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Einkommensvorsprung von Akademikern in Deutschland besonders hoch

Laut dem OECD Bildungsbericht 2014 ist der Einkommensabstand zwischen Hochschulabsolventen und Nichtakademikern weltweit gestiegen.

In Deutschland verdienen heute Berufstätige, die eine Hochschule oder Meisterschule besucht haben, 74 Prozent mehr als ausschließlich beruflich ausgebildete Arbeitnehmer. Im Jahr 2000 betrug der Lohnvorteil im Durchschnitt nur 45 Prozent.

Dieser Vorsprung zeigt sich auch bei der Arbeitslosenquote, so sind 12,8 Pozent gering qualifizierte Menschen ohne Job, mit Abitur und Berufsausbildung sind es nur 5,3 Prozent und von den Akademikern sind sogar nur 2,4 Prozent arbeitslos.


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WebReporter: Bud_Bundyy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeitslosigkeit, Einkommen, Akademiker, hoch
Quelle: sz-online.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2014 10:12 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -9
 
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Sehr interessante Quelle, die auch weiter ausführt das Bildung gerade in Deutschland vom Bildungsstand der Eltern abhängt und somit gerade "Bildungsfernere Schichten" kaum Aufstiegschancen geboten werden.
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11.09.2014 10:24 Uhr von Trallala2
 
+11 | -2
 
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Aufstiegschancen ist das falsche Wort, denn Aufstiegschancen haben alle wenn am Anfang die richtigen Weichen gesetzt werden. Nur währen es Familien gibt bei denen Bildung sehr wichtig ist, nehmen es andere hin, andere wiederum sich gar nach dem Nutzen. Und wenn man am Anfang des Leben nicht die richtigen Grundlagen schafft, hat man es später schwer.
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11.09.2014 10:24 Uhr von Phyra
 
+15 | -5
 
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@Bud_Bundyy
das ist schwachsinn, als ich studiert hatte waren mehr als ausreichend personen mit sozial schwachen eltern in den kursen, das ist nur eine gernzitierte ausrede mit der die eigenen pflichten und verantwortungen relativiert werden, frei nach dem motto "der kann ja nix dafuer".
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11.09.2014 10:27 Uhr von majorpain
 
+5 | -9
 
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Ich persönlich kenne keinen der Harz4 bekommt wo die Kinder was geworden sind.
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11.09.2014 10:39 Uhr von quade34
 
+7 | -6
 
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majorpain... Wie soll das auch gehen, wenn den ganzen Tag die Glotze mit RTL usw. läuft. Wer selbst nichts gelernt hat und auch nichts dagegen tut, kann auch kein Vorbild sein.
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11.09.2014 10:54 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+14 | -4
 
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Sicher das Akademikergehälter gestiegen sind? Oder sind die anderen Gehälter durch Lohndumping in den Keller gerutscht?
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11.09.2014 11:08 Uhr von Ms.Ria
 
+7 | -1
 
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Ich find schon dass es durchaus seine Berechtigung hat, dass Leute die sich durch Weiterbildungen oder Studium um bessere Job- und Gehaltchancen bemühen, später auch dafür belohnt werden.

Wobei die Lohnunterschiede zwischen Ausbildungs- und "höheren" Berufen schon krass sind... 74% bzw. der Anstieg um fast 30% ist schon ne Menge. Eine abgeschlossene Ausbildung ist doch immerhin auch eine Qualifikation.

Ganz arm dran sind heutzutage gering qualifizierte Arbeitnehmer, die trotz Job noch als Aufstocker von der Arge abhängig sind oder trotz Mindestlohn am Existenzminimum kratzen.

Und @ Bundy: dein Standpunkt bzgl. "bildungsfernen Schichten" muss nicht unbedingt richtig sein. Immer mehr solcher Eltern bemühen sich darum dass es den Kindern besser ergeht als ihnen selbst.

Fakt ist: nie war das Sprichwort "Wirste nix, haste nix" richtiger als heute.
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11.09.2014 11:14 Uhr von Romendacil
 
+0 | -3
 
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Gibt auch unter den "Bachelors" und "Masters" (oder gibt es da einen "deutschen" Plural für?) genug gering qualifizierte Menschen.
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11.09.2014 11:51 Uhr von Maedy
 
+5 | -1
 
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http://www.focus.de/...

Anfang des Jahres hieß es noch anders....und ich kenne genügend Akademiker,die arbeiten wie blöd und nicht wirklich auf einen grünen Zweig kommen und das mit guten Abschluss.
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11.09.2014 11:52 Uhr von jo-28
 
+3 | -3
 
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Schön. Vor 3 Wochen jammerte die bayerische Wirtschaft, daß sie kaum Azubis finden, 10tausende Lehrstellen unbesetzt bleiben. Jetzt wissen sie wieso: Ihre Sklaven können mit den Almosen den die Betriebe zahlen kaum leben und tun dafür alles in ihrer Macht stehende um zu studieren.
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11.09.2014 12:10 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -2
 
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z.B. Geschäftsführer und Vorstände

schätze mal, die treiben die Zahlen doch recht hoch. Geht ja auch "nur" um den Durchschnitt.

99 verdienen 100.000 €. Einer 15 Mio´s. Am Ende haben die anderen sogar 150.000€ mehr verdient...ohne sich was davon kaufen zu können.

Ich versteh auch nicht: Angeblich haben wir einen Fachkräftemangel. Warum verdienen die dann so wenig? Angeblich haben wir auch eine Studenten-Schwemme. Warum verdienen die dann so viel?
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11.09.2014 12:25 Uhr von kuro.tyo
 
+2 | -1
 
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Kann ich mir kaum vorstellen.
Bei der Akademikerschwemme, kann man sich die Wände mit tapezieren.
Ich denke, das senkt eher die Preise?

Ich kenen ein paar erwerbslose Akademiker und genau so viele, die für ein normales Gehalt ausbildungsfremde Arbeiten erledigen.

http://www.derwesten.de/...

http://www.welt.de/...
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11.09.2014 12:38 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -2
 
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Und zur "sozialen Herkunft":

Selbst wenn Hartz-Eltern ihren Kindern bei Bildung etc helfen wollten.... beantragt mal ein Bildungs- und Teilhabepaket. Bis zur Bewilligung ist das Kind erwachsen. Und wenn es erwachsen ist, dann darf es ohne Genehmigung des JC´s nicht von zu Hause ausziehen oder eine höherwertige Schule besuchen. Arbeit, sprich eigenes Geld verdienen geht vor.

Und ab 25 noch ein Abi bzw. Studium zu beginnen, dass funktioniert auch nur bedingt. Wie will man z.B. Studiengebühren bezahlen, wenn man bis dahin gerade mal so viel verdient hat, dass es zum leben reicht? Was zurück legen? Ha ha. Das was man zurücklegen könnte, dass muss man in eine private Rente stecken. Einen Bildungskredit? Auch Haha. NUR, wenn mir jemand garantiert, dass er mich nach dem Studium so lange beschäftigt (und auch gut bezahlt), bis ich diesen Kredit abbezahlen könnte.

Und warum sollte der Staat Geld für die Bildung von Hartz-Kinder (tatsächliches Geld-keine hohlen Phrasen) ausgeben? Die Kosten dafür sollen lieber Kinder mit reichen Eltern zahlen. So hat der Staat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Man sollte sich vielleicht einfach damit abfinden: Die Wirtschaft hat Bedürfnisse und das jetzt gleich. Wer will da noch in die Zukunft investieren? Weder Wirtschaft noch Staat wollen das. Spezialisten, Experten, Fachkräfte...die wirbt man heutzutage einfach ab. Wozu soll die Globalisierung sonst gut sein? Außer Druck hat sie nichts gebracht. Nicht den Bürgern.

Wer will schon 50.000€ für eine Umschulung ausgeben, wenn er für 2-3tsd € jemandem nur einen Sprachkurs bezahlen muss? Noch dazu mit einer Arbeitslosigkeit in den Nachbarländern die es noch einfacher macht.
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11.09.2014 13:44 Uhr von Ms.Ria
 
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@ Schmollschwund:

Ich seh das nicht so negativ wie du, gerade für sozial schwache Jugendliche wird schon einiges getan um ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen.

Junge Leute die z.b. ihr Abi nachmachen, können Schüler-Bafög beantragen, genauso wie jeder der keine reichen Eltern hat im Studium Bafög bekommt. Sind die Eltern auf Hartz4 oder alleinstehende geringverdienende Mutter usw., bekommen sie sogar den Höchstsatz...das sind immerhin ein paar Hundert Euro. Sie können sogar zusätzlich Wohngeld beantragen uvm. Von solcher staatl. finanzieller Unterstützung können junge Leute in anderen Ländern nur träumen.

Sicher gibt es hier auch einige Defizite - aber wenn ein junger Mensch ernsthaft etwas aus sich machen will, werden ihm selten dicke Steine in den Weg gelegt. Jeder Mensch kann hier kostenlos Abi (nach)machen, und auch ein anschließendes Studium wird hier jedem ermöglicht.

Man kann Dinge auch schwärzer malen als sie sind. Es ist natürlich bequemer das eigene "Versagen" immer dem ach so bösem Staat zuzuschieben als die Verantwortung für sich selbst und seine Zukunft in die eigene Hand zu nehmen...schon klar. ^^
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11.09.2014 14:02 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Ms.Ria


Theoretisch hast du recht, praktisch kann das ganz ganz anders aussehen
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11.09.2014 14:53 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -1
 
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Hier wird es noch Deutlicher das auch Akademiker von Werksverträgen betroffen sind, was auch bei ein bisschen Nachdenken diese News erklärt

https://www.youtube.com/...


Wenn junge Ingenieure mit Werksverträgen kommen und "kein Gehalt im eigentlichen Sinne" bekommen dafür aber die alten Hasen mit den guten Verträgen da bleiben, dann geht Statistisch, der Wert der Akademiker hoch, weil man einem mit Werkvertrag da nicht einrechnen kann.

Der verdient zwar viel weniger, kommt aber in der Rechnung nicht vor, weil er kein Angestellter ist und auch kein Betriebsrat, oder Personalbüro für diesen Zuständig ist, sondern der Einkauf.
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11.09.2014 14:57 Uhr von edi.sat
 
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Also für mich als Bafög-Empfenger (damals) war es nicht möglich, Bafög und Wohngeld gleichzeitig zu bantragen.

Desweiteren ist es nun mal eine Tatsache, dass die Kinder von gebildeten Menschen einfach einen leichteren Weg haben. Also keine Steine im Weg haben. Auch keine Kieselsteine...

Liegt aber meistens daran, dass die Eltern schon ein Netzwerk auf höhrer Basis aufgebaut haben, das natürlich hilfreicher ist, als ein Netzwerk zu Hartz IV- Empfängern.

Nichts desto trotz gibt es in Deutschland selbstverständlich die Möglichkeiten für jeden. Aber je mehr "Nicht-Akademiker-Familien Akademiker-Kinder haben, desto diferenziertere Wege suchen sich die Akademiker um den Unterschied zu wahren. Bsp: Damals waren Auslandssemester kein Thema. Heute schon fast ein muss. Aber wenn man kein finanzielles Polster (Papa/Mama) hat, kann man es vergessen. Da hilft auch kein Bafög.
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11.09.2014 15:19 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@edi.sat

"Liegt aber meistens daran, dass die Eltern schon ein Netzwerk auf höhrer Basis aufgebaut haben, das natürlich hilfreicher ist, als ein Netzwerk zu Hartz IV- Empfängern. "

Du hast Punkt 1 schon erkannt.

"Nichts desto trotz gibt es in Deutschland selbstverständlich die Möglichkeiten für jeden. Aber je mehr "Nicht-Akademiker-Familien Akademiker-Kinder haben, desto diferenziertere Wege suchen sich die Akademiker um den Unterschied zu wahren. Bsp: Damals waren Auslandssemester kein Thema. Heute schon fast ein muss. Aber wenn man kein finanzielles Polster (Papa/Mama) hat, kann man es vergessen. Da hilft auch kein Bafög."

Und hier Punkt 2.

Kann man kein Auslandsaufenthalt vorweisen, so ist man heute nicht mehr im Rennen.
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11.09.2014 16:50 Uhr von edi.sat
 
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@Best_of_Capitalism

"
Kann man kein Auslandsaufenthalt vorweisen, so ist man heute nicht mehr im Rennen. "

Ganz genau. Die Elite bleibt unter sich. Klar muss man sich der Zeit anpassen, aber im Endeffekt dreht es sich nur ums Kapital
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11.09.2014 16:53 Uhr von surfer17m
 
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ich merke das leider, bin in einem nicht ganz so gut bezahlten (aber immerhin sicheren) Arbeitsverhältnis. Ein Freund von mir ist Beamter nach seinem Studium, ich hingegen habe weder Interesse an Abitur noch an Studieren gehabt, man könnte sagen nun merke ich das, aber ein anderer Freund hat studiert und findet jetzt einfach keinen Job.
Man kann es also nicht so pauschal sagen.
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11.09.2014 19:25 Uhr von blaupunkt123
 
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Naja ehrlich gesagt wäre es ja schlimm, wenn es hier keinen Unterschied geben würde.

Für was würde man sich sonst jahrelang ein Studium und die vielen Klausuren antun, wenn man am Ende das gleiche wie ein Facharbeiter verdient.


Und ehrlich gesagt hat sein Glück ja jeder selber in der Hand.
Jedem sollte bekannt sein, dass sich die Automatisierung in Zukunft noch mehr durchsetzt und dadurch immer weniger Menschen mit niedriger Qualifikation benötigt werden.

Jeder hat die Möglichkeit sich auf den Hosenboden zu setzen.
Aber wenn halt Party und Facebook usw. vorgeht, dann brauchen sie nachher nicht neidisch sein, wenn ein anderer, der z.B. Weiterbildungen und Studium neben dem Beruf absolviert dann mehr verdient.
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11.09.2014 19:58 Uhr von Joe73
 
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Ich als Selbständiger Handwerker finde das immer sehr lustig .
Weil im Handwerk will keiner mehr Arbeiten darum auch die Ausbildungsplätze die offen sind ! Die Damen u. Herren Akademiker sind zum teil die schlimmsten Kunden wenn es ums bezahlen geht , weil wir sind ja alle dumm ! Komisch wir liegen aber dem Staat nicht erst Jahre lang auf der Tasche und machen dann einen auf dicke Hose .

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