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"Kleine Volkspartei" AfD: Großteil der Wähler kommt von den Linken

Die AfD ist zwar bei der letzten Bundestagswahl knapp an der fünf-Prozent-Hürde gescheitert, konnte aber mittlerweile in drei Landtage einziehen. Parteigründer Bernd Lucke bezeichnet seine AfD auch gerne als "kleine Volkspartei", was einen sehr hohen Anspruch suggeriert.

Und nach den Zahlen der Meinungsumfragen könnte diese Behauptung sogar stimmen. Die AfD bekommt Zuspruch und Stimmen aus nahezu allen politischen Lagern und Altersklassen.

Laut Lucke hätten nur gut ein Drittel der Wähler die AfD aus Protest oder als Denkzettel gewählt, der Großteil jedoch wegen der Inhalte. Und besonders erstaunlich ist die Tatsache, dass der Großteil der Wähler in Brandenburg nicht aus dem konservativen Umfeld kommt, sondern von der Linkspartei.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: AfD, Wähler, Großteil, Volkspartei
Quelle: tagesspiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2014 12:44 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -9
 
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Der Mann ist gefährlich. Mich freut, wie Merkel das Problem "weggelächelt" hat. Das ist die verdiente Retourkutsche.
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16.09.2014 12:54 Uhr von sps
 
+2 | -7
 
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Die rechten Parteien sind in Europa etabliert - aber war dies nicht auch 1928 bis 1945 auch so? Aber die Menschheit lernt aus der Geschichte nie, denn weltweit wird schon über den 3. Weltkrieg debattiert .... sind die Menschen wirklich immer noch zu blöd zu erkennen, das Kriege nie was für die Masse - also für "unser Volk" - ist, sondern nur für die paar Milliardäre und deren Lakaien?
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16.09.2014 12:54 Uhr von usambara
 
+3 | -7
 
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Lucke: "Da versteht man doch, wenn Leute sagen: Wir wollen mit der alten DDR nichts zu tun haben, aber die innere Sicherheit war damals besser in der DDR als das in Westdeutschland der Fall war.“

Also Deutschland wieder einmauern sowie ein Heer von Spitzeln und Denunzianten wieder erschaffen?
Vermutlich waren es auch die alten Kader, die AfD gewählt haben

[ nachträglich editiert von usambara ]
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16.09.2014 12:59 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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Das ist fast schon amüsant, da besonders das Klientel der Linken mit der AfD absolut nichts mehr zu lachen hat, ganz gleich ob sie Arbeit haben und ganz besonders wenn nicht.
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16.09.2014 13:06 Uhr von ksros
 
+8 | -3
 
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@Rechtschreiber

Darum bekommt die AfD Zuspruch, weil die Merkel alles weglächelt.
Den Bürger mal ernst nehmen, das würde ihr gut tun.
Macht sie aber nicht, darum wähle ich AfD!
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16.09.2014 13:48 Uhr von HateDept
 
+1 | -2
 
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@usambara

Der Geheimdienst der DDR war _hauptsächlich_ damit beschäftigt, den Staat vor externen Gefahren zu schützen! (auch wenn das nicht die offizielle "Meinung" der gleichgeschalteten Medien oder der Regierung ist, lässt sich dies aus den offenen Stasi-Akten nicht anders interpretieren) - genau das meint Lucke aber sicherlich nicht - ihm es geht um den Schutz des Kapitals ...
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16.09.2014 19:59 Uhr von silent_warior
 
+0 | -1
 
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In Brandenburg kommen die AfD Stimmen von Wählern die einst die Linken oder die SPD gewählt haben.

Das Problem bei diesen Parteien ist einfach dass diese Leute Angst haben etwas wirklich anzupacken und dann trotzdem die Verantwortung für das was sie machen zu übernehmen.

Man hat auch das Gefühl als ob die Parteienmitglieder nur auf das Gehalt und ihre Position scharf sind ... und wenn sie das dann haben gibt es keinen Grund mehr etwas zu machen.
Als Resultat erhält man erst viel Gequatsche und dann eine lange Zeit der Stille.

Die CDU wird vor allem von alten Leuten gewählt oder Menschen die meinen dass ihre finanziellen Interessen durch diese Leute besser vertreten werden.

Die Piraten wurden nur noch von ein paar unerschütterlichen (etwas über 1%) gewählt, die gliedern sich damit in die Reihe der FDP, Grünen und Rechten.
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16.09.2014 21:04 Uhr von Bleifuss88
 
+1 | -1
 
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@usambara:

Die Argumentation der AfD ist Folgende: Es kann nicht sein, dass ein demokratischer Rechtsstaat mit demokratischen Mitteln keine höhere Sicherheit garantieren kann als ein Unrechtsstatt mit seinen Mitteln. Hintergrund dabei ist in erster Linie der Stellenabbau in der Polizei unter rot-grün.
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17.09.2014 01:29 Uhr von mcdar
 
+0 | -3
 
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...Links und Rechts ist genauso "extrem", oder, der Feind meines Feindes ist mein Freund...na dann auf zum Kampf!... ;)
...mit den Wahlen merkt man aber immer wieder, dass sich die Bevölkerung eher von plumpen "Marktschreiern" vereinnahmen lässt...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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17.09.2014 14:19 Uhr von PakToh
 
+1 | -1
 
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Naja, das sind halt die Folgen usnerer Bildungspolitik: Immer mehr verblöden so sehr, dass sie billigem Populismus anheim Fallen und diesen nicht von realistischen Forderungen auseinanderhalten können und der Humanismus und ethische Grundsätze bleiben zusehendst auf der Strecke...

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