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"Django Unchained"-Aktrice Danièle Watts wird von Polizei für Prostituierte gehalten

Die afroamerikanische Schauspielerin Danièle Watts, die durch Quentin Tarantinos Film "Django Unchained" bekannt wurde, ist von der Polizei in den USA festgenommen worden, da sie für eine Prostituierte gehalten wurde.

Sie war mit ihrem Freund unterwegs und küsste ihn, weswegen die Polizisten anscheinend zu dieser Annahme kamen. Als sie ihren Ausweis nicht vorzeigen wollte, da sie nichts falsch gemacht hatte, wurde sie schließlich in Handschellen in einen Streifenwagen gebracht.

Ihr Freund, Brian James Lucas, der Rassismus bei den Polizisten vermutet, hat inzwischen drei Rechtsanwälte, die ACLU (American Civil Liberties Union) und die NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) eingeschaltet.


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WebReporter: imZweifelLinks
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Polizei, Prostituierte, Django Unchained
Quelle: rawstory.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2014 21:46 Uhr von Retrobyte
 
+14 | -12
 
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Jemanden wegen eines Kusses Prostitution unterstellen zu wollen ist dämlich.

Noch dämlicher ist es allerdings, sich nicht ausweisen zu wollen(!!!).
Die darauf folgenden Probleme sind dann doch selbstgemacht, der daraus gebastelte "Skandal" ebenso.
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14.09.2014 22:42 Uhr von Shifter
 
+21 | -2
 
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in den USA gibts keine ausweispflicht, man sollte schon wissen wozu man seinen geistigen dünnschiss ablässt.
idiot
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14.09.2014 22:48 Uhr von Retrobyte
 
+6 | -21
 
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14.09.2014 23:13 Uhr von Shifter
 
+7 | -1
 
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auch das ist blödsinn denn es muss ja ein echter grund vorliegen für eine überprüfung und nicht sowas.
alles kein grund jemanden in haft zu nehmen

[ nachträglich editiert von Shifter ]
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15.09.2014 00:21 Uhr von d1pe
 
+6 | -2
 
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@Retrobyte

Was verbreitest du für einen Müll? Anweisungen der Polizei sind nicht in jedem Falle Folge zu leisten. Und in den USA musst du dich NICHT ausweisen. Wenn nun ein Polizeibeamter rechtswidrig deine Ausweisdaten haben will, musst du diesem Rechtsbruch natürlich nicht nachgeben.
In Deutschland musst du Name, Adresse, Geburtsdatum und -ort, allgemeine Berufsbezeichnung und Familienstand angeben. Darüber hinaus kannst du von deinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch machen. Dieses "Schweigerecht" gilt in den USA auch schon für Angaben zur Person (solange du nicht verhaftet wirst). Das Nichtausweisen stellt selbst keinen Straftatbestand dar.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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15.09.2014 00:32 Uhr von Retrobyte
 
+0 | -4
 
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@Shifter:
Naja, dass man kann so oder so sehen.
Keiner von uns hier weiß, wie sich die Leutchen vor Ort benommen haben.

Ich befürworte so eine Art der Polizeigewalt überhaupt nicht.
Aber als amerikanische Staatsbürgerin sollte sie in all den Jahren doch wissen, wie es dortzulande abgeht.

Und wenn man schon in einer beschissen Situation steht, sollte man diese doch nicht auch noch ausreizen sondern eher versuchen dem entgegenzuwirken und zu kooperieren, anstatt stur die Aufnahme der Personalien zu verweigern, selbst dann, wenn man im Recht ist.
Denn diese Erkenntnis bringt einem nicht viel, wenn man in der "niederen" Position steht.

Der Fehler den die Beamten begangen haben, wird man wohl schlecht mit eben diesen ausdiskutieren können, da wendet man sich da an die nächsthöhere Instanz.

Alles andere ist fruchtlos und führt zu eben jenem Ergebnis, von dem uns hier berichtet wurde.

Das ist zwar milde ausgedrückt mehr als Scheiße, aber wer sich, solange sich an der jetztigen Lage nichts ändert, trotzdem so verfällt wie diese Dame, hätte auch fest damit rechnen können, das genau so etwas passieren wird.

@d1pe:
"Ach Herr Polizist, sagen sie doch was sie wollen, ich mach eh nur das was mir passt."
Gute Einstellung wenn du in der schwächeren Position stehst, sehr intelligent.
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15.09.2014 00:50 Uhr von d1pe
 
+5 | -2
 
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@Retrobyte

Es geht nicht darum nur das zu machen was einem passt, sondern darum, dass Gesetze auch von Polizisten eingehalten werden müssen. Wenn du deine Grundrechte aufgibst, nur weil ein Polizist die Anweisung dazu gibt, kannst du das gerne machen. Leider nutzt die Polizei oft die "schwächere[...] Position" des Bürgers aus um an ihre Ziele zu kommen. Aber ist dir schonmal in den Sinn gekommen "Nein" zu sagen? Solange ich nicht einer Straftat beschuldigt werde, habe ich das Recht nicht wie ein Verbrecher behandelt zu werden. Deshalb lehne ich es auch ab rechtswidrige Anweisungen der Polizei zu befolgen.
Ich respektiere jeden Polizeibeamten, der ehrliche Polizeiarbeit macht und weiß wo die Rechte des Bürgers beginnen und die eigenen Befugnisse enden und auch danach handelt.
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15.09.2014 00:59 Uhr von Retrobyte
 
+1 | -4
 
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@d1pe:
Da stimme ich dir auch vollkommen zu.
Das hier ist meiner Meinung nach auch ein rassistisch motivierter Eingriff gewesen.

Aber was willst nun in diesem Moment machen?
Die Polizei rufen? Wird wohl nichts.

Also bleiben genau so zwei Möglichkeiten:

Klein beigeben, dem Polizisten dem blöden Perso zeigen und gut ist.

Oder eben auf seine Rechte pochen, sich in Handschellen abführen lassen und damit die Arschkarte ziehen.

Die Probleme liegen hier eine Instanz höher und genau dort sollte dies geklärt werden.

Der werte Herr der diese Scheiße mit dir abzieht, wird sich wohl nicht von deiner (berechtigten) Meinung überzeugen lassen.

Deshalb wäre es intelligenter gewesen, den Vorfall zu dokumentieren und dies vor Gericht zu bringen.

Aber lieber bleibt man stur und zieht daraus eine riesen Geschichte auf, die absolut niemand hilft.
Außer den Medien die sich damit wieder eine goldene Nase verdienen und die Situation nur noch mehr anstacheln, als diese zu Verbessern.

Die Ursachen müssen bekämpft werden, nicht die Symptome!
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15.09.2014 01:22 Uhr von SteveM45
 
+2 | -1
 
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Die Polizisten gehören streng bestraft!
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15.09.2014 01:28 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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Retrobyte,
in den USA existiert keine Ausweispflicht.

Ich glaube, in diesem Fall hat die Polizei die Arschkarte- die Frau hat Geld, sie ist berühmt, sie kann sich gute Anwälte leisten, ein Medienecho ist garantiert.
Das gibt eine Menge schlechte Publicity für die Polizei.
Wenn Daniele der Polizei eins reinwürgen will, hat sie gute Karten, und das IST eine Bekämpfung der Ursachen.
Das Symptom ist die Polizeigewalt, die Ursache ist die anmaßend-autoritäre Einstellung diverser Polizisten (weltweit).

Aktuelles Beispiel:
http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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15.09.2014 01:35 Uhr von Retrobyte
 
+2 | -4
 
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@Mort76:
Ich -->WEIß<-- das dort keine Ausweißpflicht existiert, wie oft soll ich mich denn noch wiederholen?

Das tut letztendlich nichts zu Sache.
Man hätte deeskalieren können und diesen Mist anderweitig austragen können.

Der werte Herr Polizist hat sich ja nachweislich nicht vom Gegenteil überzeugen lassen,

Also ist es besser sich abführen zu lassen, anstatt dieses Problem mit jemand anderen klären zu können?

Na alles klar.

Ich hätte lieber klein beigegeben, mir ´nen Anwalt geschnappt und das Ding vor Gericht gebracht Damit hätte ich mir die öffentliche Demütigung erspart und dem Polizisten nochmal richtig einen reingewürgt.

Aber das ist mir jetzt auch pupegal, ist spät und ich muss gleich schon wieder raus.
Gute Nacht euch allen!
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15.09.2014 02:14 Uhr von Kennyisalive
 
+3 | -0
 
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Weil sie jemanden geküsst hat? Was geht denn da ab?
Darf eine dunkelhäutige Frau keinen hellhäutigen Kerl küssen, ohne für eine Prostituierte gehalten zu werden?

Einfach mal aus Verdacht festnehmen ... die haben echt zu viel Zeit.
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15.09.2014 07:18 Uhr von d1pe
 
+5 | -2
 
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@Retrobyte

Wenn du in diesem Moment deinen Ausweis zückst, brauchst du auch nicht zum Anwalt gehen. Denn dann hast du den Ausweis "freiwillig" gezeigt. Bestehst du auf dein Recht und zeigst den Ausweis nicht und wirst vielleicht sogar widerrechtlich in Handschellen gelegt und abgeführt, dann kannst du gegen den Polizisten wegen Nötigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung (wenn die Wunde am Arm von der Polizei ist) klagen. Berühmt und reich zu sein hilft dann natürlich fürs Medieninteresse.

Und was hat man dadurch gewonnen? Seine Grundrechte und die Grundrechte der Mitbürger. Vielleicht ist so ein Fall gerade richtig um Polizeibeamten zu zeigen, dass auch sie nur eingeschränkte Befugnisse haben und der Bürger in jeder Situation Gebrauch von seinen Grundrechten machen darf und kein Polizist der Welt das Recht hat etwas dagegen zu unternehmen.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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15.09.2014 07:18 Uhr von d1pe
 
+2 | -0
 
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Doppelpost.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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15.09.2014 10:21 Uhr von eric_mueller87
 
+0 | -0
 
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Ich liebe solche news, sie stellen die Leser bei SN vor große Herausforderungen: Rassismus oder Hass auf die Polizei, wer wird siegen?
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16.09.2014 02:06 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Retrobyte,
praktisch gesehen hast du ja recht; man hätte den Ärger vermeiden können, aber wenn das für jemanden eine eher moralische Frage ist, ist der einfache Weg möglicherweise eben der falsche...und gerade in diesem Fall gehört schon etwas Mut dazu.
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16.09.2014 03:33 Uhr von Retrobyte
 
+2 | -0
 
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@mort76:
Ich danke dir für deinen Beitrag.
Du bist einer der wenigen hier, die stets ruhig und besonnen an die Sache ran gehen.
Eine Eigenschaft die mir fehlt, bzw. in hitzigen Debatten in den Hintergrund rückt.

Ich finde das sollte an dieser Stelle mal gelobt werden, erst Recht für Shortnews ist ein solches Verhalten eines seltenes Phänomen.
Nochmals danke hierfür, so macht das ganze auch wieder Spaß! :)

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