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Studie: Neue medizinische Implantate sind meist nicht besser, sondern gefährlich

Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele neue medizinische Implantate meist nicht besser sind, sondern oftmals gefährlich für den Patienten sind und mehr Operationen verursachen. Die Studie wurde von US-Forschern in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA erstellt.

Dazu wählten die Mediziner fünf neuartige Modelle aus und untersuchten insgesamt 5.384 Implantate bei 13.164 Patienten. Die Ergebnisse wurden anschließend mit den Daten von mehr als 1,2 Millionen Implantaten verglichen. Doch keines der Produkte brachte eine Verbesserung, das Gegenteil war der Fall.

Schon lange fordern Mediziner eine bessere Überprüfung von neuen Produkten, bevor diese am Patienten quasi "getestet" werden. Doch bislang konnten sich die EU-Politiker nicht auf eine einheitliche Regelung einigen. Zu groß scheint der Druck der Medizinprodukte-Industrie.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gesundheit, Implantat
Quelle: spiegel.de

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11.09.2014 17:39 Uhr von El-Diablo
 
+6 | -1
 
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Habe letztens einen Beitrag gesehen, wo Ärzte im Krankenhaus inkognito vom Nähkästchen geplaudert haben und Patieten denen künstliche Gelenke eingesetzt wurden.

Gerne werden Operationen gemacht, wo genau solche Gelenke eingesetzt werden, weil es dafür das meiste Geld gibt.

Wenn Patienten mit Gelenkbeschwerden kommen werden denen alles mögliche rein operiert und dann fängt das Martyrium mit Jahrelangen schmerzen an, manche Patienten haben es sich sogar wieder raus operieren lassen, dann ging es denen besser.

Das ist ein Milliardengeschäft immer neue Gelenke und Prothesen mit etc. müssen auf den Markt kommen und eingesetzt werden.
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11.09.2014 18:49 Uhr von Darksim
 
+1 | -0
 
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Hier wird gut beschrieben, wie dieses Problem zustande kommt:

http://www.zdf.de/...
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11.09.2014 20:08 Uhr von ms1889
 
+2 | -0
 
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uns vorschreiben das unser glühbirne nicht mehr benutzen darf, under staubsauger nicht mehr saugen darf usw...aber da pennen die...wat für eine unredliche komission...

nuja, eu schadet eh den "normalen" bürgern...aber der wirtschaft und reichen dient sie bestens.
daran sieht man das eu ebend kein deut demokratisch ist.
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12.09.2014 14:11 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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...wieder mal ein Beispiel, wie die Forschung und Entwicklung von Geldgebern auf falsche Bahnen gezwängt und in Sackgassen gesteuert werden...alltäglich...
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14.09.2014 11:41 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
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Einmal davon abgesehen das da ein kleinerer Fehler in der Meldung ist....
Es sind nicht 5.384 Implantate bei 13.164 Patienten, sondern 15.384 Implantaten bei 13.164 Patienten.

Ich hatte mich schon gewundert was mit den 10.ooo fehlenden bzw. zu vielen Patienten sein soll. Da man ja erst implantieren muss bevor diese "gefährlich" werden können.

Zur Meldung selber, hier sieht man halt das es der Medizinindustrie dank dem Gesetzgeber scheiß egal ist, wie es dem Patienten hinterher geht. Hauptsache ist doch der Industrie, das der Gewinn stimmt. Und der Regierug ist es auch egal, denn Sie können damit ja nur auch gewinn erzielen, verdienen Sie ja an allem mit !

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