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Finanzmärkte der Eurozone werden zukünftig von Lobbyist überwacht

Während der britische Banken-Lobbyist Jonathan Hill die Finanzmärkte innerhalb der Euro-Zonen überwacht, wird die Vorsitzende des EU-Wirtschafts- und Währungsausschusses an die Londoner Börse wechseln. Sven Giegold, Parlamentarier in der EU, bezeichnete dies als Skandal.

So würde nun die ehemalige Hauptverhandlerin der Richtlinien der Börse ihr Insiderwissen an die Finanzbranche verkaufen und die Bankeninsider würden in Brüssel nun die Regeln aufstellen.

"In dem er Jonathan Hill das Finanzmarktressort zuschustert, macht Jean-Claude Juncker dem britischen Premierminister David Cameron ein Geschenk. Mit dieser freundschaftserhaltenden Maßnahme wird der Finanzmarktstablität möglicherweise ein Bärendienst erwiesen", so Giegold weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Eurozone, Lobbyist, Jonathan Hill
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 12:53 Uhr von Borgir
 
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Vetternwirtschaft nennt man sowas. In diesem Riesenstil sicher nicht allzu häufig zu sehen. Heißt wohl, dass man sich auf EU- und EZB-Ebene für nichts mehr schämt.
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11.09.2014 13:12 Uhr von Schmollschwund
 
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Wo lebt die EU nochmal? Scheiße, ich leb darin.....
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11.09.2014 14:58 Uhr von Stray_Cat
 
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Solcherlei ist in den USA gang und gäbe.

Da wechselt der Mitarbeiter eines Rüstungsunternehmens in die Spitze der Verteidigungsministeriums usw. Auch umgekehrt, manchmal ein paarmal.

Und hier wird´s nachgemacht. Wir wollen doch alle transatlantisch sein, nicht wahr?
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11.09.2014 15:25 Uhr von Knutscher
 
+0 | -2
 
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Eine sehr gute Entscheidung. Langsam wächst zusammen was zusammen gehört. Wird auch Zeit.
Wichtige innen- und außenpolitische Entscheidungen stehen an und die EU muss endlich zu den "Vereinigten Staaten von Europa" werden. Auch die wichtigen Verträge mit Kanada und den USA sollten bald unter Dach und Fach sein.
Der letzte Schritt wird dann die Fusion mit Nord-Amerika zu den "Vereinigten Staaten des Westens". Das sollte dann so in 10 bis 20 Jahren sein.
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11.09.2014 16:20 Uhr von Schoengeist
 
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Bock -> Gärtner.

Nach Diktat verreist.
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11.09.2014 16:53 Uhr von edi.sat
 
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Das ist doch nichts neues. Das war übrigens schon immer so. Mit dem kleinen Unterschied, das man es früher nicht so offen mitbekommen hat. Aber Vetternwirtschaft gibt es überall. Gefälligkeiten um ans Ziel zu kommen waren schon immer Gang und Gebe

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