16.09.14 15:34 Uhr
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Aus Hautzellen wird Teil des Auges: Erste Patientin erhält IPS-Stammzellen

Mediziner des japanischen Riken-Instituts haben erstmalig einer Patientin IPS-Zellen in einer Operation eingesetzt. Vorher hatten die Wissenschaftler aus Hautzellen ein retinales Pigmentepithel hergestellt. Die Frau leidet an altersbedingter Makuladegeneration.

Bei dieser Erkrankung, welche die häufigste Erblindungsursache bei über 50-Jährigen ist, verlieren Zellen der Netzhaut im Punkt des schärfsten Sehens ihre Funktion. Um das retinale Pigmentepithel zu erhalten, programmierten die Forscher die Hautzellen im Labor um.

Dabei schalteten sie einige Erbgutabschnitte in den Zellen ab und fügten bestimmte Gene, die normalerweise in embryonalen Stammzellen aktiv sind, hinzu. Die Mediziner gaben zwar an, dass die Patientin höchstwahrscheinlich nicht wieder sehen können wird, aber dies sei ein erster Schritt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auge, Stammzellen, Hautzelle
Quelle: spiegel.de

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