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Sexualforscher: Kultur der Erotik schlägt in Prüderie um

Laut dem Sexualforscher Volkmar Sigusch ist unsere aktuelle Kultur der Freizügigkeit eine Farce. Man steuere auf eine neue Prüderie zu, ganz und gar nicht auf sexuelle Freiheit.

Gemäß den Aussagen Siguschs sind die Menschen zwar in ihrem Handeln so frei wie nie, jedoch finden gemäß den Daten des Hamburger Instituts für Sexualforschung 95 Prozent aller Sexualakte in einer festen Beziehung statt.

Die aktuelle "Sexualform ist der "Selfsex", es geht darum, alles selber zu bestimmen - eine Kapitalisierung der sexuellen Sphäre", so Sigusch weiter.


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WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kultur, Erotik, Prüderie
Quelle: zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2014 13:56 Uhr von PakToh
 
+12 | -1
 
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@th3_m0l3 Guck dir eifnach mal an wie viele Konservative momentan die Oberhand gewinnen.

Sowohl im Islam wird wieder stark Konservativ gepredigt, wie auch die Christen, gerade in den USA schons eit je her Prüde ohne Ende waren.
Und auch hier feiern Parteien wie die AfD Wahlerfolge, die eher Kosnervative Werte vertreten und bestimmt nicht dafür eintreten, dass frauen mit ihrem Körper machen dürfen was sie wollen, sondern lieber zurück zum "Heimchen am Herd" steuern. - Spätestens da ist dann Ende mit Sexueller Freizügigkeit, sondern es wird wieder von Sex erst nach der Ehe gedummfaselt und das Schärfste was einem zugestanden wird ist eine Ehefrau in Strapsen, sofern die Vorhänge zugezogen und das Licht ausgemacht ist...

Ich bin zwar auch ein Gegner von "Jeder-Treibts-Mit-Jedem" aber das sollte die Entscheidung von jedem Einzelnen sein und nur weil ich das so nicht will und in einer Beziehung Monogamie will, muss das nicht jeder so sehen.

Mir reichts, wenn meine Partnerin das tut.
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09.09.2014 15:08 Uhr von tikktokk
 
+0 | -1
 
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die besten nüsse sind die die am schwersten zu knacken sind

dat sacht euch der papa XD
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09.09.2014 15:39 Uhr von Steel_Lynx
 
+19 | -1
 
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Das Problem ist nicht das wir Prüde werden, das Problem sind die Gesetzt gegen sexuelle Belästigung.
(Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin strickt gegen jegliche Art der Machtausübung, Bedrängung und Belästigung)

Neulich wiederholten Wissenschaftler einen Test aus den 50er oder 60er Jahren.
Dabei wurden 40 Probanden zu je 4 Personen (2xM, 2xW) in eine vollkommen dunkelen Raum gebracht. In diesem befanden sich Sitz- und Liegemöglichkeiten.
Nach 45 Minuten waren sich, in dem alten Versuch, 80% der Probanden körperlich näher gekommen (Berühren, Küssen, usw).
In dem aktuellen Versuch wurd bei Vielen schon nach unter 10 Minuten über Sex gesprochen (bzw. Anzügliche bemerkungen geäußert), jedoch fand nicht ein mal, in 60 Minuten Versuch, ein körperlicher Kontakt statt.
Grund: Wärend es in den 50er-60er normal war das ein Mann die Initiative übernimmt und z.B. der Frau auf den hintern haut o.ä., wird dies heutzutage nicht mehr praktiziert. Jeder hat Angst verklagt zu werden und unterläst solche Handlungen, womit dann auch sexuelle Spannungen verloren gehen, welche womöglich zu mehr führen.
Zwar sind wir heute Frei-Denkender, jedoch Körperlich-Verklemmter als früher
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09.09.2014 16:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Dazu kommt, dass die heutige Handy-Generation jegliches Gefühl verloren hat, wie man einen Partner im realen Leben kennenlernt.
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09.09.2014 19:00 Uhr von sv3nni
 
+0 | -1
 
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naja ich nehme auch an dass die ansprueche gestiegen sind - wenn der partner nicht der ideale heiratspartner ist wie man ihn sich vorstellt wird erst garnicht angefangen.
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10.09.2014 15:28 Uhr von sooma
 
+0 | -4
 
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Ist es nicht eher so, dass die Pornowelle, die aus den USA hierherschwappte, langsam abebbt und sich das Verhältnis zur Sexualität wieder etwas normalisiert? Zur sexuellen Freiheit gehört übrigens auch, dass man nicht mit jedem x-beliebigen ins Bett hüpfen muss ("Promiskuität"), sondern sich das eben für ernsthafte Beziehungen vorbehält.
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10.09.2014 16:14 Uhr von Hugh
 
+0 | -1
 
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@ Steel_Lynx:

Hast Du einen Link zu dem Paper?

Ich halte das für recht fragwürdig, da man heutzutage mit eher anderer Methodik arbeitet.
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12.09.2014 13:51 Uhr von sps
 
+1 | -0
 
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Die Natürlichkeit und Sexualität genauso wie die Nacktheit wird teils drastisch unterdrückt und verboten während die Gewalt immer mehr die Medien beherrschen. Bereits bei Spielprogramme sind 90% schießen, schlagen .... Gewalt .... aber Liebe, Wissen oder ähnliche Spiele gibt es kaum oder wird nicht angeboten. Das Fernsehprogramm ist ähnlich aufgebaut: Krimis an Mas Naturfilme auch noch ab und zu aber das Herz für den Menschen - sprich die Natürlichkeit wird ausgeblendet - oder falls mal wirklich einer nackt ist, dann hat der oder diejenige ein Handtuch um - ist das nicht Realitätsfremd?

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