10.09.14 17:16 Uhr
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10. September 1964: Vor 50 Jahren kam einmillionster Einwanderer nach Deutschland

In diesem Jahr gab es zahlreiche Gedenktage und Jahrestage, wie der Gedenktag zum Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann. Am 1. September wurde dem Beginns des zweiten Weltkrieges gedacht und am morgigen 11. September den Anschlägen auf das World Trade Center.

Doch ein Jubiläum findet fast gar keine Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, obwohl das damalige Ereignis ebenfalls eine große symbolische Bedeutung hatte. Am 10.09.1964 wurde mit dem Portugiesen Armando Rodrigues de Sa der einmillionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik begrüßt.

Damit musste jedem klar gewesen sein, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden war. Doch noch immer werden Menschen mit Migrationshintergrund meistens nur geduldet und nicht voll akzeptiert. Ein Gedenktag zur Migration könnte ein positives Zeichen für die Anerkennung setzen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, September, Einwanderer
Quelle: spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2014 17:16 Uhr von blonx
 
+6 | -2
 
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Laut den Angaben des Statistischen Bundesamts haben mittlerweile 16,3 Millionen Menschen in Deutschland einen sogenannten Migrationshintergrund.
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10.09.2014 17:22 Uhr von Destkal
 
+18 | -1
 
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und viele von ihnen haben hier wie esel gearbeitet - doch das was heutzutage los ist geht deftig an der idee des gastarbeiters vorbei!
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10.09.2014 17:28 Uhr von fick_frosch
 
+21 | -9
 
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Das ist ein Jubiläum, soll das ein Witz sein?

Wenn ich diesen Schwachsinn lese kommt mir der Kaffee hoch!

Und überhaupt, wieso soll ich Menschen die sich hier nicht integrieren wollen akzeptieren?

Dieses Gutmenschentum kotzt mich nur noch an!
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10.09.2014 17:49 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+4 | -17
 
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10.09.2014 18:00 Uhr von Sarkast
 
+8 | -2
 
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Demnächst feiern wir auch noch das Jubiläum zum Ausbruch der Pest.
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10.09.2014 18:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -3
 
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"Am 10.09.1964 wurde ... der einmillionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik begrüßt."

"Damit musste jedem klar gewesen sein, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden war."

Das haben damals die Gastarbeiter nicht (und die Politik zu spät) kapiert, was die Vorsilbe "GAST" bedeuten sollte.

Die Verträge wurden auf eine Laufzeit von max. 2 Jahren geschlossen, weil die entsprechenden Länder dann ja auch wieder von den ausgebildeten Arbeitern profitieren wollten. Neben dem Geld, dass in die entsprechenden Heimatländer geflossen ist.

Denen gefiel es hier aber so gut, dass die meisten blieben. Und deshalb haben wir jetzt so eine schöne, bunte und vielfältige Gesellschaft.
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10.09.2014 18:38 Uhr von jupiter12
 
+5 | -7
 
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Deutschland brauchte Arbeiter..... und es kamen MENSCHEN!

@fick_frosch,
ein Land das Menschen wie Dich tollerieren kann, kann auch mit
Immigraten und Gastarbeitern umgehen. Oder hast Du Angst das fuer Dich nicht mehr genug im Trog ist?

Das schreibt Dir ein Gutmensch der sich zu Dir - dem geistigen Prekariat - herab laesst.........

schoenen Tag auch

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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10.09.2014 19:00 Uhr von kuro.tyo
 
+3 | -4
 
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Es waren keine Einwanderer sondern Arbeitskräfte.
Katar z.B. hat auch nur Arbeitskräfte und keine Einwanderer rekrutiert.

Deutschland war nie, und ist auch jetzt kein, Einwanderungsland.

Schattentaucher
Du solltest dich auch einmal darüber informieren, auf wessen Betreiben Gastarbeiter primär nach Deutschland kommen sollten. Italiener, Griechen, Spanier, Jugoslaven, Türken, ALLE kamen auf Betreiben der Entsendeländer. Auchwen das so konkret heutzutage keiner mehr wirklich wissen will.

http://de.wikipedia.org/...
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10.09.2014 19:13 Uhr von kuro.tyo
 
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Der einmillionste Einwanderer kam vermutlich schon vor 30.000 Jahren und war von der Gattung Homo ein Sapiens
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10.09.2014 19:20 Uhr von Biblio
 
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"Auch Asiaten sind für mich gerne gesehen, diese sind zu 99% sehr gut integriert, sprechen die Sprache und machen keinen Stress mit Banden und Clan etc. "

Ja klar, aber fang mal damit an, einen Asiaten deiner Wahl mit Schlitzauge oder Gelbhaut und anderem gutbürgerlichen Schmarrn z ubeschimpfen, dann dauert es nicht besonders lange und ihr habt hier noch mehr Stress in der Butze.
Dann ist ausser Messern auch Jet-Fu und Qi-Dong an der Tagesordnung. Ihr seid einfach respektlose Menschen und ihr erntet, was ihr säät.
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10.09.2014 19:55 Uhr von kuro.tyo
 
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Nur mal so zur Info

http://www.youtube.com/...
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10.09.2014 20:18 Uhr von Knutscher
 
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@ kuro.tyo

Du solltest dich erst mal richtig informieren, bevor Du fragwürdige Wiki-Artikel zitierst.
Der von dir angesprochene Artikel bzw Absatz basiert vornehmlich auf der Arbeit von Frau Heike Knortz.

Hierbei handelt es sich aber weder um bewiesene Fakten noch kann sie ihre Thesen hinreichend beweisen.

Siehe hierzu

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/...

oder hier

http://www.sehepunkte.de/...

Außerdem wird der Absatz bzw Artikel bei Diskussionen auf Wiki bereits heftig kritisiert und soll geändert werden.
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10.09.2014 20:48 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Biblio


"Ja klar, aber fang mal damit an, einen Asiaten deiner Wahl mit Schlitzauge oder Gelbhaut und anderem gutbürgerlichen Schmarrn z ubeschimpfen, dann dauert es nicht besonders lange und ihr habt hier noch mehr Stress in der Butze.
Dann ist ausser Messern auch Jet-Fu und Qi-Dong an der Tagesordnung. Ihr seid einfach respektlose Menschen und ihr erntet, was ihr säät."

Geile Logik!

Also die Deutschen greifen ausgerechnet die Araber und Türken verbal an, während alle anderen Nationen in Ruhe gelassen werden, daher auch die aggressiven Araber und Türken? Weil das Opfer sind?

Wenn die Deutschen (Oder der Rest der Welt) irgendwas gegen "andere" hätten, anstatt nur gegen Araber und Türken, dann wäre das Problem ja 1:1 auch bei anderen Nationen.

Und mir ist bewusst das es RICHTIGE Rassisten in Deutschland gibt, so wie Überall auf der Welt, da kommen die Asiaten auch nicht besser Weg und dennoch gibt es mit denen weniger Probleme. Selbst mit Schwarz-Afrikaner gibt es weit weniger Probleme, woran liegt das?

In Dänemark genau das selbe Problem, warum?
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10.09.2014 20:56 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ pc555

"so einen Rechten Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört!
Die Lohnabrechnungen von meinem alten(Ausländer) damals irgendwo von 1980 betrugen auf dem Bau monatlich bis zu 5000 Mark.Das war fast ein Reichtum damals."

Und heute ist das genau so? darum gibt es unter den Ausländern prozentual mehr Hartz IV Empfänger als unter den Deutschen?

Darum gibt es so viele Deutsche, die mehrere 450€ Jobs nachgehen? Deswegen hat dann Deutschland die USA mit der Zweitjob-Quote eingeholt?

"Es geht darum das kein deutscher damals wirklich so malochen konnte und auch wollte wie der hungrige Ausländer,zusammengepfercht in einem Baucontainer und 12 Stunden pro tag Betonklötze schleppen."

Deutschland war 1968 AUFGEBAUT und zwar OHNE EUCH Ausländer, was propagierst du hier?

"Kein deutscher wollte damals bei der Müllabfuhr arbeiten weil er sich zu Schade war.Also erzählt doch keinen Scheiss."

Nee die wollten alle lieber unter Tage arbeiten bei Lebensgefahr, LOL!
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10.09.2014 21:12 Uhr von Biblio
 
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@Best_of_Capitalism
Du weisst doch, dass es so ist.

Asiaten halten viel länger still und brechen dann umso stärker aus, als Araber oder Türken, haben noch viel tiefere Abgründe. Wenn Du etwas über das Seelenleben einer Nation wissen willst, schau Dir ihre Seifenopern und Filme an, lies ihre Bücher und Gedichte.

Mach doch mal die Probe aufs Exempel und beschwer Dich lauthals über die Schwarzafrikaner und guck mal, was wenige Jahre später darauf gewachsen ist.

Ihr macht hier immer alles selbst, aber merkt es kaum.
Die Macht der Vergebung geht mit großer Verantwortung einher ;)

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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10.09.2014 21:13 Uhr von kuro.tyo
 
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@Knutscher
Ich kann nirgends erkennen, dass der Wiki Beitrag als fragwürdig angesehen wird.
Aber es werden ausser besagter Frau Knorttz auch andere Quellen angegeben.
Dass der Artikel womöglich diskutiert wird kann ich mir gut vor stellen, passt doch das Geschriebenen so überhaupt nicht in das Schema das sich die Linke Klientel so von den "herbeigezwungenen" Gastarbeitern zusammen gebastelt hat.

Hast du andere Thesen?
Die du hinreichend belegen kannst?

[ nachträglich editiert von kuro.tyo ]
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10.09.2014 21:22 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Biblio


"Asiaten halten viel länger still und brechen dann umso stärker aus, als Araber oder Türken. "

Sicher nicht!

zu viele US-Karate Filme in den 80ern geschaut? Da wo ein Weißer einen Asiaten mehrmals belästigt und demütigt bevor er dann vom Asiaten verdroschen wird?

Ansonsten rasten Araber und Türken schon aus wenn die GLAUBEN das man denen was böses könnte, ein "angucken" reicht da schon.

"Mach doch mal die Probe aufs Exempel und beschwer Dich lauthals über die Schwarzafrikaner und guck mal, was wenige Jahre später darauf gewachsen ist."

Wenn die mir ein Grund geben mache ich das auch. Ansonsten kenne ich andere die das gemacht haben, die dann ziemlich blöd aussahen, weil der Schwarz-Afrikaner auf einmal anfing sachlich und ruhig zu argumentieren, bevor er dann ganz cool sein eigenen Weg geht und dabei die Ruhe selbst ist:-)

Bei den Afrikaner, Süd-Europäern oder Latinos habe ich noch nie gehört "Was guckst Du? Hast Du Problem?!"

Aber nach deiner Logik sind Araber und Türken besonders freundliche Zeitgenossen, weil die sich immer erkundigen ob man ein Problem hat, richtig?
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10.09.2014 21:23 Uhr von erdengott
 
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""Wirklich gebraucht hat man sie nicht, es ging nur darum massiv Lohnkosten zu sparen."

so einen Rechten Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört!"

Das ist weder rechts noch links, sondern eine ganz unspektakuläre Tatsache. Man nimmt mit zusätzlichen Arbeitskräften natürlich Einfluss auf die Lohnentwicklung. Das macht man in D schon seit gut 150 Jahren so. Das ist auch kein Vorwurf an die Zuwanderer, die haben die Gesetze schließlich nicht gemacht.


"Die Lohnabrechnungen von meinem alten(Ausländer) damals irgendwo von 1980 betrugen auf dem Bau monatlich bis zu 5000 Mark.Das war fast ein Reichtum damals.
Es geht darum das kein deutscher damals wirklich so malochen konnte und auch wollte wie der hungrige Ausländer,zusammengepfercht in einem Baucontainer und 12 Stunden pro tag Betonklötze schleppen."

Richtig, für den Preis wollten das wenige. Für das Sparen an Lohnkosten ist der absolute Betrag aber zweitrangig. Denn wenn "der Ausländer" das nicht für 5000Mark gemacht hätte, hätte man mit dem Lohn so lange rauf gehen müssen bis sich ein Einheimischer dafür gefunden hätte. Ergibt also ein geringeres Lohnniveau durch Zuwanderung durch einfache Marktgesetze.

[ nachträglich editiert von erdengott ]
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10.09.2014 21:30 Uhr von Biblio
 
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@Best_of_Capitalism,

Jaja, erzähl ruhig ... werden sich sicher Leute finden, die dir deine Märchen abkaufen.
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10.09.2014 21:32 Uhr von Knutscher
 
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@ kuro.tyo

Wenn dich die Sache interessiert, wende dich doch mal an die Nachfolgende Adresse:

Patrice G. Poutrus, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
E-Mail: poutrus@zzf-pdm.de ;)

Vorab zitiere ich aber mal aus einer anderen Rezension

"......So haben viele Autoren deutlich gemacht, dass das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland und der Aufbau der Sozialsysteme nicht ohne die „Gastarbeiter“ erreicht worden wäre. Viele Deutsche stiegen aufgrund von deren Beschäftigung in bessere berufliche Positionen auf. So schafften nach den Berechnungen des Migrationsforschers Friedrich Heckmann zwischen 1960 und 1970 rund 2,3 Millionen Deutsche den Aufstieg von Arbeiter- in Angestelltenpositionen, vor allem wegen der Ausländerbeschäftigung. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums aus dem Jahre 1976 ermöglichten die ausländischen Arbeitnehmer unter Wahrung eines starken Wirtschaftswachstums eine starke Verringerung der Arbeitszeit der Deutschen. Die ausländischen Arbeitnehmer zahlten Steuern, ohne in entsprechendem Umfang öffentliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das gilt beispielsweise für die Beiträge zur Rentenversicherung. Bereits 1971 hätten die Beiträge zur staatlichen Rentenversicherung ansonsten erhöht werden müssen. Auch das "Rentenloch", über das bereits in den 1970er Jahren lamentiert wurde, wäre ohne diese Beiträge nicht zu stopfen gewesen. Den von den ausländischen Arbeitnehmern in die Rentenversicherung eingezahlten Beträgen standen nur rund ein Zehntel an Leistungen gegenüber. Die Rentenversicherung wurde lange Zeit von den ausländischen Arbeitnehmern weitgehend geradezu subventioniert.........."

http://www.swr.de/...
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10.09.2014 21:55 Uhr von erdengott
 
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"......So haben viele Autoren deutlich gemacht, dass das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland und der Aufbau der Sozialsysteme nicht ohne die „Gastarbeiter“ erreicht worden wäre." Letztlich sind die Zusammenhänge so komplex dass niemand ein sicheres "was wäre wenn"-Modell liefen kann, aber jeder eins dass zu seiner MEinug passt.
Vielleicht hätte man das Sozialsystem so nicht aufbauen können, vielleicht hätte man Alternativen gefunden. 1970 zB waren nicht mal die Hälfte aller deutschen Frauen berufstätig, hätte man da angesetzt wären wird in Sachen Frauen im Berufsleben ein bis zwei Generation weiter und die hätten noch weniger in Anspruch genommen, nicht mal mehr Krankenkassenkosten. Hätte aber auch wiederum andere NAchteile haben können, etc pp

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