08.09.14 12:40 Uhr
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Russland droht mit Überflugverboten bei neuen EU-Sanktionen

Russland hat für den Fall neuer Sanktionen des Westens gegen Moskau im Ukraine-Konflikt mit Gegenmaßnahmen gedroht.

Denkbar sei ein Überflugverbot für westliche Airlines, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew der russischen Zeitung "Wedomosti"

Die EU will heute in Brüssel über neue Sanktionen gegen Russland beraten.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Sanktionen
Quelle: n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2014 13:14 Uhr von ar1234
 
+4 | -9
 
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Der wirtschaftliche Schaden von so einer Aktion würde sich in Grenzen halten und noch am ehesten Russland selbst treffen. Es gibt (außer Russland selbst) nicht viele Ziele, bei denen Russland wirklich im Weg ist. Man kann das gut auf diesem interaktiven Globus nachverfolgen:

http://www.dlr.de/...

(unten klicken)

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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08.09.2014 13:52 Uhr von ar1234
 
+4 | -7
 
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@Starstalker: Genau richtig. Russland (bzw. die dort ansässigen Firmen*) hat bislang viel zu wenig wirtschaftliche Beziehungen mit der EU aufgebaut, um durch Sanktionen wirklich großen Schaden anrichten zu können. Und nach den Aktionen in den letzten Jahren wird sich das wohl kaum noch ändern. Nur Firmen, die risikobereit sind und nicht auf eine sichere Zukunft bauen, werden noch mit Russlands Firmen Beziehungen aufbauen. Russland hat durch die vielen zweifelhaften Aktionen der letzten Jahre mehr Schaden angerichtet, als diese Aktionen jemals an Nutzen bringen könnten.

*Länder machen von selbst keine wirtschaftlichen Beziehungen, denn die Firmen tun es!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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08.09.2014 21:09 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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Hm... frage mich, wie das funktionieren soll.

Nehmen wir mal als Beispiel Aeroflot. Aeroflot ist Mitglied bei SkyTeam mit Sitz in den Niederlanden. Man teilt sich den Markt und kooperiert. Ein Überflugverbot würde zwingend zu gewissen wirtschaftlichen Friktionen führen.

...denken wir noch ein Stück weiter: Die Überfluggebühren, zu denen Russland europäische Fluglinien schon seit längerem verpflichtet, werden von Aeroflot eingetrieben. Ein Teil davon (~1/3) zahlt Aeroflot an die russischen Luftfahrtbehörden, den Löwenanteil darf sie als "Kompensation" einbehalten. Das wären immerhin knapp 200 Millionen Euro. Abgesehen davon, das mit der letzten Verteilungsdebatte dieser Gelder Aeroflot schon ins Schwanken gekommen wäre, würde dieses Überflugverbot und das damit verbundene Ausbleiben der Zahlungen Fakten schaffen, die Aeroflot nicht nur seinen Anteil, sondern auch die Zahlungen an die Behörden kosten würde. Kurz gefasst: Aeroflot würde als grösster russischer Betreiber kaputt gehen.

Da man auch in Russland den Begriff "too big to fail" kennt, dürfte man das wohl kaum riskieren wollen. Den Betrieb über Subventionen zum Überleben zu "zwingen" wäre wohl auch nur kurzfristig zielführend.
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08.09.2014 22:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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Die Konsequenz daraus wäre dann z.B., dass keine Ersatzteile mehr an russische Fluggesellschaften geliefert werden dürfen, kein Personal mehr geschult werden darf etc.

Dann kann die russische Industrie ja auch gleich mal zeigen, wie extrem leistungsfähig sie ist.

Oder gibt´s vielleicht doch Gründe, warum heimische Flugzeugmodelle quasi gar nicht eingesetzt werden?
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08.09.2014 22:45 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -2
 
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Ich hoffe das der Russe seine A-Waffen auf die USA richtet.
Uns zwar ganz dicht,mal sehen was dann passiert.
Keiner will mit ihn zusammen arbeiten,also kann er machen wie er will.
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08.09.2014 22:46 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Peri

...vielleicht liegts auch einfach an überkommenen Entwicklungsstrukturen. Speziell nachdem man mit der Verstaatlichung und Zusammenlegung von so ziemlich allem, was Rang und Namen hat(te), ein verhängnisvolles Signal an jeden Wettbewerbs- und Wirtschaftlichkeitsgedanken gesendet hat. Siehe dazu die Dauerprobleme bei den einzigen Neuzugängen, MS21 und Superjet100. Man bewegt sich - speziell bei internationalen Zulassungen - mehr oder weniger auf der Stelle und würde ohne ausländische (westliche) Zukäufe früher oder später entweder geblacklisted oder halt Pleite gehen.


einerwirdswissen

...und die sind momentan wohin gerichtet? Langweilig.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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08.09.2014 22:46 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -3
 
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Und nein,ich habe keine Angst vor einem Atomkrieg...
...unser Ort ist einer der Ersten,der hochgejagt wird.
Brauch mir das Ende also nicht mit ansehen.
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08.09.2014 23:53 Uhr von Trallala2
 
+1 | -4
 
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Leute, Angst vor Krieg schüren ist ein Teil der Putin-Troll Propaganda. Benimmt euch nicht wie Schaffe. Denkt.
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09.09.2014 10:42 Uhr von turmfalke
 
+0 | -0
 
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Das hätte ich schon längst getan, noch vor dem jetzigen Manöver was dieser "Volkssturm" in der Ukraine abhält. Dieser NATO ist nicht zutrauen und wer weiss mit was die alles über Rußland fliegen.Weg mit diesem NATOGESINDEL!
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09.09.2014 11:40 Uhr von Trallala2
 
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@benjaminx

Du verstehst es nicht, weil du von den falschen Voraussetzungen ausgehst. Für dich klingt das unlogisch: USA sagt der EU was sie machen sollen, macht aber etwas anderes. So denkst du.

Dir kommt es aber nicht in den Sinn, dass die EU selbst Sanktionen verhängen will.
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09.09.2014 11:46 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ benjaminx

Deutsche und europäische Firmen schließen ebenfalls Geschäfte mit Russland ab - wenn diese nicht unter die Sanktionen fallen.

Siehe z.B. die Übernahme von DEA.


Weder fällt die Luftfahrtindustrie derzeit unter eine Sanktion, noch gab es zu der Zeit eine Sanktion gegen den Energiesektor.



Deine Argumentation hat also massive Lücken.
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09.09.2014 18:26 Uhr von ElChefo
 
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ben

"Sowas ist hier in den Medien kaum zu finden."

Wenn man ganz, ganz feste wegschaut, dann findet man davon tatsächlich nichts. Andererseits: Ist eine Vorvereinbarung mit einer Billig-Airline (Dobrolet) über 16 737-800 jetzt tatsächlich die Meldung wert? Oder wartet man auf die Bestätigung des Deals? Und wieviel davon ist tatsächlich Putins´ persönliches Werk? Letztlich ist Dobrolet am Rande der Pleite und eine Belastung für Aeroflot. Nicht nur wegen der Sanktionen, sondern auch wegen der stetig steigenden Kosten der ständig an der Blacklist vorbeischrammenden "Flotte" (bestehend aus zwei alternden 737-800 und einer abgemeldeten S100).

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