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Schweden: Vom Musterland zum Problemkind - Wirtschaft schwächelt

Schweden gilt noch immer als eines der reichsten Ländern Europas. Das Wirtschaftswachstum schwächelte jedoch zuletzt und die Arbeitslosenzahlen waren relativ hoch. Stefan Löfven, nach den Wahlen vom Wochenende wohl der nächste Premierminister des Landes, muss sich nun um die Probleme kümmern.

Das Wirtschaftswachstum in Schweden ist im ersten Quartal 2014 um 0,1 Prozent geschrumpft. 2010 wuchs die Wirtschaft noch um 6,6 Prozent. Derzeit gibt es, wie auch im Krisenjahr 2009, immer noch 388.000 Arbeitslose im Land. Die wirtschaftliche Entwicklung hatte also kaum Einfluss auf die Zahlen.

Bei den Wahlen haben außerdem die nationalistischen Schwedendemokraten gut abschneiden können, so dass auch die Einwanderung in den Fokus der schwedischen Politik rücken wird. Die liberale Einwanderungspolitik führte unter anderem zu den Gewaltausbrüchen von Migranten im Großraum Stockholm.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Wahl, Schweden
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2014 11:58 Uhr von PakToh
 
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Hmmm, ich würde sagen da kommt ein BWLMythos an seine realen Grenzen: Das viel besungene "ewige Wachstum" welches an Unis den BWL-Absolventen wie Scheisse in Hirn gedrückt wird funktioniert in der Realität eben nicht.
Anstatt immer Mehr zu wollen sollte man einen stabilen Wirtschaftskreislauf aufbauen wo mal was mehr und mal was weniger gebraucht wird. - Das sind die üblichen Fluktuationen und in deren Zug kommen neue Firmen und gehen Alte.
Solange keine Banken oder Neureichen irgendwelche Spekulationsblasen aufbauen und das Geld in eine Richtung abgezogen und aus dem Wirtschaftskreislauf entnommen wird funktioniert das auch gut.

Vor allem sollte es aufhören, dass Banken ihr eigenes Geld machen dürfen!
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16.09.2014 17:47 Uhr von einerwirdswissen
 
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Wenn ich mir die anderen Länder anschaue, dann ist die Arbeitslosequote nicht hoch!
Und 0,1 % weniger Wachstum....in Deutschland wurde es auch nach unten korrigiert.

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