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Tägliches Kiffen verringert Chancen auf Schulabschluss und erhöht Suizidrisiko

In einer Studie hat das National Drug and Alcohol Research Centre (NDARC) in Sydney untersucht, wie sich der Cannabis-Konsum auf die Lebensumstände von Jugendlichen auswirkt. Dabei werteten die Forscher drei Studien aus, bei denen 3.765 Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 30 Jahren befragt wurden.

Insgesamt gab es sieben Aspekten: Das Erreichen eines Highschool-Abschlusses oder einem akademischen Grad, einer Cannabis-Abhängigkeit und dem Konsum anderer Drogen sowie Depressionen, Suizid-Versuchen und dem Bezug von Sozialhilfe.

Dabei kam heraus, dass täglicher Cannabis-Konsum die Chancen auf einen Highschool-Abschluss stark verringert und sich das Suizid-Risiko stark erhöht. Lediglich bei Depressionen und dem Empfang von staatlicher Sozialhilfe schließen die Forscher einen Zusammenhang mit dem Kiffen aus.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Depression, Suizid, Kiffen
Quelle: spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2014 21:55 Uhr von quade34
 
+2 | -6
 
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Soll heissen, wenn staatliche Hilfe im Anschluss an Drogenmissbraiuch garantiert wird, braucht man sich nicht mehr umzubringen. Andererseits sind die Akademiker, die nicht kifften im Vorteil. Weil, sie sind am Leben und können Karriere machen. Was ist die Alternative? Alle bleiben am Leben und der Drogenmissbrauch hört auf. Oder alle kiffen und der Staat alimentiert alles. Die Intelligenz wird dann importiert, denn irgendwer muss ja die Alimente erwirtschaften. Was für ein Scenario unserer Gesellschaft.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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10.09.2014 21:56 Uhr von telemi
 
+21 | -3
 
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achnein. man kann sich dummkiffen. und in der szene "aufsteigen" also sozial/suchtmäßig absteigen. GAAAANNNNZ neue Erkenntnis. Aber solange Dealer damit a) Umsatz machen und b) durch Panschen (Spice/Badesalz/H) Neu-User gewinnen ist alles paletti. Oder doch endlich legalisieren, den Drogenbossen das Geld abgraben, durch staatliches Dope Steuern generieren, die Krankenkassen entlassten... Ach. Nein. Welch Revolutionistische Gedanken. Und nein, ich halte Abstand von Drogen.
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10.09.2014 22:02 Uhr von MBGucky
 
+18 | -2
 
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"Tägliches Kiffen verringert Chancen auf Schulabschluss"

Und das tolle ist: Es ist einem egal *chill*
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10.09.2014 22:15 Uhr von kingmax
 
+20 | -8
 
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wie sieht es mit täglichem saufen aus ?
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10.09.2014 22:50 Uhr von magnificus
 
+10 | -5
 
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Ich glaube ja, u.a. in der Musik und der Literatur sind die größten Leistungen unter Drogen entstanden.....oder anderen nicht einfachen Umständen.
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10.09.2014 23:07 Uhr von floriannn
 
+4 | -12
 
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Die ach so harmlose Droge Marihuana, was sagen die ShortNews Hardcore Kiffer jetzt?
Ich würde mal sagen, es ist nun vorbei mit der Legalisierung in Deutschland, was eh nie passiert wäre :) Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt um die Strafen zu erhöhen. Minushagel!
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10.09.2014 23:16 Uhr von shadow#
 
+10 | -3
 
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Depressive Versager haben eine höhere Affinität zu Drogen. So rum vielleicht?
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10.09.2014 23:20 Uhr von mort76
 
+7 | -2
 
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...aha- bei Depressionen schließen sie einen Einfluß aus, beim Suizid nicht- das klingt äußerst seriös und gut durchdacht...Suizid hat mit Depressionen ja auch kaum etwas zu tun...alles klar.

floriannn,
und was sagen die Trinker zu den deutlich größeren Gefahren durch Alkohol?
Warum wird DER nicht verboten?
Und was sagst DU zu diesem Artikel hier?
http://www.shortnews.de/...
Wann wird wohl Aspirin verboten?
Wie wärs mit Strafen fürs Kaffeetrinken?
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10.09.2014 23:46 Uhr von floriannn
 
+2 | -10
 
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@mort76 Wäre Cannabis so harmlos wie alle Hardcore Kiffer hier behaupten, wäre es wohl nicht Illegal?
Hier ein Link für dich: http://www.news.at/...
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10.09.2014 23:52 Uhr von Rammar
 
+1 | -2
 
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waffen sind n icht tödlich!
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10.09.2014 23:54 Uhr von magnificus
 
+7 | -2
 
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Diese Schlußfolgerung ist falsch. Die Illegalität beruht nicht aus der Wirkung der Droge, sondern einzig aus der Unkontrollierbarkeit seiner Verbreitung und den Folgen daraus für den Staat. Wie schon mehrfach erklärt ist die Wirkung bei Mißbrauch ähnlich anderer legaler Drogen.
Man kann also im Titel

"Tägliches ...... verringert Chancen auf Schulabschluss und erhöht Suizidrisiko"

vieles einsetzen.
Und ich kiffe nicht!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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11.09.2014 00:29 Uhr von der_trompete
 
+0 | -3
 
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LSD? LSD?
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11.09.2014 00:29 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -2
 
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@floriannn

Wenn du wenigstens Links du die selber postest lesen/sehen und verstehen würdest. Tust du scheinbar nicht, dein neu gelerntes Wort "Toxisch" ist auch nich garnicht gefallen. Ich bin verwundert.

Du hast selber das NTV Video gepostet in dem der Arzt davon spricht, das es bei Teenagern zu Problemen kommen kann. Das bei Erwachsenen aber schon ganz anders aussieht.

Und diese Studie bezieht sich auf Teenager, nicht auf Erwachsene.

Es wird kaum einer Bestreiten das man Suchtmittel jugendlichen nicht zugänglich machen sollte.

Und natürlich hat der tägliche Konsum eines solchen Stoffen einen negativen Effekt auf den Körper, das haben Nikotin, Koffein, Ethanol und Zucker auch.

Und wie immer beweißt diese Studie nichts, sie vermutet nur, sie deuten.
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11.09.2014 00:50 Uhr von mort76
 
+6 | -1
 
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floriann,
informier dich doch mal über die Geschichte des Verbots- das hatte eher wirtschaftliche Gründe (Papierherstellung und Stoffherstellung waren "in Gefahr durch die neue Konkurrenz"), und -genau wie heute- wurde damals eine Kampagne gegen Gras gefahren.

Des weiteren, um es mal mit dem Umkehrschluß zu deiner These zu versuchen:
Wenn das Kraut so schlimm ist, warum wurde es dann in den USA in einigen Bundesländern wieder legalisiert?
Ausgerechnet in den USA, ausgerechnet in Washington, beispielsweise?
Weil es so schädlich ist?

Und ich erinnere dich auch gerne an die Prohibition- die hat auch nix gebracht, außer Geld in die Kassen diverser zwielichtiger Gestalten zu spülen.
Es gibt Dinge, die man mit keinem Gesetz der Welt unterdrücken kann, nichtmal mit der Todesstrafe (Indonesien etc.)

Also- wozu der ganze Zirkus?
Ich sage ja auch nicht: "Autofahren sollte verboten werden, weil Kinder das einfach nicht können und können sollten."
So kann man ewig weitermachen: Pornoverbot, weil sie Kindern schaden würden, Kaffeverbot, weil der eben auch schädlich ist und abhängig macht, Fußball, weil er so "gefährlich" ist, oder eben ein Saufverbot aus naheliegenden Gründen, etc.pp...so kann man alles verbieten, was irgendwie Spaß macht.
Eine fadenscheinige Begründung findet sich dafür immer.
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11.09.2014 00:55 Uhr von RayAyama
 
+4 | -3
 
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@ZRRK

Alkohol ist eine weitaus schlimmere Droge wie ich finde.Diese ist jedoch nur legal weil diese A. Dem Staat Geld bringt und B. von einer Größeren Gesellschaft Konsumiert wird.

Genauso wie Nikotin (Rauchen).Beeinträchtigt zwar nicht die motorischen Fähigkeiten des Körpers, macht jedoch süchtig und ist nur Schädlich (Hat eigentlich überhaupt kein Sinn).

Unkontrollierter Alkohol Konsum (Betrunken Auto fahren, Überdosis = Koma =Tot) ist genauso gefährlich wie Unkontrollierter Cannabis Konsum (bekifft in Straßen verkehr Laufen/Fahren etc.).

Aber Kontrolliert ist es Relativ Harmlos (Keine Gefahr für Körper oder andere Personen).

Die Gesellschaft muss nur lernen damit um zu gehen. Da man aber mehr als oft sieht das dieses nicht möglich ist (Anhand der Alkohol toten Jährlich) müsste man konsequenterweise jegliche Drogen verbieten.
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11.09.2014 01:54 Uhr von floriannn
 
+1 | -8
 
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@mort76 Es wurde in Amerika gar nichts legalisiert, da es nach dem Bundesgesetz immer noch verboten ist. Wieso haben es einzelne Staaten "erlaubt"? wegen der Gesundheit sicher nicht, es ist wegen dem Geld.

@Dracultepes Warum soll man noch eine Gefährliche Substanz erlauben? Ach ja, ich kann dieses Wort so oft benutzen wie ich es will. Ich werde es auch solange machen, bis es alle kapiert haben. Nur weil du meinst... ach lassen wir es.
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11.09.2014 02:06 Uhr von Stelyos
 
+1 | -0
 
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"... ey und Kinder raucht nicht so viel, wenn ihr noch in der Entwicklung seit, denn dann kommt ihr später noch shizo´ rüber, wie Jackel & Hyde"

erst hausaufgaben machen, dann kiffen
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11.09.2014 07:34 Uhr von sooma
 
+0 | -1
 
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"Schizophrenia and cannabis use may share common genes": http://www.eurekalert.org/...
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11.09.2014 08:28 Uhr von mort76
 
+2 | -2
 
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floriann,
du hast aber eine komische Definition von "garnichts"...in Colorado beispielsweise ist es komplett legal, und zwar für jeden Erwachsenen- da geht man sogar weiter als in Holland, und in den USA hat die Hälfte aller Bundesstaaten in verschiedenster Weise lagalisiert- sei es, daß es zwar verboten ist, aber nicht mehr bestraft wird, es für Kranke legalisiert wurde oder eben der Genuß für jeden legal wurde.

Und du meinst, daß nur das Geld der Grund war, daß eines der restriktivsten Länder da nun weiter ist als wir?
Bzw.- stört es dich, daß Alkohol und Nikotin auch eher des Geldes wegen legal sind?

Und, weißt du was: auch WIR haben die Möglichkeit, unsere Meinung so lange zu veröffentlichen, bis auch du sie begriffen hast...und nun? Drehen wir uns jetzt endlos im Kreis?
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11.09.2014 08:33 Uhr von Steel_Lynx
 
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Habe mich mal ein wenig durch die Quellen geklickt.

1. Das offizielle ergebnis der Studie (oder Studien es sind ja drei): "Efforts to reform cannabis legislation should be carefully assessed to ensure they reduce adolescent cannabis use and prevent potentially adverse developmental effects". In einfachem Deutsch: Bei einer Canabis-Reform (Gesetzgebung) ist darauf zu achten das Jugendliche nicht dran kommen.

2. Die drei Studien sind:
a) the Australian Temperament Project
b) the Christchurch Health and Development Study
c) the Victorian Adolescent Health Cohort Study

a & b befassen sich dabei mit jugendlichen aus Problemfamilien. Und die Studiendurchführer sind Ärzte im Staatsdienst. Einzig Studie c ist unabhängig und aussagekräftig. Von den 3765 Teilnemern stammen 1237 aus Studie c, womit also mehr als die hälfte der Ergebnisse staatlich beeinflusst sind.

3. Alle Studien legen zu Grunde das jugentliche vor ihrem 17 Lebensjahr regelmäßig bis täglich konsumieren.
Ich denke, egal ob Kiffer oder nicht, sind wir uns alle einig, das Jugentlich weder täglich noch einmalig in Kontakt mit Cannabis kommen sollten. (So sehe ICH das allerdings auch mit Alkohol und Nikotien)

4. Nirgendwo in diesen Studien (auch nicht in den "Staatlichen") ist irgendwo die sprache von einem generellen Verbot.

5. Selbst die NDARC-Studie sagt aus das dies alles nur Thesen sind und das sich Zusammenhänge und Einfluss sozialer, familiärer, finanzieller und erblicher Faktoren nicht ausschliesen läst.

Fazit: Diese Studie (sowie die Veröffentlichung des Spiegels) ist reine Augenwischerei und wiedermal nur eine aufgepuschte Argumentation der Cannabisgegner.
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11.09.2014 09:26 Uhr von brainfetzer
 
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*dampf*was´n los? Hab ich was nicht mitbekommen?..egal
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11.09.2014 09:43 Uhr von mayan999
 
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alter falter, lasst doch bitte mal die kirche im dorf !

ihr benehmt euch wie hängengebliebende religioten....

STELLT EUCH DEN FAKTEN !
und geht die sache wissenschaftlich an ;-)
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11.09.2014 11:18 Uhr von MRaupach
 
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Also fassen wir mal zusammen...

Wer schlecht in der schule ist und zu depressionen neigt und daher selbstmordgefährdet ist, der greift öfter zu drogen...

halt nein.. der Artikel sagt es ist andersrum...

Für mich funktioniert das aber so wie ich das geschrieben habe besser ;)
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11.09.2014 12:32 Uhr von El-Diablo
 
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Kann ich nicht bestätigen, ich habe früher sogar regelmäßig Bong geraucht, habe Abitur, Studium, IT/Technik & Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen und verdiene jetzt nen Haufen Kohle, ich gebe zu beim ABI & Studium musste ich wiederholen, aber was solls die Zeit möchte ich nicht missen.
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11.09.2014 12:40 Uhr von magnificus
 
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Also erhöht es den Happy-Faktor des Lebens, weil man schöne Dinge wiederholen kann ;)

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