14.09.14 13:17 Uhr
 117
 

PKW-Maut stößt in Reihen der Union auf Kritik

Die Pläne zur PKW-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sind bei der CSU auf Kritik gestoßen. So haben mehrere Spitzenpolitiker der Partei gefordert das Konzept zu verändern. So sorgt sich Hans-Peter Friedrich um die Grenzregion zu Tschechien.

Die Menschen aus Tschechien würden nicht die Kaufkraft aufbringen können, um die Maut zu bezahlen und in Deutschland einzukaufen. Einige Abgeordnete der CSU äußerten, dass angesichts der Ukraine-Krise und der IS-Machenschaften das Thema Maut nicht zu übertrieben behandelt werden sollte.

"Die Leute sagen doch: Habt ihr sie noch alle?", so Georg Nüßlein, Vizechef der Fraktion. Nach Dobrindts Plänen sollen die Autofahrer jährlich eine Vignette von 88 Euro zahlen. Die deutschen Fahrzeughalter sollen bei der KFZ-Steuer entlastet werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Union, PKW, Maut, PKW-Maut
Quelle: spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Hitlercode auf Kinderkarussell
Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.09.2014 15:50 Uhr von Arne 67
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Er hätte sich auch mal ordentlich rasieren können. Genügend Geld verdient er ja bestimmt als Minister.

Allerdings fordere ich damit auch das jeder und ich meine Jeder der Autofahrer also auch der Bundestag mit seiner Fahrzeugflotte und auch die DAMEN und HERREN der politik zur Kasse gebeten werden.

Was ich jedoch nicht verstehe ist, wieso ein Fiat Bambino mit seinen knappen 400kg Gesamtgewicht genauso viel wie ein Maybach mit seinen knappen 2700kg Mindestgewicht bezahlen muss.
Kommentar ansehen
14.09.2014 17:46 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Muss Wolfsburger zustimmen.

Wie naiv muss man sein, daß man bei einer Einführung einer PKW-Maut nicht mehrbelastet wird. Selbst wenn ich im ersten Jahr die Kfz-Steuer um den Mautanteil senke, heisst das noch lange nicht, daß unsere lieben Volksverräter im zweiten Jahr nicht doch die Kfz-Steuer erhöhen bzw. die PKW-Maut verdreifachen.

Bisher hat der Staat noch nie entlastet, er hat maximal einem etwas in die linke Tasche gesteckt und das Dreifache aus der rechten Tasche gezogen...

[ nachträglich editiert von internetdestroyer ]
Kommentar ansehen
15.09.2014 08:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/
https://www.youtube.com/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?