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Siedlungsfund belegt starke Besiedlung in Zentralspanien schon in der Kupferzeit

Wissenschaftler des Sonderforschungsbereiches RessourcenKulturen der Universität Tübingen haben in Zentralspanien eine bislang unbekannte kupferzeitliche Siedlung entdeckt. Die Untersuchung erfolgte in Zusammenarbeit mit der spanischen Universität Alcalá de Henares.

Bei der Prospektion der gut 90 Hektar großen Fläche fanden die Archäologen zahlreiche Steinwerkzeuge und Keramiken, die typologisch in das Chalkolithikum eingeordnet werden konnten. Bislang ging man davon aus, dass diese Region in Zentralspanien in der Kupferzeit nur sehr dünn besiedelt war.

Doch die neuen Funde und das bis heute gut erhaltene Megalithgrab von Azutan zeigen, dass es hier bereits ab dem vierten Jahrtausend vor Christus eine umfangreichere Besiedlung gab. Außerdem zeigen Funde von Ackerbaugeräten und Netzen für den Fischfang eine Differenzierung bei der Arbeitsteilung.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spanien, Archäologie, Besiedlung
Quelle: damals.de

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