16.09.14 13:12 Uhr
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Dobrindt wird von EU-Kommissar Kallas für Maut scharf kritisiert

Siim Kallas hat Verkehrsminister Dobrindt scharf kritisiert, da er befürchtet, dass die Maut zu einer Benachteiligung der deutschen Autofahrer führt.

Personen aus dem Ausland könnten nach dem Modell von Dobrindt eine deutlich günstigere Kurzzeit-Vignette erwerben.

Unterdessen schwindet der Rückhalt für den Verkehrsminister Dobrindt.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Maut, Kommissar, EU-Kommissar
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2014 13:18 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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Der hat Rückhalt? Wo?

In der Bevölkerung sicher nicht denn da glaubt _keiner_ dass das für die Deutschen kostenneutral bleibt.
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16.09.2014 13:26 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -0
 
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Selbst wenn es am Ende doch 0 auf 0 ausgehen sollte - rein rechnerisch - so wird man mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Rückerstattung so kompliziert gemacht wird, dass bestimmt die Hälfte der Autofahrer drauf verzichten.
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18.09.2014 11:26 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/
https://www.youtube.com/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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