sie von den weiblichen Mitgliedern in ihren Rachegelüsten bestärkt." - Laut Sachverhalt nicht gegeben, mal wieder.

"Um die Ordnung wiederherzustellen, wird das Mädchen getötet." (Hier einfach nur das Opfer) - Die "Familienordnung" wurde nicht wiederhergestellt sonder in Gänze zerstört.

"Die Gemeinschaft sieht das Verbrechen als rechtmäßig an. Sie ist möglicherweise sogar stolz darauf." - Laut Sachverhalt nicht gegeben. Tatsächlich hat der Sohn seine Mutter verteidigt, mit seinem Leben. Offensichtlich gab es niemanden der dieses Verbrechen billigte, schon gar keine Gemeinschaft.

"Ein Ehrenmord wird in der Regel nicht im Affekt begangen." - Die Tat ereignete sich im Affekt.

In der Quelle wird auf die Gemeinschaft verwiesen, speziell auf Türken aber das verwerte ich jetzt als "generell eine Gemeinschaft" die eben diese Bedingung schafft. Nationalitäten spielen keine Rolle. Somit, eine Gemeinschaft die eben diesen Druck ausübt, besteht auch nicht.

"In einer Gesellschaft, in der individuelle Freiheit nichts, die Familie aber alles bedeutet, kann der ganze Clan in die Planung des Ehrenmords involviert sein." - Niemand war involviert.

In der Quelle wird verwiesen das die Frau eingeschränkt ist und keine Freiheiten hat, dies geht aus dem Sachverhalt nicht hervor, aber man kann davon ausgehen das es ebenso nicht zutrifft. Besonders wenn die Tochter außer Haus sein kann, tagelang.

So ziemlich alle genannten Aspekte eines Ehrenmordes treffen schlicht nicht zu. Somit muss davon ausgegangenen werden das kein Ehrenmord stattfand.

Die Indizien, bzw. die Fragen die Indizien aufzeigen die für einen Ehrenmord sprechen können, stützen Ihre Aussage schlicht ebenfalls nicht.

Die Tatsache das er wegen Totschlags verurteilt wurde und nicht wegen Mord, macht Ihre Aussage komplett zu Nichte. Haben doch Mord und Totschlag signifikante Unterschiede.

Der Vergleich mit einem anderen Verbrechen ist problematisch da schlicht der gesamte Hintergrund, ein Anderer ist.
Tathergang ebenfalls nicht identisch und die Tat nicht im Affekt stattfand.
Vor allem kann Ihr Beispiel kein Ehrenmord sein, weil das Opfer noch lebt, was das Opfer aus dieser News, bedauerlicherweise eben nicht ist (Das ist für Sie anscheinend kein gravierender Unterschied), etwas was für ein Mord, jedes Tötungsdelikt, unabdingbar ist.

„Die Tat, Ablauf usw.. alles gleich.“

Jaja, alles gleich, ich wiederhole nochmal, alles gleich.
Bis auf die Tatsache das, dass eine Opfer tot ist, das andere Opfer überlebt, so viel zu „alles gleich“.

Ich habe für Sie (und für Andere (die gewisse Gedankengänge betreffend Ihrer Person haben)) Merkmale eines Ehrenmordes rausgesucht, sogar anhand Ihrer Quelle, wie zuvorkommend.

Die Tatmerkmale dieser Tat und eines Ehrenmordes stimmen NICHT, überein. Nicht einmal Mord trifft zu.
Bleibt lediglich Ihre Aussage, die Sie nicht belegen können.
Kommentar ansehen
18.09.2014 00:11 Uhr von CrowsClaw
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@ famir

quod esset demonstrandum

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen-Anhalt: Bahnarbeiter vom ICE erfasst und tödlich verletzt
Rom: Gentiloni soll Italiens neuer Regierungschef werden
"Toni Erdmann" zum besten europäischen Film gewählt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?