12.09.14 17:43 Uhr
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USA: Neue Sanktionen gegenüber Russland bekannt gegeben

Im Zuge der Ukraine-Krise haben nun auch die USA ihre Sanktionen gegenüber Russland verschärft, nachdem am heutigen Freitag die EU neue Sanktionen verhängt hatte. Die USA werden demnach vor allem den Bankensektor Russlands sanktionieren.

Wie das amerikanische Finanzministerium mitteilte wird man vornehmlich gegen die Sberbank vorgehen. Die Sberbank ist die größte russische Bank, und sie gehört zu 44 Prozent der russischen Notenbank. Der Bank soll der Zugang auf den US-Aktien-Markt und die Kreditmärkte erschwert werden.

Etwa ein Drittel des russischen Vermögens liegt bei der Sberbank, und sie finanziert viele Unternehmen in Russland mit Krediten. Zusätzlich sollen die bestehenden Sanktionen gegen Geldhäuser wie die VTB Bank und die Gazprombank verschärft werden.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Russland, Sanktionen
Quelle: sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2014 17:50 Uhr von Borgir
 
+5 | -3
 
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Bei der Bank liegt so viel Geld, dass sich die USA damit höchstens selbst schaden.
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12.09.2014 17:55 Uhr von Dao-Lin-Hay
 
+8 | -3
 
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Da geht dir einer ab, lieber Starstalker.
Dann kann Russland auch in die Ukraine einmarschieren.
Gibt doch eh jedes mal Sanktionen, obwohl sie nichts machen.
Bitte nicht wieder die dümmliche Krimstory hervor kramen. Danke !!!
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12.09.2014 18:03 Uhr von Perisecor
 
+4 | -13
 
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@ Borgir

Bei der Bank liegt für US- und westliche Verhältnisse so wenig Geld, dass das keine Sau interessiert.


@ Dao-Lin-Hay

"Dann kann Russland auch in die Ukraine einmarschieren."

Ist Russland längst. Erst auf der Krim, dann in das Kerngebiet.


"Gibt doch eh jedes mal Sanktionen, obwohl sie nichts machen."

Russland hat die Krim völkerrechtswidrig annektiert und unterstützt die Separatisten mit Waffenlieferungen, Logistik, "Urlaubern" und Propaganda.


"Bitte nicht wieder die dümmliche Krimstory hervor kramen. Danke !!!"

Doch, natürlich, denn während man Streitkräfte so anonymisieren kann, dass sich Beweise für eine Zugehörigkeit schwer finden lassen, ist eine Annektierung ein unwiderlegbarer Beweis.
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12.09.2014 21:12 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -3
 
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Obwohl sich die Lage entspannt, Verhandlungen zwischen den Freiheitskämpfern und Kiev nur auf Betreiben Russland zustande kamen und sich Putin nach wie vor um Deeskalation bemüht, wird verlogen weiter sanktioniert. Und nicht nur das, die Sanktionen werden vweiter erschärft.

Gestartet wurden diese angeblich wegen des Abschusses der MH17, obwohl alles andere als sicher ist, dass nicht Kiev selbst diesen Mist verzapft hat.

Wie man also sieht, sind die Sanktionen Selbstzweck und werden in jedem Fall verhängt. Man will Russland soweit destabilisieren, dass man auch hier eine Regierung nach Washingtons Geschmack einsetzen und einen Systemwechsel durchsetzen kann.

Mittlerweile aber wissen das die meisten und daher hoffe ich, dass Russland vor diesen Termiten verschont bleibt.

Die Eliten beklagen das "globale Erwachen", das es ihnen mit jedem Tag schwerer macht, die Massen zu kontrollieren und in die gewünschte Richtung zu manipulieren.

Hoffen wir, dass es ihnen dadurch unmöglich gemacht wird, die Fundamente der Welt gänzlich zu zerfressen.
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12.09.2014 21:15 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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@ Stray_Cat

"Gestartet wurden diese angeblich wegen des Abschusses der MH17..."

Nein, gestartet wurden die Sanktionen, weil Russland völkerrechtswidrig die Krim annektiert hat.



"...obwohl alles andere als sicher ist, dass nicht Kiev selbst diesen Mist verzapft hat."

Der vorläufige Untersuchungsbericht hat jedenfalls den Schwachsinn von irgendwelchen Su-25 etc. in der Nähe von MH17 widerlegt.



"Man will Russland soweit destabilisieren, dass man auch hier eine Regierung nach Washingtons Geschmack einsetzen und einen Systemwechsel durchsetzen kann."

Nein, man will, dass Russland sich aus der Ukraine zurückzieht. Sei es durch Truppen dort, sei es durch die massive Unterstützung der Separatisten, oder durch die Besetzung der Krim.



Das alles wurde dir schon mehrfach erklärt. Du hältst aber wohl gerne an deinen Lügen fest.
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12.09.2014 22:46 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -3
 
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@ Dao-Lin-Hay : Das mit dein Einmarschieren,das währe eine Möglichkeit,wenn der Russe nichts mehr zu verlieren hat.
Jedes Land gewöhnt sich daran,bzw. lernt mit den Sanktionen unzugehen.Und wenn es soweit ist,dann kann das Land machen was es will,da es nichts mehr zu sanktionieren gibt.Das ist die Gefahr einer Sanktionsspirale.
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12.09.2014 23:00 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -3
 
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@ Stray_Cat und klein Peri:
Der Ami hat auch seine Fehler gemacht und das weltweit.
Der Russe machte jetzt seine.
Die Frage ist doch wie weit es gehen wird.
Die EUSA versucht jetzt den Russen zum einreiten in die Ukraine zu nötigen,damit sie nicht für die Kosten aufkommen müssen.Denn wenn die Ukraine zur EU gehört zahlen sie anständig mit.
Wenn der Russe da einreitet und die Ukraine übernimmt, dann zahlt der Russe auch die Zeche.
Das Problem beider Seiten ist, keiner will die Ukraine in wirklichkeit.Bei de Seiten profitieren davon, wenn sich der Konflikt so lange es geht errauszögern lässt.

@klein Peri: Lese Geschichtsbücher über Russland, und du wirst verstehen, warum der Russe die Krim wieder haben wollte(ungf.500 Jahre Geschichte).
@Stray-Cat: Die EUSA wissen mitlerweile nicht mehr genau warum sie die neuen Sanktionen verhängen.
Sie nutzen diese Situation nur aus, um ihren Wettbewerbsvorteil,welchen sie jetzt haben, auszunutzen.

Durch das ganze Handeln der EUSA wird Putin als sehr gestärkter Mann hervorgehen, der sein Volk hinter sich hat,da er versucht hat sein russischstämmiges Volk in der Ukraine zu schützen.
Da der Russe es über hunderte von Jahren gewöhnt ist von aussen fertig gemacht zu werden, wird dieses Land viel stärker vereint sein als je zuvor.

Wem dies alles nützt, das wird die Zeit zeigen.
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13.09.2014 10:30 Uhr von speculator
 
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Mir tun nur die Menschen leid, die überall und immer die Zeche zahlen für den Streit der Großen um noch mehr Macht und Profit.
Meiner Meinung nach ist die "Ukraine Krise" ein eskalierender Wirtschaftskrieg zwischen West und Ost um Märkte und Ressourcen.
Keine Ahnung wann damit in der Ukraine begonnen wurde, aber aus dem Westen sind die, die später auf der Straße die Regierung weggeputscht haben, schon länger unterstützt und finanziert worden (Siehe Yatseniuks Stiftung "Open Ukraine", deren Partner und die Jahresberichte).
Darum sehe ich Russland eher reagieren auf den Versuch der EU und NATO in der Ukraine die Vorherrschaft zu erlangen.
Und wegen Annektion der Krim, die Rechte "souveräner Staaten" usw: Welches Land kann sich leisten beliebig zu handeln ohne die Interessen seiner Nachbarn zu berücksichtigen?
Das konnte Kuba nicht und das konnte auch Grenada nicht, wo die USA genauso "völkerrechtswidrig" eingegriffen haben (ohne dafür sanktioniert zu werden).
Es widert mich an, dass westliche Politik und Medien sich kein bisschen kritisch zur Rolle des Westens äußern und völlig ignorieren, das Russland mit Flottenstützpunkt und direkter Grenze vitale Interessen in der Ukraine hat.
Und weil keiner von denen selber was zu befürchten hat, traue ich den Mächtigen auf beiden Seiten zu, dass sie die Krise bis zum Krieg eskalieren lassen, vielleicht hoffend "wird schon keiner so blöd sein Atomwaffen einzusetzen".
Jedenfalls sehe ich auf keiner Seite so viel Verantwortungsbewusstsein, Vernunft und Besonnenheit, wie damals in der Kuba Krise bei Kennedy und Chruschtschow.
Darum hab ich Angst, fühl mich völlig hilflos und bin gleichzeitig bis zum Kotzen sauer.
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13.09.2014 13:16 Uhr von speculator
 
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@trallala2
Du liest Sachen aus meinem Post, die ich nicht geschrieben hab:
weder hab ich behauptet die USA ist böse,
noch dass das Verhalten der Russen zu entschuldigen ist.

Dagegen halte ist das Verhalten der Russen lediglich für nachvollziehbar und ihren Interessen entsprechend und kritisiere, dass der Westen die Russen nur als böse Aggressoren darstellt und ignoriert, dass sich "Freunde und Verbündete" umgekehrt ganz genauso verhalten.

Es stimmt: wenn zwei das gleiche tun ist es dasselbe.
Und es ist die borniert-verlogene Scheinheiligkeit hier die mich anwidert.
Und ich kritisiere, dass der Westen das nicht zugibt, in der Ukraine Zurückhaltung übt und mit Ukraine und Russen verhandelt statt mit Sanktionen weiter zu eskalieren.
In der Kuba Krise wurde verhandelt, Russen und Amerikaner haben schließlich ihre Raketen abgezogen.
Hier jedoch spitzt sich alles immer mehr zu. Ich habe kein Vertrauen in die beteiligten Regierungen. Auch wenn Krieg nicht auf der Agenda steht, es gibt zu viele die davon profitieren und das sind nie die, die darunter zu leiden haben.

Und die US Regierung ist meiner Meinung nach genauso böse wie die meisten andern auf der Welt, weil sie letztlich alle nicht die Interessen ihrer Bevölkerungen und Länder vertreten, sondern nur die Interessen der "oberen Zehntausend".
Auch wenn wir es hier noch recht gut haben und mehr Freiheit genießen als die meisten andern auf der Welt, ist doch zu sehen wie´s auch hier immer ärger wird von Reform zu Reform, mit jedem neuen Abkommen und "alternativlosen" Entscheidungen, während die reichen immer reicher und die armen immer ärmer werden.

Die politisch-ideologischen Unterschiede, die Unterscheidungen in Rot, Gelb, Grün Schwarz, Rechte, Linke usw, machen meiner Meinung nach keinen praktischen Unterschied. Ich seh das nur als Variation des Prinzips "teile und herrsche", womit die Menschen auseinanderdividiert werden, während sich global die "oberen Zehntausend" um ihre Anteile an der Welt streiten. Es geht nicht links gegen rechts, sondern oben gegen unten und 99% der Menschen sind dabei die Verlierer. Schon heute können Spekulanten ganze Volkswirtschaften in den Ruin stürzen und die Macht derer die das Geld haben wächst immer weiter. Wie lange kanns noch dauern bis die ganze Welt Privatbesitz von Banken, Investoren und Konzernen ist? - Meine Sicht halt.
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13.09.2014 16:43 Uhr von speculator
 
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Leider bin ich über die Ukraine und die Vorgeschichte (noch) nicht gut informiert, das stimmt. Wenn das Volk seine Regierung stürzt, ok, ich wage hier nur zu bezweiflen, dass es die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung war, die auf der Starße war.

Das ich das Verhalten der Russen für nachvollziehbar und ihren Interessen entsprechend bezeichne, heißt absolut nicht, dass ich dafür "Verständnis" habe. Verstehen ist nicht gleich Verständnis.

Es heißt nur, das dem Westen klar war, dass Russland so oder ähnlich reagieren wird, schon weil man´s selber auch so machen würde.
Genauer heißt das:
Wenn aus dem Westen der Umsturz in der Ukraine unterstützt und finanziert und damit die jetzige bürgerkriegsartige Situation bewusst mit herbeigeführt wurde, dann nicht den Menschen zuliebe, sondern nur für die eigenen Macht und Profitinteressen und es ist Heuchelei so zu tun als wäre die russische Reaktion nicht zu erwarten gewesen. Im Gegenteil, die nehmen Not, Tot und Elend jetzt genauso billigend in Kauf, wie schon so oft zuvor.
Die EU Mächtigen wollen doch sogar eine richtig fette Krise, mit der sich endlich eine "militärische und politische" Einheit Europas herbeiführen lässt. (Schäuble hat vor längerem einer US Zeitung ein Interview gegeben, in dem er sich so, und zwar sehr deutlich, geäußert hat, in D hat man davon nichts gelesen; leider find ich den Link nicht mehr.)

Klar, die Russen, besser gesagt ihre Herrscher, sind die Bösen, selbstverständlich, keine Frage, das waren und sind sie seit Stalin.

Aber was ist in ihrem Tun und Handeln so verschieden von dem was die westliche Welt tat und tut?

Das widerliche und Wut erzeugende an der westlichen Welt ist für mich die verlogene Heuchelei und Scheinheiligkeit. Genauso verwerflich handeln, aber sich als Verfechter von Frieden, Freiheit und Demokratie hinstellen, als Weltpolizei auftreten, Arbeit und Wohlstand für alle versprechen und in Wirklichkeit nur dem privaten Großkapital dienen und dafür Land und Volk verraten und verkaufen und dafür auch über Leichen gehen, Lügen und Betrügen, genau wie alle anderen.
Wie sich im Osten Oligarchen am "Volkseigentum" bereichert und zu Milliardären gemacht haben, so wird im Westen per "demokratisch legitimierter" Gesetze das Geld von unten nach oben befördert.

Es ist überall dieselbe Scheiße und der kleine Mann darf dafür mit Geld und Blut zahlen. Und da ich nunmal hier lebe, liegt es mir natürlich näher insbesondere das Tun meiner Obrigkeit kritisch zu betrachten. Müsste ich in Russland leben, hätte ich dort genauso viel und noch mehr zu kritisieren, wenn auch kaum so öffentlich. (Wie lange wird das hier noch möglich sein? EU Kritiker werden ja schon als "Feinde Europas" bezeichnet, das Stichwort "Terrorverdacht" reicht um beliebig weggesperrt zu werden,...)

Abschließend: ich denke es bringt nichts in diesem ungeeigneten "Kommentarfunktion"-Rahmen unsere unterschiedlichen Ansichten zu diskutieren, - nur bitte halt mich nicht für einen Russenfreund und Putinversteher, ich denke da gibts andere auf die das besser passt.

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