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Gernsheim: Studenten landen Volltreffer - lange gesuchtes Römerkastell entdeckt

Bei einer Lehrgrabung des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt ist den Archäologen und Studenten ein Volltreffer gelungen. Sie haben das bereits lange gesuchte Römerkastell in Gernsheim entdeckt.

Nach Angaben der Wissenschaftler war bereits seit langem klar, dass sich in dem Stadtgebiet ein römisches Lager befinden muss, da immer wieder Spuren der Römer gefunden worden sind. Die Forscher gehen von einem Lager für eine Kohorte (500 Soldaten) aus sowie von einer Siedlung für die Angehörigen.

Nun konnten die angehenden Archäologen zwei Spitzgräben freilegen, die für derartige Forts typisch sind. Des Weiteren wurden Pfostenlöcher eines Turmes und in den verfüllten Gräben zahlreiche Keramikreste gefunden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Fort aus dem ersten Jahrhundert stammt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fund, Universität, Archäologie, Frankfurt am Main, Römer
Quelle: damals.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 23:11 Uhr von Didi1985
 
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Wird nur leider nach der Dokumentation verfüllt und mit Häusern bebaut.....
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12.09.2014 08:04 Uhr von brycer
 
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@Didi1985:
Wenn man so denkt wie du, dann dürfte wohl überhaupt nicht mehr gebaut werden. Entweder man findet irgendwelche Siedlungsreste oder Fossilien oder sonstwas.
Ich glaube dass viele Bauherren solche Funde, die bei ihren Baustellen gemacht werden, wohlweilich verschweigen und ´unter den Tisch fallen lassen´.
Denn meldet man so einen Fund, dann wird der Bau erst mal für einige Zeit gestoppt, damit man dort Ausgrabungen machen kann.
Hat der Bauherr Glück, dann ist der Spuk in ein paar Wochen vorbei, weil sich die Tonscherbe als alter Blumentopf aus dem vorigen Jahrhundert erwiesen hat.
Hat er weniger Glück, dann dauert es ein paar Monate bis feststeht dass das eventuell nur ein Einzelfund war.
Kommt dann Pech für den Bauherren hinzu, dann dauert das ganze ein oder mehrere Jahre.
Die Kosten für die Verzögerung muss der Bauherr alleine tragen.
Würde es nach dir gehen, dann dürfte ein betroffener Bauherrr überhaupt nicht mehr bauen. Er kann sich dann seine Zähne in das Gesäß hauen (´in den Arsch beißen´ ;-P) und das wars dann.
Einen Ersatz für das Grundstück wird er wohl nicht erhalten. Zumindest keinen nur annähernd gleichwertigen.
Ist doch so ählich wie mit denkmalgeschützten Häusern. Da darf man ja auch nicht mehr viel machen - und wenn, dann muss es eben den Denkmalschutzrichtlinien entsprechen und ist um einiges teurer. Hilfe vom Denkmalschutz bekommt man aber nur wenig. Das Ende vom Lied ist, dass viele ihre Denkmalgeschützten Häuser verfallen lassen.
Wenn es mal verfallen ist, dann greift auch kein Denkmalschutz mehr, sondern das Haus muss abgerissen werden. Ein Neubau kommt dann aber meist noch billiger als vorher eine denkmalschutzgerechte Sanierung. ;-P

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