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Bundeswehr: Ursula von der Leyen will die Dienstzeiten verbessern

Verteidigungsministerin von der Leyen will die Bundeswehr durch einen umfassenden Gesetzentwurf attraktiver gestalten. Das geht aus einem Eckpunktepapier aus dem Verteidigungsministerium zu dem Plan hervor.

So soll ab dem Jahre 2016 für alle "Soldaten im Grundbetrieb" eine wöchentliche Arbeitszeit von 41 Stunden gelten. Ferner sind zahlreiche Regelungen zur Verbesserung der Besoldung, der Versorgung nach der Dienstzeit und der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgesehen.

Bei der Amtsübernahme hatte die Verteidigungsministerin von der Leyen versprochen, die Attraktivität der Bundeswehr besonders für Familien zu verbessern.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Reform, Ursula von der Leyen
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2014 17:07 Uhr von Borgir
 
+4 | -7
 
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Ja, Familienfreundlicher. Unglaublich. So baut man keine schlagkräftige Truppe, so baut man einen verwöhnten Sauhaufen, vor dem kein möglicher Feind auch nur einen Funken Respekt haben muss.
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12.09.2014 17:13 Uhr von HumancentiPad
 
+11 | -3
 
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"besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf "

Sorry war selbst bei der Bundeswehr.
Familie und Soldat geht nicht!!
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12.09.2014 17:25 Uhr von ElChefo
 
+3 | -8
 
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Borgir

...und da sprichst du aus welcher tollen Erfahrung heraus?

Stell dir doch mal die simpelste aller Fragen: Wieso geht das bei den Amis, Briten, Franzosen, Dänen, Belgiern, Holländern, Italienern und Spaniern, während es bei uns einen "verwöhnten Sauhaufen" bauen würde?

Spar dir die Antwort. Lange nicht mehr einen solchen Unsinn gelesen. Wobei... Streich den letzten Satz.

Ich wäre auch mal auf das Geheule gespannt, wenn Deutschland eine Armee hätte, vor der sich mögliche Feinde ins Höschen machen. Da wärst du dann auch wieder ganz vorne mit dabei. Was für ein Quatsch. Und das die Bundeswehr besser als ihr Image bei Leuten wie dir ist, dürfte wohl klar sein. Oder auch nicht. Naja, egal.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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12.09.2014 17:47 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -2
 
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Man hätte keine ehemalige Familienministerien zur Verteidigungsministerin machen sollen, denn sie versucht nun offensichtlich beide Ämter gleichzeitig ausüben zu wollen.
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12.09.2014 18:24 Uhr von Perisecor
 
+2 | -9
 
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@ Joeiiii

Doch, denn der Bundeswehr fehlt es nicht an Kampfkraft, sondern an Familientauglichkeit (und Rückhalt in der Bevölkerung).


Dass @Borgir das z.B. bestreitet, zeugt nur mehr auf, wie wichtig das ist - denn richtig liegt der Typ mit seinen unqualifizierten Kommentaren ja irgendwie nie.
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12.09.2014 19:14 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -1
 
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Was werden wir demnächst hören müssen? Das fanatische IS-Kämpfer deutsche Mütter und ihre Babys getötet haben, weil die Wehr-Uschi die Familien auch in Krisen- und Kriegsgebieten zusammenführen mußte?

Wenn jemand nicht mit den Dienstzeiten oder anderen Hindernissen leben kann, dann muß er sich eben gegen eine Karriere bei der Bundeswehr entscheiden. Ich kann mir auch keinen Job suchen und dann hoffen oder gar erwarten, daß sich die Firma an mich anpaßt. Bei der Bundeswehr besteht außerdem das Problem: Die Extrawürste für Soldaten und ihre Familien werden auf Kosten der Allgemeinheit gekocht. Würde mich interessieren, wieviele Millionen Steuergeld man dafür rausschmeißt. Geld, das an anderer Stelle wieder fehlen wird.
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12.09.2014 19:33 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Joeiii

..zum ersten Punkt, es geht um Familienfreundlichkeit im Grundbetrieb. Jegliche "Interpretation" in anderer Richtung ist pure Polemik, unbrauchbar bis zuletzt.

...zum zweiten Punkt: Mal abgesehen davon, das der Beruf des Soldaten mit keiner Angestelltenposition in irgendeiner Firma vergleichbar ist, stellt sich die Frage, wieso es soviele Armeen der Welt hinbekommen, sogar jene, die seit ihrer Gründung permanent im Einsatz ist, nur wir Deutsche, die wie kaum eine zweite Nation militärische Geschichte geprägt und geformt haben, für so etwas zu blöd sein sollen...?

...und noch viel wichtiger: Jede "Firma" (wenn du schon den Vergleich hinzuziehst), die irgendwie etwas auf Corporate Identity, Qualitätsmanagement und CRM gibt, macht sich buckelig krumm, um ihren Mitarbeitern eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Wo so etwas gemacht wird, ist halt bekannt, das zufriedene Mitarbeiter wesentlich produktiver sind als eben Gehaltsbezieher ohne jegliche Bindung an den Arbeitgeber.
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12.09.2014 21:12 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ Joeiiii

"Wenn jemand nicht mit den Dienstzeiten oder anderen Hindernissen leben kann, dann muß er sich eben gegen eine Karriere bei der Bundeswehr entscheiden."

Das machen ja auch die meisten Leute. Deshalb gibt es ein Rekrutierungsproblem und deshalb will und muss die Bundeswehr sich ja auch anpassen.



Wenn ein Architekturbüro eine Stelle ausschreibt, diese aber auf Grund von Unattraktivität nicht besetzt werden kann, wird dieses ebenfalls alles tun, um die Attraktivität zu steigern - mehr Gehalt, mehr Flexibilität oder andere Beigaben.

Ob die Bundeswehr dabei aus Steuergeldern finanziert wird oder nicht ist letztlich irrelevant.
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13.09.2014 01:19 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0