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USA: Regierung soll Lösegeldzahlung für ermordeten Journalisten verhindert haben

Die US-Regierung soll die Familie des von den IS-Terroristen ermordeten Journalisten James Foley davon abgehalten haben, ein Lösegeld zu bezahlen. Dies hat die Mutter des ermordeten Journalisten nun geäußert. Die Entführung ihres Sohnes sei eine "lästige Angelegenheit" für die Regierung gewesen.

US-Präsident Barack Obama hat diesen Vorwurf zurückgewiesen. Bis zuletzt habe man in Washington die Priorität auf die Rückkehr des Journalisten gesetzt. Man habe die Familie auch nicht dazu gebracht, von der Zahlung eines Lösegelds abzusehen.

Ein Sprecher von Barack Obama äußerte außerdem, dass Obama jedes ihm zur Verfügung stehende Mittel zur Befreiung des Journalisten ausgeschöpft hätte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Lösegeld, James Foley
Quelle: spiegel.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2014 10:42 Uhr von shane12627
 
+8 | -1
 
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Man verhandelt nicht mit Terroristen.

Mit diesem Geld würden nur noch mehr Leute zu Schaden kommen.
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13.09.2014 11:10 Uhr von ar1234
 
+9 | -2
 
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Je mehr Leute Lösegeld zahlen, umso mehr Leute werden zukünftig entführt werden. Angebot und Nachfrage eben. Und das Lösegeld macht zudem die Entführer noch mächtiger.

Man sollte daher generell auf Lösegeldzahlungen verzichten und das strikt und 100%. Das würde zwar ein paar Jahre lang hier und da noch Opfer geben, doch wenn man statt Lösegeld einfach Such- und Jagdkommandos und Bomber schickt hörts auch recht schnell wieder auf.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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13.09.2014 11:24 Uhr von architeutes
 
+0 | -3
 
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Es gab ja auch den Versuch der Geiselbefreiung der leider ins Leere ging ,und das die betroffenen Familien von Geiseln natürlich so denken ist nach zu vollziehen.
Alternativ dürften Journalisten nicht mehr dort arbeiten.Einen Schutz haben Kriegsberichterstatter schon länger nicht mehr,und bei Islamisten schon gar nicht.
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13.09.2014 11:27 Uhr von ZzaiH
 
+7 | -0
 
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der staat sollte bei entführungen den russischen weg wählen:

"Bei der Geiselnahme von vier sowjetischen Botschaftsangehörigen in Beirut 1985 wurde ALFA in den Libanon entsandt. Nachdem eine Geisel getötet worden war, entführte ALFA ihrerseits vier Angehörige der Terrorgruppierung, tötete einen, und sandte den Geiselnehmern Körperteile von ihm. Die drei überlebenden Sowjetbürger wurden rasch freigelassen."
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14.09.2014 20:16 Uhr von Reape®
 
+1 | -0
 
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@ZzaiH: der legende nach, wurde keiner getötet, sondern einem wurden die hoden abgeschnitten und verschickt.

die geisel sollte ja auch nicht befreit werden, dsa wäre ja kontraproduktiv für das us-regime. so hat man ja nun die bombardierung syriens legitimiert.
des weiteren sieht mit der henker eher nach einem britischen MI6-agenten aus.

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