08.09.14 18:33 Uhr
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Österreich: Kurzarbeit bei MAN wegen Russland-Krise

Der LKW-Hersteller MAN in Steyr (Österreich) muss für rund 2.000 Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden. Als Grund für die Maßnahme wird der Wegfall eines Auftrags aus Russland angegeben.

Ursprünglich sollten 500 LKW für den umfangreichen russischen Markt gebaut werden.

"Zwischen April und Juli hatten wir ein übliches Geschäft. Nach dem Sommer fehlen aber die Neuaufträge - und zwar dramatisch.", erklärte Betriebsratsvorsitzender Erich Schwarz.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Österreich, Russland, Krise, Kurzarbeit, MAN, Erich Schwarz
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2014 18:51 Uhr von Trallala2
 
+2 | -9
 
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Demokratie und Freiheit in der Welt gibt es nicht umsonst. Ist zwar schlimm für die Beschäftigten, aber damit wurde gerechnet.
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08.09.2014 19:37 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -3
 
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Ist zwar tragisch, aber mal ehrlich: Es war doch abzusehen, daß es wirtschaftliche Konsequenzen geben wird. Wer vorher Handel mit Rußland trieb und das nun wegen der Sanktionen nicht mehr darf, ist jetzt natürlich angeschmiert.

Ich würde wohl eine Klage gegen den Staat anstreben, denn EU-Mitgliedschaft hin oder her: Österreich ist ein neutrales Land und hat nicht zu springen, wenn ein Staatenbund, der auf den Abgrund zusteuert, Sanktionen beschließt, die Europa mehr schaden als Rußland. In Rußland belächelt man wahrscheinlich nicht nur die Sanktionen, sondern man lacht sich auch einen Ast ab, weil sich Europa selbst fertig macht.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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08.09.2014 19:43 Uhr von Trallala2
 
+1 | -8
 
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@Joeiiii

"Ich würde wohl eine Klage gegen den Staat anstreben, denn EU-Mitgliedschaft hin oder her: Österreich ist ein neutrales Land und hat nicht zu springen..."

Doch. Österreich ist Mitglied in einer Organisation. Das bringt Vorteile wie auch Nachteile.

"Sanktionen beschließt, die Europa mehr schaden als Rußland"

Du solltest nicht alles glauben was Russen sagen. Das schadet denen schon.
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08.09.2014 21:03 Uhr von ar1234
 
+1 | -3
 
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So langsam kommen die ersten Auswirkungen des Konfliktes in den spürbaren Bereich. Diese Auswirkungen werden uns jedoch wesentlich weniger treffen, als die Russen.

Die allermeisten Auswirkungen dürften nicht allein auf Sanktionen beruhen, sondern (wie in diesem Fall) schlichtes Wegbleiben von Aufträgen mangels Vertrauen und Sicherheit sein. Denn man muss momentan Angst haben, dass Putin Im- und Exporte untersagt oder der Westen weitere Sanktionen verhängt, die die Aufträge empfindlich stören könnten oder schlicht und einfach alles in den Auftrag investierte Geld und Material plötzlich durch einen Krieg futsch ist.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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08.09.2014 23:30 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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Lieber Sanktionen als Krieg. Hätte Europa Deutschland 1938 mit Sanktionen belegt als es sich Sudetenland aber auch das Reinland holte, hätte es keinen Krieg gegeben. Hitler war bei beiden Aktionen sehr angespannt, vor allen beim Reinland. Damals fürchtete er sich noch vor einem Krieg. Als nichts passierte verfiel er der Idee, dass sie auch bei Polen nichts machen werden.
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09.09.2014 11:49 Uhr von Trallala2
 
+0 | -1
 
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@benjaminx

Du liest zu viel DWN. Sowas verdummt. DWN übertreibt, das ist das Geschäftsprinzip. Vieles wird nicht so heiß gekocht wie es gegessen wird. Da wird hier und da über einiges nachgedacht, DWN macht einen Beschluss draus.

Selbst ich, der nichts von den DWN Nachrichten glaubt, weiß inzwischen kaum noch was wahr und unwahr ist, denn hier werden die DWN so oft zitiert, dass ich notgedrungen es mitbekomme.

Die EU läßt sich nicht von den USA verkaufen. Da brauchst du keine Angst zu haben. Aktuelles Beispiel: USA bat die EU Staaten ihre Ausgaben für das Militär zu erhöhen. Es gab eine Absage und ein diplomatisches - Wir werden darüber nachdenken.

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