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50 Prozent aller Krebspatienten leiden an Depressionen, die Heilung behindern

ShortNews berichtete bereits darüber, dass Krebspatienten oftmals mit ihren Depressionen alleine gelassen werden, wo eigentlich eine Behandlung erforderlich wäre. Laut der österreichischen Psychiater-Fachgesellschaft (ÖGPP) sind sogar fast 50 Prozent aller Krebspatienten davon betroffen.

Dabei würden Depressionen die Heilungschancen der Patienten massiv behindern und müssten genauso behandelt werden wie die Krebserkrankung selbst. Die Depressionen könnten die Therapie stark negativ beeinflussen, da viele Patienten antriebslos seien und weniger kooperativ.

Aus diesem Grund sollten alle Krebspatienten routinemäßig auch auf Depressionen untersucht werden, um gegebenenfalls eine Therapie zu starten. Da einige Nebenwirkung der Krebstherapie, wie Erschöpfung oder Appetitlosigkeit, den Symptomen einer Depression ähneln, müsse ein Facharzt die Diagnose stellen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Depression, Heilung
Quelle: kleinezeitung.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2014 21:34 Uhr von Borgir
 
+11 | -1
 
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Beste Medizin: MARIHUANA

1. Keine Schmerze
2. Keine Depressionen
3. Keine Appetitlosigkeit

Und das alles wenn man ein oder zwei Joints am Tag konsumiert. Man erkläre mir auch nur einen Nachteil!! (und kommt mir nicht mit Einstiegsdroge, Krebspatienten bekommen so viele Drogen dass es darauf nicht mehr ankommt)
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16.09.2014 22:53 Uhr von internetdestroyer
 
+1 | -0
 
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@Kritikglobalisierer:
So ein Quatsch:
"... vor der Krebserkrankung behandelt werden."

Mein Vater war ein lebenslustiger Mensch BIS zur Diagnose.
Zitat:"Wir wissen doch alle, wie Krebs ausgeht."

Wie hätte man also VORHER eine Depression behandeln sollen?!
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16.09.2014 23:04 Uhr von daiden
 
+1 | -0
 
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Borgir hat natürlich absolut recht und niemand hier kann dagegen argumentieren! Zum Einen weil die geistigen Kompetenzen bei vielen Cannabisgegner fehlen und zum Anderen weil es schlicht und ergreifend keine Argumente gegen diese Art der medikamentösen Behandlung gibt! Und zwar nicht ein Einziges! Wäre diese verbrecherische Pharmamafia nicht so mächtig, würden erstens schon längst Cannaboide Medikamente eine Vielzahl anderer abgelöst haben und zweitens wäre eine Krebserkrankung im Jahr 2014 wohl bei Weitem nicht mehr so tödlich. Ich verwette meine Rente, dass auch hier in der Vergangenheit und Gegenwart etliche tolle neue Patente aufgekauft und verschlossen wurden, um den alten, teureren und ungesünderen Scheiß weiterhin verkaufen zu können!

http://info.kopp-verlag.de/...
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17.09.2014 05:23 Uhr von HansGünter
 
+0 | -0
 
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Ignoriert ihn bitte einfach
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17.09.2014 07:25 Uhr von Tibbii
 
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Komischerweise kamen die Depressionen bei mir erst nach Therapieende. Wenn man nach der Behandlung körperlich angeschlagen ist und es keine Sicht auf deutliche Verbesserung gibt, dann wird´s erst schwierig. Du quälst dich durch eine Umschulung, die man im Normalzustand ohne Probleme absolviert hätte, merkst dabei immer mehr, dass du noch nicht mal mehr als Kartenabreißer arbeiten kannst, weil das Hirn zu viel abbekommen hat. Und dann wirst du regelmäßig von den Behörden durch die Gegend zu Gutachtern und Ärzten geschickt, um zu beweisen, dass die Schäden irreparabel sind.

Ich könnte noch ewig und drei Tage über meine Situation schreiben, aber es gibt genügend Leute, denen es noch wesentlich schlechter als mir geht...

[ nachträglich editiert von Tibbii ]
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17.09.2014 08:53 Uhr von Maedy
 
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Das Problem ist ,dass oft,wenn der Krebs Metastasen im Gehirn gestreut hat,alles damit abgetan wird,dass die Metastasen eben zu der Wesensveränderung führen. Es wird sich dann keine Mühe mehr macht zu schauen,ob die Veränderung wirklich darauf zurück zu führen ist oder auf eine Depression. Ich kannte eine Frau die letztendlich nach über 2 Jahren Kampf an Krebs starb und deren Freundinnen hinterfragten das nie,wenn sie dann wieder *komisch* war.

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