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Großvater-Paradoxon durch Quantenmechanik erklärbar

Das Großvater-Paradoxon beschreibt ein Phänomen in der Kausalität von möglichen Zeitreisen. Der Enkel reist in die Vergangenheit, um seinen Großvater zu töten. Folglich würde der Enkel nicht mehr existieren, um seinen Großvater auszulöschen. Demnach würde der Enkel wieder existieren.

Der Vorgang würde sich unendlich oft wiederholen. Wissenschaftler fanden in einer Computersimulation mit den Gesetzen der Quantenmechanik eine mögliche Lösung des Paradoxons. In der Simulation wurden Paare von verschränkten Photonen in eine geschlossene Zeitkurve geschickt.

Die Forscher kodierten die Polarisation so, dass das zweite Photon als eine Art letzte Inkarnation der ersten Handlung agiert. Das Resultat der Simulation ergab, dass das zweite Teilchen sich genauso verhielt wie das Erste. Die Existenz des Enkels ist der Hinweis, dass auch der Großvater noch lebt.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Lösung, Großvater, Quantenmechanik, Photon, Paradoxon
Quelle: popsci.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 11:09 Uhr von NoBurt
 
+48 | -3
 
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Rafft das Jemand? Ich finde das nichtsaussagend..

Genauso gut könnte der letzte Satz heißen:

Die Nichtexistenz des Enkels ist der Hinweis, dass auch der Großvater tot ist.
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11.09.2014 11:57 Uhr von _griller_
 
+9 | -1
 
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Das bedeutet daß Zeitreisen möglich sind, die Vergangenheit jedoch nicht änderbar ist, da man nur eine Art Kopie trifft......bzw die Kopie selbst ist.
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11.09.2014 11:57 Uhr von jpanse
 
+25 | -0
 
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Nein. Es würde sich eine neue Zeitline bilden und er würde in ein verändertes 1985 zurückkehren....halt nee...das war ein anderer Film.
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11.09.2014 11:57 Uhr von PakToh
 
+8 | -4
 
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@NoBurt nein könnte der letzte Satz nicht heißen.
Und Ja Quantenmechanik ist einr echt kompexes Thema da dort Digne passieren, die auf den ersten (und oft auch zweiten Blick allen uns bekannten physikalischen und logischen Gesetzen zu wieder laufen).

Die Idee ist: Man nimmt ein Teilchenpaar, welche voneinander Abhängig, also verschränkt, ist .
Diese werden in eine simulierte Zeitschleife geschickt und ein Teilchen ist in der Widerholung A und das Andere ist in Wiederholung B.
Zeitlich ist die Folge also A-B-A-B-A-B-A-B.
Das Interessante ist nun, dass beide Teilchen sich stets exakt gleich verhalten haben, obwohl das jeweils andere Teilchen ja gar nicht mehr existierte. Raum und Zeit waren exakt die Selben, nur die Schleife war quasi gegenteilig gepolt, es war eben die Wiederholung B stat Wiederholung A (oder umgekehrt).

Dadurch, dass das System stabil war und immer wieder Wiederholung auf Wiederholung möglich warweiss man, dass in der nächsten Wiederholung das Andere Teiclhen garantiert da ist.

Stell dir das vor wie eine Wiederholung einer Fernsehserie in der der Protagonist aber ein Blaues Statt ein rotes Hemd an hat. - Jeden Tag läuft diese Folge und jeden Tag wechselt das Hemd.
Problem ist nur, dass in dieser Simulation streng genommen keine zwei Aufzeichnugnen da waren und die Farbe des Hemdes von ein und der selben Aufzeichnung/DVD stammt die immer wieder eingelegt wird.

Übrigens stellen parralele Universen die gängigere ösung dieses Paradoxons dar: Mit dem Mord am Großvater wird ein paralleles Universum geschaffen, in welchem der Großvater eben dort starb, der Enkel niemals geboren wird und der zurück gereiste Enkel als Fremdkörper verweilt - Er ist schließlich nicht aus diesem Universum, stellt also eine Anomalie dar, aber keinen Logik oder Kausalitätsbruch dar.
Alle Aktionen ab diesem Zeitpunkt sind dann aber in sich wieder immanent und müssen in sich Schlüssig sein.
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11.09.2014 11:59 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -6
 
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@day-night
Ja ich bin euch überlegen, aber du darfst gern in meine Karten gucken.

@NoBurt
Nein ehrlich gesagt raffe ich das allein aus dieser News nicht
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11.09.2014 12:03 Uhr von kuno14
 
+1 | -1
 
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ja nee,ist klar..............
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11.09.2014 12:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -7
 
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Die einfachste Erklärung wäre, dass es viele "wahrscheinliche Zeitlinien" gibt, die parallel existieren. Nur haben wir eben keine Möglichkeit diese "Wahrscheinlichkeiten" bewusst zu wechseln.
Möglicherweise bringt man den Großvater um - und bei der Rückreise stellt man fest, dass er ganz normal gelebt hat. Man ist eben nicht in der Wahrscheinlichkeit zurückgekehrt, in welcher er umgebracht wurde.
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11.09.2014 12:18 Uhr von Joeiiii
 
+10 | -3
 
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Die Chance, daß der Enkel in die Zeit zurückreisen kann, seinen Großvater tötet und dann trotzdem noch lebt, ist meiner Meinung nach relativ groß. Schließlich existiert er bereits. Er tat dies in seiner Gegenwart (aus Großvaters Sicht in der Zukunft) und auch in der Gegenwart des Großvaters.

Das Großvater-Paradoxon ist kein Paradoxon mehr, wenn man von mehreren Zeitsträngen ausgeht. Daß es problematisch werden könnte, wenn es nur "eine Zeit" gibt, ist klar.

Bringt man den Großvater um, kann der Vater bzw. die Mutter nicht mehr geboren werden, aber man existiert bereits. Und was gerne auch vergessen wird: Die GroßMUTTER bekommt die Kinder und könnte bereits schwanger sein. Den Großvater zu töten muß also nicht zwangsläufig mit einem Großvaterparadoxon einhergehen. :)
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11.09.2014 12:19 Uhr von VT87
 
+4 | -0
 
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Zeitreisen können nach meiner Ansicht nur möglich sein, wenn die Universen zu den diversen Zeitpunkten alle parallel existieren. Somit hätte der Mord am Großvater keinen Einfluss auf seine Zeit, sondern nur auf die Zukunft der parallelen Welt. Allein ein kleiner Eingriff in ein anderes Zeit-Universum hätte aber schon zur Folge, dass die Handlung der beiden Universen nicht mehr parallel verläuft.

Eine Zeitreise im eigentlichen Sinne kann meiner Meinung nach nicht stattfinden, da man den Faktor Zeit nicht manipulieren kann.
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11.09.2014 12:24 Uhr von 16669
 
+4 | -0
 
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Alles Quatsch und nichts wurde hier bewiesen.

Hier würde keine Zeitschleife entstehen, weil der sog. "Schmetterlings-Effekt" greifen würde.

Angenommen der Enkel reist in die Vergangenheit und tötet seine Opa, dann beginnt ein neuer Zeitstrahl, da die Auswirkungen nicht nur beschränkt wären auf die Existenz des Enkels, sondern sämtliche Paradigmen sich ändern würden.

[ nachträglich editiert von 16669 ]
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11.09.2014 12:47 Uhr von Fomas
 
+8 | -1
 
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Das halte ich für absoluten Blödsinn. Sorry. Photonen in eine geschlossene Zeitkurve schicken, dass ich nicht lache. So weit ist die Wissenschaft noch nicht. Ich kenne die allgemeine Relativitätstheorie gut und bin der Meinung, dass das absolut nciht möglich ist. Es ist alles eine Frage davon, wie bestimmte Zahlenwerte interpretiert werden. Die Zeit als eigene Entität, in der man reisen kann, kann es aus verschiedenen Gründen nicht geben.
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11.09.2014 14:33 Uhr von Frekos
 
+2 | -2
 
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Für Laien besser verständlich erklärt in Morgan Freemans Mysterien des Weltalls

String theory trifft Quantenmechanik -

Diese (Zeit)Schleife war schon vorherbestimmt! Ein Indiz dafür liefert die Wissenschaftliche Untersuchen selbst: Durch die Kodierung wurde bestimmt dass das Photon als 2tes Parellel existiert und dasselbe Phänomen mit der "Vorgabe" sieht man an den Streuung des Lichtes anhang der Photonen selbst!
Keines trifft zufällig aber dennoch für uns ,unscheinbar kodiert auf den Aufprallpunkt ! Das würde die Singularität und den Kausalzusammenhang mit dem Higgs Boson erklären und dies wiederrum impliziert eines : ES GIBT KEINE ZUFÄLLE

[ nachträglich editiert von Frekos ]
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11.09.2014 15:28 Uhr von Kantiran82
 
+1 | -0
 
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Ist wie in der Serie Stargate und Stargate Atlantis tötet man da jemanden in der normalen zeit geht es weiter reist man aber in die vergangenheit und versucht da die selbe person zu töten nimmt das weitere zeitgeschehen einen anderen verlauf siehe Col. O´Neill der saß nicht zuhause auf dem Bett seines toten sohnes sondern auf ein Boot und Samantha Carter war nur eine Tippse statt quantenphysik zu unterrichten und selbst Daniel Jackson war nur ein einfacher Lehrer merke pfuscht man in der Zeit rum passieren die verrücktesten Dinge^^
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11.09.2014 16:55 Uhr von Biblio
 
+0 | -1
 
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In einem Multiversum ist das egal.
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11.09.2014 17:05 Uhr von blade31
 
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Ganz einfach: Man wird zum eigenen Großvater...
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11.09.2014 18:51 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -3
 
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quark. das experiment ist überhaupt nicht in die realität übertragbar. zudem gibt es das großvater-paradoxon gar nicht. es kann kein solches paradoxon geben, also muss es auch nicht erklärt werden. selbst wenn reisen in die vergangenheit möglich sind, würde es nicht zu einem solchen paradoxon kommen, da dies dann unterschiedliche zeitlinien wären.
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11.09.2014 19:58 Uhr von advicer
 
+1 | -1
 
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Wenn ihr dann durch seid, könnt ihr wieder in das einzige Universum mit nur einer Zeitlinie zurückkehren! Dann muss man auch kein Paradoxon aufdrösseln, dessen Basis - "Zeitreise" - nicht möglich ist.
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11.09.2014 20:25 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -0
 
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Nö, das läuft anders.
Sobald der Enkel in die Vergangenheit reist, entsteht eine Kopie der Zeit ab diesem Zeitpunkt der Ankunft.
Egal ob er seinen Grossvater tötet, Der Enkel lebt weiter, auf der Kopie seiner Zeit.
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11.09.2014 21:01 Uhr von mort76
 
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Nebelfrost,
es liegt ja nunmal in der Natur des Paradoxons, daß es nicht existiert.
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11.09.2014 23:30 Uhr von catchme76
 
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kein Mensch sollte jemals durch die zeit Reisen,
denn auch als purer zuschauer verändert er bereits die zeitlininie aus der er stammt, als folge könnte er nicht mehr zu dem zeitpunkt zurück kehren von dem er die reise begann.
Damit würde er eine alternative Zeitlinie erschafen die einfach betrachtet Paralell zu unserer existiert.
unsere Geschichte würde weiter so existieren wie bisher.

oder einfacher nachvollziebar wäre der vergleich mit einem Buch das 1990 veröffentlicht wurde, und 1992 gibt es eine überarbeitete fassung in dem Schreibfehler korrigiert wurden.
so bleibt das buch welches ich 1990 gekauft habe unverändert es gibt einfach eine version 2.0 ab dem Jahr 1992.
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11.09.2014 23:37 Uhr von advicer
 
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Das ist bestimmt ein sehr gutes Buch..........
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11.09.2014 23:55 Uhr von mort76
 
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catchme,
kommt drauf an, welche Zeitlinie besser ist...um bei deiner Analogie zu bleuiben: das Buch2.0 dürfte besser korrigiert sein.
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12.09.2014 00:09 Uhr von Lornsen
 
+2 | -1
 
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wenn ich in die Zukunft reise, um mir die Lottozahlen aufzuschreiben, bin ich tot, weil die Erde noch nicht da ist.

wenn ich in die Vergangenheit reise, werde ich auch sterben, weil die Erde fort ist.

alles ist ein ständiges Entstehen und Vergehen. nichts ist Beständig.
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12.09.2014 10:18 Uhr von m0u
 
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Warum nimmt man an, dass man irgendwann in die Vergangenheit oder Zukunft reisen kann? Alleine an diesem Punkt ist das Großvater-Paradoxon bereits gelöst, denn den Lauf der Zeit kann man nicht ändern und den werden wir auch nie ändern können.

Wie kann dieses Paradoxon überhaupt disktutabel sein, wenn die erste Annahme des Problemes bereits unwiderlegbar falsch ist? Sich darüber überhaupt Gedanken zu machen ist "zeitverschwedung", denn eine solche Situation wird nie eintreten.
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12.09.2014 10:36 Uhr von SinanBuddha
 
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Der Zeitreisende kann seinen Großvater nicht töten. Alles was der Zeitreisende in der Vergangenheit tut ist ja bereits Teil dieser Vergangenheit. Wenn er nicht in der Zeit zurückreisen würde, wäre DAS die Kausalitätsverletzung.

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