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Kampf gegen Drogen - Ist Legalisierung die Antwort?

Rund 200 Experten aus dem In- und Ausland diskutieren in Leipzig, im Rahmen der Kriminalistenfachtagung "Kripo Inter 2014", über den Kampf gegen Drogenmissbrauch und eine mögliche Legalisierung.

Das Motto der Tagung lautet: "Der aussichtslose Kampf gegen Drogen - Ist Legalisierung die Antwort?". Vor allem aber, wie ist die Position des Bundes Deutscher Kriminalbeamter?

Der Vorsitzende der BDK, André Schulz, sagte in einem Interview (dpa), die BDK habe eine offene Haltung. Angesichts des Aufwandes einer strafrechtlichen Verfolgung, stellt sich die Frage, ob die Kriminalisierung von Konsumenten noch im Verhältnis steht.


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WebReporter: losmios2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Droge, Antwort, Legalisierung
Quelle: t-online.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 10:33 Uhr von usambara
 
+16 | -11
 
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Warum sollte der deutsche Staat die errechneten
2,5 Milliarden Steuereinnahmen für Cannabisprodukte kassieren, das Geld gebe ich lieber den Dealer meines Vertrauens ;-)
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11.09.2014 10:57 Uhr von quade34
 
+4 | -29
 
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11.09.2014 11:08 Uhr von TheRealDude
 
+5 | -12
 
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Der Staat verdient durch das kriminalisieren der Drogen, durch die verhängten Strafen/ MPU-/ Therapie-Kosten usw.. wesentlich mehr als sie durch Steuereinnahmen bei einer Legalisierung jemals einnehmen würde.
Das ist mitunter der einzige Grund was die Legalisierung und Entkriminalisierung von jeglichen Drogen verhindert.
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11.09.2014 11:21 Uhr von daiden
 
+17 | -2
 
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Und auch hier ist wieder die selbe Naivität zu finden... Leute wenn wir die Strafen hochsetzen oder einfach alles verbieten (typisch deutsch) wird sich was genau ändern? richtig, ein Scheiß. Selbst in Ländern, in denen man für Gras getötet wird, wird gekifft. Das Bedürfnis seinen Bewusstseinszustand zu verändern ist so alt, wie die Menschheit selbst. So etwas kann kein konservativer Schwachkopf ( und ich wette auch jeder militante Gegner hat ein Laster wie Zigaretten, Kaffee oder Spielsucht z.B.) mit schwachsinnigen Verboten,welche nur Kriminellen etwas nützen, ändern!
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11.09.2014 11:23 Uhr von Schaumschlaeger
 
+10 | -1
 
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@wiederwaslos
Freiwillige Selbstzerstörung gibt es auch ohne (illegale) Drogen. Das beginnt schon bei ungesundem Essen und sonstigem Raubbau am eigenen Körper. Die allerwenigsten leben tatsächlich gesund.
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11.09.2014 11:37 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -0
 
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@Paragraphenschleuder_

Wie nun?

"Wären Drogen legal,"

Oder:

"Legalisierung nein, Entkriminalisierung ja"

Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Legalisierung und Entkriminalisierung?

Was "legal" ist, OK, da darf man es einfach tun. Wenn man nun nur Entkriminalisieren würde, würde das dann bedeuten: Ich darf´s nicht. Tu ich´s trotzdem, werde ich nicht bestraft?
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11.09.2014 11:47 Uhr von Justin.tv
 
+7 | -1
 
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strafen erhöhen ist nicht möglich
ein einziger tag gefängnis kostet 100€ pro person
dazu verliert der staat die steuern die die person in freiheit zahlen würde
selbst wenn es nur die mehrwertsteuer ist

aber da der anbau so einfach ist darf der nicht legalisiert werden
wenn bei einer ernte plötzlich mehrere kilo hanf in besitz einer einzigen person wären

mein vorschlag:
anbau illegal
besitz bis zu 10g legal
kauf nur in staatlichen unternehmen legal

[ nachträglich editiert von Justin.tv ]
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11.09.2014 11:49 Uhr von daiden
 
+2 | -3
 
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Und das ist wo genau eine Entkriminalisierung? Man wird weiterhin bestraft und nebenbei ist deine Definition von Entkriminalisierung heute schon gang und gäbe

[ nachträglich editiert von daiden ]
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11.09.2014 11:56 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -1
 
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Ich finde es Paradox, dass der Staat explizit erlaubt sich selbst mit Mariuana zu schädigen, das aber durch wirklich idiotische Argumentationen trotzdem bestraft.

Ich halte nichts von der Kriminalisierung, eine legalisierung weicher Drogen und ein starker Jugendschutz müssen her.
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11.09.2014 12:14 Uhr von Retrobyte
 
+6 | -1
 
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"Kampf gegen Drogen - Ist Legalisierung die Antwort?"

JA!
Aber bis ihr das mal gemerkt habt, bin ich schon
alt und grau.

EDIT: Gerade erst den Beitrag über mir gelesen.
Ich stimme dir vollkommen zu, denn nur das ist der einzig logische Weg!

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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11.09.2014 12:30 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -7
 
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Wenn jemand meint Drogen nehmen zu müssen, dann soll er. Soll er sich damit kaputtmachen, wenn er das möchte, ist schließlich SEIN Leben. Was ich aber nicht einsehen kann und will: Die Gefährdung anderer. Wenn man Drogen legalisiert, dann wird es in Zukunft vermehrt nicht nur besoffene Autofahrer geben, sondern auch viele bekiffte oder sonstwie berauschte Fahrer. Das Problem ist auch nicht nur beim Führen eines Fahrzeugs gegeben, sondern auch dann, wenn jemand zugedröhnt als Fußgänger unterwegs ist oder wenn man, obwohl nicht mehr Herr seiner Sinne ist, irgendwelche Arbeiten verrichten muß, für die man hellwach und zurechnungsfähig sein muß.

Schlimmstes befürchte ich im Bezug auf Jugendliche, die mit Sicherheit darauf fliegen werden. Es gibt jetzt schon genug Minderleister und absolute Vollidioten, die das kleine Einmaleins genauso wenig beherrschen wie die deutsche Sprache. Jugendliche, die nach 10 Jahren Schule nicht ausrechnen können, wieviel 8x9 ist und keinen einzigen grammatikalisch korrekten Satz hervorbringen, gibt es schon genug. Viele Betriebe klagen jetzt schon, daß sie keine geeigneten Azubis finden, weil viele von ihnen nicht mal den einfachen Einstellungstest bestehen.

Wehret den Anfängen!
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11.09.2014 12:37 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -1
 
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@ Joeiiii

Du denkst wohl das die Leute die nix nehmen bei legalisierung Anfangen zu kiffen????
Es wird bei einer legalisierung genauso viele/wenige kiffer geben wie vorher.

Es gibt nur eine Lösung: Entweder !alles! verbieten(auch Alk) oder die weichen drogen erlauben.
Das einzige Problem sehe ich beim Haschisch halt auch cannabis !!
Bei der legalisierung von besonders starkem Hasch (gelber Libanese, schwarze afgahne) wäre ich sehr skeptisch.
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11.09.2014 12:43 Uhr von daiden
 
+4 | -0
 
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Joeiii

Dir ist bewusst, dass es heute schon Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland gibt ja? Dir ist bewusst, dass der prozentuale Anteil von Kiffern in den Niederlanden geringer ist, als in Deutschland? Eine Legalisierung würde diesbezüglich nichts ändern!
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11.09.2014 13:08 Uhr von maxyking
 
+2 | -0
 
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@ Joeiiii

Natürlich muss der Jugendschutz eine Zentrale rolle spielen bei einer Legalisierung und die Straffen für die Abgabe von Rauschmitteln an Minderjährige sollten von mir aus auch drakonisch hart sein aber eben egal welche, Weed muss genauso verfolgt werden wie Alkohol und Kippen. Wenn THC haltige Produkte in Läden mit Konzessionen verkauft werden ist der druck nicht an kleine Kinder zu verkaufen viel höher als für denn Dealer auf der Straße.
Wer aber volljährig ist soll für sich selbst entscheiden dürfen. Zur Gefahr von Stoned Autofahren, wenn man da die echten zahlen in Betracht zieht gibt es keine beweise für ein erhöhtes Unfallrisiko.
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11.09.2014 14:04 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -0
 
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Dealer unterliegen nicht dem JuSchG
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11.09.2014 14:05 Uhr von floriannn
 
+1 | -8
 
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Zum Glück wird es in Deutschland niemals legalisiert!
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11.09.2014 14:11 Uhr von daiden
 
+1 | -2
 
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Doch floriannn das wird es :) Das können auch Menschen wie du nicht ändern. Übrigens haste mal nen paar neue Contra-Argumente oder immernoch nicht?
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11.09.2014 14:36 Uhr von floriannn
 
+0 | -11
 
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11.09.2014 14:47 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -0
 
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@floriann
"Es würde mich nicht wundern wenn der Konsum von Cannabis auch andere Verhaltensstörungen wie "Pädophilie" auslösen würde. "

HAst du noch alle beisammen???

"nur damit die jeden Tag 5 bis 10 Gramm rauchen konnten"
Ich würde mal sagen das ist Junkie verhalten.

[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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11.09.2014 14:50 Uhr von daiden
 
+2 | -1
 
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Doch Floriann es wird legalisiert werden. Was Amerika macht, machen wir 10 Jahre später nach. Wenn die ganzen Millionen flöten gehen durch immer mehr Nichtraucher wird auch der letzte irgendwann drüber nachdenken. Oder aber es wird tatsächlich irgendwann mal die Volksabstimmung eingeführt. Wie auch immer ist der weltweite Weg nicht aufzuhalten und Länder wie Holland zeigen ja auch, dass das kein Problem darstellt.
Cannabis ist NICHT verantwortlich für Selbstmorde, Phsychosen oder Schizophrenie! Es wirkt, wenn überhaupt, nur begünstigend bei jemanden der VORHER schon krank war. Das du "sehr viel" Kiffer kennengelernt hast, die wegen ihrer Sucht nicht anders konnten als Kriminell zu werden, zu stehlen, nur um an ihr Gras zu kommen, weil sie ähnlich wie auf Heroin einfach nicht anders können ist eine Lüge!
Ich geb dir recht, dass das Verbrennen von Dingen krebserregende Stoffe produziert und Cannabis da keine Ausnahme darstellt, aber erstens ist auch das bei Tabakkonsum ein vielfach größeres Problem(und das ist auch erlaubt) und zweitens, wie ich dir gestern schon sagte, gibt es andere Konsumformen, bei denen es keine Herzinfarkte oder Lungenkrebs gibt. Noch was?
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11.09.2014 15:46 Uhr von PrinzAufLinse
 
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@Joeii:
Zu Bedenken geben sollte jedoch: Zitat (ZAHLEN & FAKTEN / Unfallforschung der Versicherer / 2012): "Von insgesamt 299.637 Unfällen mit Personenschaden sind 2012 nachweislich 1.393 Unfälle auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen (Statistisches Bundesamt: Verkehrsunfälle Fachserie 8, Reihe 7, 2013)."

Im Umkehrschluß müsste mal endlich was gegen diese nüchternen Vollpfosten unternommen werden.
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11.09.2014 16:41 Uhr von daiden
 
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Widme du dich lieber deinen TIttennews :) Für mehr reichts einfach nich
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11.09.2014 17:26 Uhr von daiden
 
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"Solange es aber rechtswidrig ist, liebe ich die Gesetze wesentlich mehr als den Kick zwischendurch ;-)"

Da du heute Jurist bist, mehr als verständlich :) Aber ich wage zu behaupten, dass vor 10 Jahren der Nichtraucheraspekt primärer war, für eine Cannabisabstinenz oder ? Meinst du nicht, du hättest wie die allermeisten Menschen bei der nächstbesten Partygelegenheit auf das Gesetz gepfiffen und nicht auch mal probiert? :)
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11.09.2014 17:38 Uhr von Dracultepes
 
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"Wie oft soll ich mich noch wiederholen? Cannabis ist verantwortlich für: Herzinfarkte, Selbstmorde, Psychosen, Schizophrenie und Lungenkrebs. "

Gar nicht mehr, solange du etwas runterbetest ohne es zu beweisen, bleibt es unwahr.

"Des weiteren habe ich sehr viele Kiffer kennen gelernt, die Kriminell wurden, nur damit die jeden Tag 5 bis 10 Gramm rauchen konnten."

Natürlich

@ ZRRK

Amüsant das gerade du von vernebelten sprichst. Naja Trolling halt. Nimmt man dich eigentlich im echten Leben ernst, oder ist das Internet deswegen dein rückzugsort?
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11.09.2014 18:08 Uhr von floriannn
 
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Dracultepes du scheinst wohl hier der Troll zu sein ! Kannst du kein google benutzen? Drogenberichte und Studien die negativ ausfallen, werden von solchen Leuten wie dir so oder so nur Ignoriert. Wenn es was Positives über Cannabis zu lesen gibt, da stürzt sich der Junkie drauf ;) Wozu soll ich dir Links raus suchen? google.de ist dein Freund. Es gab in den letzten Monaten so viele Studien und Berichte, die dir die Gefährlichkeit bestätigen! Und aufgrund des Vertrages von 1961 wird es auch nicht erlaubt werden.
Die USA Verstoßen gegen diese Konvention und sollten eigentlich Verklagt und/oder Sanktioniert werden. Dazu gibt es noch einige EU Länder die dagegen Verstoßen, sollten auch alle vor Gericht gezogen werden.

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