15.09.14 13:18 Uhr
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Es muss etwas passieren - Euro ist laut Experten zu schwach

Führende Ökonomen warnen vor dem derzeit schwachen Euro-Wechselkurs, weil dieser nicht zu einem Wirtschaftsaufschwung beitragen wird, sondern unter anderem aufgrund von importieren Waren, welche zur Produktion benötigt werden, zu einer Stagnation im Europaraum führen könnte.

Auch die Argumentation, dass der Export von einem schwachen Euro profitiert ist laut Angaben von Ökonomen eine ganz klare Fehlannahme, da es aufgrund aus Erfahrung der Vergangenheit zwar durch die Abwertung des Euros zu billig werdenden Exporten kommt.

Allerdings werden die Importe auf der anderen Seite der Waage teurer, weil der Euro weniger wert ist. Damit geht die Rechnung des schwachen Euro nicht auf, weil dies auf der anderen Seiten zu noch höheren Preisen für Importgüter führt.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Import, schwach
Quelle: focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2014 13:18 Uhr von ZZank
 
+4 | -8
 
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Anmerkung! Zur aktuellen Situation

Genau dass ist der Fehler, wie zum Beispiel im Taxi-Bereich. Wenn hier noch mehr Wettbewerb besteht, verdient der Taxi-Fahrer nichts mehr hinzu und die "Uber-App" sorgt dafür, dass der Preis für Taxi-Fahrten noch weiter fällt.

Das löst genau das andere Problem aus, weil dann wieder die Frage kommt, wieso fahren Leute für Hungerlöhne durch die Gegend?!?

Es muss dort Wettbewerb geben, wo der zwingend erforderlich ist und wirklich etwas bringt, wie zum Beispiel bei Schokolade!

[ nachträglich editiert von ZZank ]
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15.09.2014 13:33 Uhr von ZZank
 
+1 | -9
 
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Ich bin ganz klar für junge Unternehmen und Start-Ups aber wieso haben wir dann das Personenbeförderungsgesetz, wenn einfach jeder einen Bus anmietet und plötzlich Leute befördert sogar ohne Versicherung!

Damit machen wir unseren ganzen Markt kaputt... der große Kuchen wird noch kleinere Teile zerschnitten. Die Gesamt-Einnahmen werden nicht mehr.... Zudem ist der Anteil der "Schwarzfahrerei" hoch...

Idee: Gesetz ändern und entsprechende Regeln für solche Fahrten einführen...

Demnächst gibt es noch die "Sprinter...Bus-App" ... die Verkehrsunternehmen brauchen dann gar nicht mehr los zu fahren! FlexiBus und Co. sind plötzlich nutzlos.

[ nachträglich editiert von ZZank ]
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15.09.2014 13:35 Uhr von ZZank
 
+2 | -8
 
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Und jetzt denkt mal nach!

Wie wird Rohöl zur Produktion von Kunststoffen etc. bezahlt in Euro oder Dollar ? ;)

Genau das macht den gesunkenen Rohölpreis-Vorteil wieder zur Nichte! Ein schwacher Euro und ein hohes Maß an Geld, was Banken zur Verfügung steht.

Eigentlich ist unser Markt bzw. System gemäß dem Keynaismus längst pleite! Weil wir wir in einer Lage sind in der Anleihen, Anlagen keine Zinsen mehr bringen und es dem System nicht mehr gelingt aus den Schulden rauszukommen! Der Mann hatte völlig Recht.

Schuldeschnitte werden nicht ausbleiben, egal was passiert, so viel Steuern und Einnahmen kann nie wieder jemand generieren, um die Schulden der Bad Banks etc. abzubauen! Das ist nicht möglich! So viel Geld hatte keine Volkswirtschaft der Welt einfach so auf Tasche!

[ nachträglich editiert von ZZank ]
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15.09.2014 14:08 Uhr von news_24
 
+6 | -0
 
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Es gibt keine andere Lösung als das der Staat sein eigenes Geld herstellt. Bis heute stellen noch die Banken das Geld her, mit der Folge, dass sich der Staat, das Geld bei den Banken leihen muß und mit gigantischen Zinsen zurück zu zahlen hat, was die Bürger dann bezahlen müssen. Die Bank muß mit ihrem eigenen Geld wirtschaften und der Staat mit seinem Geld. Nur so ist es richtig. Damit ist gemeint, dass alle Aufgaben die den Staat betreffen mit Staatsgeld zu bezahlen sind und alle anderen Bereiche mit Bankgeld.

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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15.09.2014 14:23 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -3
 
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Zu Staatsschuldenproblem bin ich der Meinung, dass man die ältesten Schulden nach gewisse Zeit (ca. 40-50 Jahren) automatisch streichen sollte. Darauf könnten sich die Banken, Versicherungen und alle anderen Akteure einstellen, das ganze wäre sanfter als ein radikaler Schuldenschnitt (Haircut).

Zu starken, schwachen Euro denke ich, dass sich das alles ausgleicht, sofern man eine starke Exportwirtschaft hat. Ein Problem wird, wenn andere Staaten ihre Währung abwerten und so ihre Exporte subventionieren, bzw. künstlich verbilligen. Man hat es früher an Italien, Griechenland, oder bei Japan ganz gut gesehen.

Nachtrag zu @news_24
richtig nur wenn der Mario Draghi das jetzt vorhat, sprich er möchte doch die Staatsanleihen direkt kaufen der angeschlagenen Ländern, dann regen sich alle auf auch hier auf sn ;-)

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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15.09.2014 15:38 Uhr von turmfalke
 
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WAS? Da sollen also doch alle Südstaaten raus weil das wäre sonst ihr Todesstoß!
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15.09.2014 17:10 Uhr von blubberer2k14
 
+0 | -0
 
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@bustere
und das war jetzt worauf bezogen?
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15.09.2014 18:14 Uhr von ghostinside
 
+1 | -2
 
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Quelle Focus. Reicht...Volkwirtschaftliches Verdummungsblatt.
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15.09.2014 20:46 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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So ein Quatsch.
Was zur Hölle rauchen die beim Focus?
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15.09.2014 20:55 Uhr von Jonchaos
 
+5 | -0
 
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@FlatFlow
Nur leider gibt es keine Schulden die 40 oder 50 Jahre alt sind - wie im Privatbereich auch werden Schulden nach gewisser Zeit (5, 10 oder 20 Jahre) refinanziert. Das bedeutet es wird ein neuer Vertrag mit aktuellen Konditionen abgeschlossen.

Bei den Staatsschulden ist das nicht anders. Altschulden werden durch neue Schulden getilgt - zwar sieht es für den Staat so aus, als ob er die Schulden schon seit Jahrzehnten hat - die aktuellen Schuldverhältnisse sind aber meist nur wenige Jahre alt.

Es gibt nur 4 Möglichkeiten Staatsschulden abzubauen:

- Zurückzahlen
Ich glaube hier müssen wir garnicht groß drüber reden - weder Deutschland noch die anderen EU Länder geschweige denn die USA werden ihre Schulden zurückzahlen können - damit sind die nächsten 2 Möglichkeiten unausweichlich

- Weginflationieren
Für Bürger und Sparer der "sanftere" Weg - Liegt der Zins unter der Inflationsrate werden Schulden real weniger obwohl sie rechnerisch gleich bleiben - durch Steigende Preise steigen langfristig auch Löhne - die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt was bei gleichbleibenden Steuersätzen zu erhöhten Steuereinnahmen führt - die Leistung die zur Schuldentilgung notwendig ist nimmt ab. Hier muss man allerdings aufpassen da man die Inflation nur in einem Gewissen Korridor halten sollte - zu hoch und das Vertrauen der Bürger in die Währung wird reduziert - Geld wird noch stärker rausgeworfen usw - Gefahr der Kettenreaktion an deren Ende eine Zwangsweise Währungsreform stehen kann.

- Entschuldung über die Notenbankpressen
Wird seit Jahren in den USA praktiziert und auch die EZB will dieses Mittel verstärkt nutzen. Vorteil: Das neu geschaffene Geld tilgt direkt Schulden ohne dass man die Bürger durch unangenehme Wahrheiten belästigen muss - Politisch also verlockend. Allerdings erhöht man somit die Geldmenge - durch eine erhöhte Geldmenge sinkt der Wert des Geldes - solange wie aktuell das meiste Geld noch gebunkert wird kein Problem. Schwindet allerdings das Vertrauen in eine Währung wie es beim Euro oder Dollar jederzeit passieren könnte wird jeder Versuchen sein Geld so schnell es geht in Waren umzutauschen. Dann stehen einem Warenberg x auf einmal ein exponentiell höherer Berg an Geld gegenüber. Was das bedeutet ist klar - Massive Inflation und letzten Endes wird sich die Währung auf einem viel niedrigeren Wertniveau einpendeln oder es folgt eine Währungsreform.

- Schuldenschnitt - Die politisch unbequemste möglichkeit, da man sie im Gegensatz zu 2 und 3 nicht vor dem "gemeinen Bürger" verstecken kann. Trifft alle Sparer - zerstört massiv Vertrauen in Staaten und damit Währungen. Kann in einer Währungsreform enden sollte das Vertrauen in die Währung zu stark beschädigt werden.
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16.09.2014 10:27 Uhr von namronbilly
 
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Sind das die Selben Top-Ökonomen die uns im Jahr 2002/2003 davor gewarnt haben das der Euro zu stark wird und damit den Export schädigt?

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