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Thüringen: NPD-Kandidat Patrick Wieschke bringt sich im Wahlkampf in Position

Patrick Wieschke, mehrfach vorbestrafter Kandidat der NPD bei der Landtagswahl in Thüringen, versucht sich derzeit für die Wahlen in Position zu bringen. Im thüringischen Eisenach eröffnete die Partei eine neue Zentrale.

"Es wird mehr als eine Geschäftsstelle, es wird das nationale Zentrum", so Wieschke. In dem neuen Zentrum sollen in Zukunft Kameradschaftsabende und Parteitage stattfinden. Gekauft hatte das Haus in dem die Zentrale nun eröffnet wurde ein Kamerad Wieschkes aus Hamburg.

Die Behörden erfuhren zu spät von dem Kauf und konnten nicht mehr reagieren. Raymond Walk, lange Polizeichef in Eisenach, äußerte, dass Wieschke schon immer kriminell gewesen sei. Erst im Juni musste sich Wieschke wegen Volksverhetzung verantworten, nachdem er Sinti und Roma verunglimpft hatte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Kandidat, Wahlkampf, Thüringen, Position
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2014 17:51 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Warum sollten die Behörden reagieren wollen/können? Die NPD ist nicht verboten und Häuser kann in Deutschland jeder kaufen, der das Geld dazu hat, Punkt.
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12.09.2014 17:53 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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So erinnert Christian Worch, Vorsitzender der Partei Die Rechte, auf einem Szeneportal an eine vor 15 Jahren geplante Demonstration in Thüringen. Diese sei kurzfristig verboten worden, da Wieschke laut Polizei als Anmelder und Versammlungsleiter mit 2,7 Promille seine Mutter verprügelt habe, so Worch. "Wenn ein Mann (...) so was tut, dann traue ich ihm auch noch jede Menge anderer charakterliche Entgleisungen zu", schreibt der Neonazi.
Gegen den Thüringer NPD-Chef Wieschke wurde 2001 wegen des Verdachts ermittelt, ein 12-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ein linker Blog veröffentlichte die damaligen Polizeiakten wenige Tage vor der Landtagswahl.
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12.09.2014 23:35 Uhr von GeneralKapitalo
 
+1 | -1
 
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@ Borgir

Die Behörden wollen meist reagieren, da sie annehmen, dass die NPD den öffentlichen Frieden in der Gemeine stören könnte (es gab schon öfter Fälle, bei denen nach dem Kauf z.B. Rechtsrockkonzerte in den NPD Immobilien abgehalten wurden. Was dazu führte, dass eine Menge zwielichtiger Gestalten in der Nachbarschaft aufgetaucht sind, was wiederum den Anwohnern gar nicht geschmeckt hat.). Zur Frage des "können´s", für gewöhnlich kauft die Stadt die Immobilien letztlich selbst. Mit der Furcht eines NPD Kaufs wird auch gern Schindluder getrieben. So wird behauptet die NPD hätte Interesse an einen Gebäude, um die Stadt dazu zu bringen selbiges zu erwerben.

[ nachträglich editiert von GeneralKapitalo ]

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