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Aus Hautzellen wird Teil des Auges: Erste Patientin erhält IPS-Stammzellen

Mediziner des japanischen Riken-Instituts haben erstmalig einer Patientin IPS-Zellen in einer Operation eingesetzt. Vorher hatten die Wissenschaftler aus Hautzellen ein retinales Pigmentepithel hergestellt. Die Frau leidet an altersbedingter Makuladegeneration.

Bei dieser Erkrankung, welche die häufigste Erblindungsursache bei über 50-Jährigen ist, verlieren Zellen der Netzhaut im Punkt des schärfsten Sehens ihre Funktion. Um das retinale Pigmentepithel zu erhalten, programmierten die Forscher die Hautzellen im Labor um.

Dabei schalteten sie einige Erbgutabschnitte in den Zellen ab und fügten bestimmte Gene, die normalerweise in embryonalen Stammzellen aktiv sind, hinzu. Die Mediziner gaben zwar an, dass die Patientin höchstwahrscheinlich nicht wieder sehen können wird, aber dies sei ein erster Schritt.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auge, Stammzellen, Hautzelle
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2014 15:34 Uhr von blonx
 
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Nachdem in zahlreichen Tierversuchen diese Methode bestätigt werden konnte, gab es nun diesen ersten Versuch am Menschen.
Bei dieser Methode werden keine umstrittene embryonale Stammzellen benötigt, für die Embryonen getötet werden müssen.
Für die Entdeckung der iPS-Zellen wurde 2012 der Medizin-Nobelpreis vergeben.
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17.09.2014 00:17 Uhr von shainibraini
 
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Gute News!

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