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Schweiz: Putzfrau verliert Job, weil ihre Privatschulden ein Sicherheitsrisiko sind

Ganze 23 Jahre lang reinigte eine Putzfrau die Büros im Bundesamt für Bauten und Logistik in Bern, und das immer zuverlässig.

Dann der Schock: Sie bekam aus heiterem Himmel die Kündigung. Der Grund dafür: Man hatte ihr Privatleben durchleuchtet und dabei festgestellt, dass sie einen Schuldenberg von rund 90.000 Franken hat.

Und eben dieser Schuldenberg stellt nun für den Staat ein Sicherheitsrisiko dar. Es sei nicht auszuschließen, dass sie im Umgang mit sensiblen Daten, zu denen sie Zutritt hat, unzuverlässig wird oder sich in irgendeiner Form erpressbar macht.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Job, Putzfrau
Quelle: 20min.ch
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 15:40 Uhr von Destkal
 
+4 | -2
 
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vllt. wurde sie ja nicht anständig bezahlt!
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11.09.2014 15:57 Uhr von telemi
 
+3 | -16
 
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11.09.2014 16:34 Uhr von DelphiKing
 
+9 | -4
 
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Verstehe nicht, wo da jetzt der Skandal ist… natürlich ist es für die Putzfrau bitter und es wäre imho deutlich netter gewesen, sie in nicht-sicherheitskritische Bereiche zu versetzen. Aber vielleicht war das einfach nicht möglich…

Jedenfalls stimmt es, dass Leute mit so vielen Schulden leider leicht erpressbar sind, egal wie gut ihr Charakter ist. Wenn sie dann Zugriff auf Dinge haben, die Bösewichte haben wollen…
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11.09.2014 16:42 Uhr von PakToh
 
+4 | -5
 
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@benni-88 Seit wann ist die Kündigung Grundlos? - Der Einwand, dass sie Durch ihre Schulden erpressbar, bzw ein allgemeines Sicherheitsrisiko darstellt ist schliesslich durchaus berechtigt (wobei ich die Summe gerne mal in Euro umgerechnet hätte).

Ich sehe nur keinen Grund dafür sie nciht zwangs zu versetzen, damit sie in einer Behörde/Bereich putzt, bei dem sie keinen Zugang zu sensiblen Informationen hat (Zumal es ein Bauamt ist...)
Von daher hätte man hier sicherlich erst einmal andere Schritte prüfen müssen, aber sie sofort nach Kenntnis aus dem Bereich abzuziehen ist vollkommen korrekt...!
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11.09.2014 16:45 Uhr von news-checker
 
+12 | -1
 
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Wo ist der Datenschutz, wieso kann "man" einfach ihr Privatleben durchleuchten? (Was auch immer das bedeuten mag.)
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11.09.2014 17:24 Uhr von Djerun
 
+10 | -0
 
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es wäre vielleicht noch interessant gewesen, dazuzuschreiben, das die frau ihren job wieder hat
aber dann wäre die news ja weniger wert
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11.09.2014 17:34 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Das ist lächerlich, das heißt man kann nicht mal ein Haus bauen ohne ein Sicherheitsrisiko zu werden?
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11.09.2014 18:22 Uhr von muhkuh27
 
+3 | -0
 
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Wenn sie schlau ist, könnte sie sich bei einer Klage dumm und dämlich verdienen.
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11.09.2014 18:30 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Und das nach 23 Jahren Jahren. Unfassbar. Die Abfindung dürfte ihren Schuldenberg gegen Null reduzieren, die dann natürlich fällig wird bei einer solchen Kündigung ohne Grund.
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11.09.2014 20:09 Uhr von IceDevilHH81
 
+1 | -1
 
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Mhhh die, die jetzt nach Datenschutz fragen.... wenn man in einer staatlichen Einrichtung arbeitet gelten sicherlich andere Regeln! Warscheinlich hat die Dame irgendwann mal in einem Vertrag der Durchleuchtung zugestimmt!
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11.09.2014 20:30 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -0
 
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Soviel zum Datenschutz. Den gibt es in der Schweiz nur für Menschen mit Geld.

@ Kritikglobalisierer, Schulden ihres Mannes, in einer Ehe haftet in der Schweiz der Partner solidarisch. Auch bei Steuerschulden.

[ nachträglich editiert von HackFleisch ]
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11.09.2014 22:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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Leider üblich.
Selbst die kleinsten Jobs als Empfangsdame, Museumswächter oder Pförtner gehen heute über Sicherheitsfirmen. Die regelmäßige Vorlage der Schufa-Auskunft ist dort Pflicht.
Grund ist, dass diese Personen oft auf Wertgegenstände, Fundsachen, Schlüssel usw. aufpassen müssen. Wer Schulden hat, könnte lange Finger machen.
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12.09.2014 08:52 Uhr von Paganini
 
+1 | -0
 
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@telemi

Gib Dich nicht auf, lern lesen und schreiben! Dann kommst Du nächstes Mal auch weiter.

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