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Fidschi: Berichterstattung über Parlamentswahlen verboten - Haftstrafen drohen

Auf Fidschi hat die herrschende Militärjunta die Berichterstattung über die Abstimmung bei den Parlamentswahlen verboten. Sollte gegen diese Anordnung verstoßen werden, drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Mohammed Saneem, oberster Wahlaufseher, äußerte, dass die Zensur dem Wähler die Chance geben solle, seine Stimme in Ruhe zu vergeben und in Ruhe darüber nachdenken zu können. "So kann der Wähler ohne äußere Einflüsse oder unbotmäßigen Druck entscheiden", so Saneem.

Amnesty International hat bereits harte Kritik am herrschenden Umgang mit Reportern geäußert. In dem Inselstaat würde die Pressefreiheit schon lange nicht mehr gewährleistet. Voreque Bainimarama ist seit dem Jahr 2006 Militärmachthaber in Fidschi. Er kam durch einen Staatsstreich an die Macht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Verbot, Berichterstattung, Fidschi
Quelle: spiegel.de

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