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Staatspleiten als reales Risiko - Euro-Zone sei falsch konstruiert

Der Chefökonom der norwegischen Handelsbank, Knut Anton Mork, hat geäußert, dass die Euro-Zone falsch konstruiert sei. Die einzelnen Staaten würden ihre eigenen Währungen nicht mehr kontrollieren und die EZB diese dann umfangreich rettet schieße das Risiko von Staatspleiten in die Höhe, so Mork.

Die Europäische Währungsunion gründet auf einer fehlerhaften Struktur, worin jedes Land Schulden hat, die in einer Währung ausgegeben werden, die es nicht kontrolliert. "Dadurch wird die Staatspleite ein reales Risiko.", so Mork.

Aufgrund dessen, dass die Staaten alle Schulden in der gleichen Währung machen, würden die Investoren keine Wechselkursrisiken mehr eingehen. Die Reaktionen des Marktes seien dann bei Solidaritätszweifeln eines Landes dramatisch, so Mork weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Risiko, Zone, Euro-Zone, falsch
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 13:18 Uhr von Stray_Cat
 
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Interessant. Dass das Konstrukt auf diese Weise den Investoren solche Vorteile bietet, habe ich nicht gewusst.

War das so beabsichtigt oder ist es ein Nebeneffekt?
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11.09.2014 13:20 Uhr von |Erzi|
 
+3 | -2
 
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Was ist denn das fuer ein Gequarke? Nachdem wir den Euro jetzt schon ueber ein Jahrzehnt haben kommen solche Meldungen? Will ja nicht sagen das er unrecht hat das diese Gemeinsame Waehrung in voellig unterschiedlichen Wirtschaftsraeumen sehr grosse Probleme mit sich bringen. Finde es aber voll bescheuert das ganze jetzt so an die Oeffentlichkeit zu bringen als waere es die neuste Erkenntnis. Dieses Problem ist nicht neu und auch die Erkenntnis darueber nicht. Das ist schon ewig bekannt und auch voellig logisch. Das die Staaten weil sie schon lange keine Waehrungssouveraenitaet mehr haben nicht mehr ab- oder aufwerten koennen ist ein grosses Problem und muss auch den Leuten die den Euro erfunden und eingefuehrt haben von Anfang an bewusst gewesen sein. Das dies dazu fuehrt das einzelne Laender in die Roehre schauen und es zu schlimmsten Krisen bis hin zum Krieg kommen kann wurde wissend in Kauf genommen. Und jetzt kommt natuerlich wieder so ein Schlaumeier und erkennt die Zusammenhaenge. Einfach nur laecherlich. Der soll sich wieder in seinem Loch verkriechen wo er die letzten 20 Jahre war.
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11.09.2014 20:38 Uhr von shadow#
 
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Das passiert aber nur, wenn Staaten unkontrolliert über ihre Verhältnisse leben.

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