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Polen: Fußgänger müssen in Dunkelheit Reflexkleidung tragen

Laut dem polnischen Magazin "WP Moto", besteht für Fußgänger in Polen eine Pflicht, spezielle Reflexkleidung in der Nacht zu tragen. Dies soll seit dem 31. August vorgeschrieben sein.

Demnach wird vorgeschrieben, dass außerhalb geschlossener Ortsschaften, reflektierende Elemente an die Kleidung angebracht werden müssen. Dies gilt jedoch nur, wenn man nicht auf Gehwegen unterwegs ist.

Der Grund dafür ist, dass man die Personen fünfmal schneller erkennen kann, als ohne die reflektierenden Elemente. In der Dunkelheit sieht man die Fußgänger häufig erst aus 20 bis 30 Metern Entfernung. Mit den Reflektoren soll die Spanne auf bis zu 150 Meter erweitert werden.


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WebReporter: Undertaker989
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polen, Fußgänger, Dunkelheit
Quelle: blaulicht-paparazzo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2014 12:22 Uhr von rubberduck09
 
+12 | -6
 
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Ich würde mir sowas auch für Deutschland wünschen aber nicht erzwingen.

Vielmehr würde ich gesetzlich die Schuldfrage bei Unterlassen entsprechend drehen. Fahre ich einen Fußgänger in der Nacht um der keine solche Kleidung getragen hat geht die Schuld (je nach Sichtverhältnissen - also Tageszeit und Ausleuchtung (unter der Laterne sieht man mehr als im stockdusteren nirgendso)) auf bis zu 100% auf den Fußgänger über.

Selbes gilt auch für Radfahrer ohne Licht und ggf. sogar noch ohne Reflektoren. Immer wieder sieht man solche schlauen Exemplare, über beide Geschlechter gleichmäßig verteilt.

Dann würde sich das ganze eventuell ganz schnell von selbst regeln ohne dass man mit der Verbotskeule schwingen müsste.
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08.09.2014 12:33 Uhr von Berundo
 
+12 | -15
 
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Tragen die dort nicht sowieso alle diese bunten Trainingsanzüge die man schon auf 500 Metern erkennt?
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08.09.2014 12:57 Uhr von news-checker
 
+4 | -2
 
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In Schweden tragen die Passanten, die zwischen zwei Dörfchen unterwegs sind, auch fast immer Warnwesten, besonders die Kinder. Es ist simpel, günstig, tut keinem weh und bringt eine Menge!

Ist hier in D wohl eher vernachlässigbar, weil so gut wie niemand auf Landstraßen herumläuft. Man fährt mit dem Auto oder mit dem Bus, aber in anderen Ländern kommt der Bus halt nur 2x am Tag.
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08.09.2014 13:29 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -3
 
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Berundo, schon mal den Spruch "Nachts sind alle Katzen Grau" gehört?
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08.09.2014 13:39 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -6
 
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@ schraegervogel

Sorry - aber wenn sich ein Fußgänger derart anzieht dass man ihn zum Beispiel am Waldrand erst kurz vor knapp sieht (am besten dunkelgrün-gräulich) dann kann es nicht sein dass ich als Kraftfahrzeugführer dafür noch die Verantwortung tragen muss. Da sieht man ja eine Wildsau teils besser als solche Leute.

Ich fahre in solchen Abschnitten eigentlich immer so dass auch wenn ich einen Fußgänger gar nicht sehen würde und der wie es sich gehört ganz am Fahrbahnrand (nicht im Bankett) läuft ich den gar nicht erst treffen kann.

Dann kommt aber noch dazu dass die Leute die so rumlaufen auch gerne mal einen zu viel gehoben haben. Schön, ich hab den gesehen und fahre mit Abstand vorbei. Aber zu gerne torkeln die (vor Schreck ob der ´plötzlichen´ Helligkeit) dann auch noch in die Fahrbahn rein. Soll ich jetzt in den ggf. gegenkommenden LKW fahren nur weil es sein ´könnte´ dass mir einer vors Auto fährt?

Nein - ich will keinen Freibrief aber wer sich wider jedes besseren Wissens Tarnkleidung als Zivilist anzieht (die Klamotten von der Bundeswehr sind ja sooooo bequem) braucht wirklich kein Beileid von mir. Schlimm genug dass man dann trotz juristischer 0% Schuld noch immer einen Menschen auf dem Gewissen hat was so manchen schon aus der Bahn geworfen hat. Aber noch finanziell bluten zu müssen für Idioten ist nicht.
Reicht ja schon dass solche Schlauberger sowieso meist keine Privathaftpflicht haben und der Schaden an meiner Karre eh bei mir bleibt in so einem Fall (also noch ein Grund nicht extra draufzuhalten)

Bei besoffenen gibts immer mal wieder Fälle wo sich die Leute (mit super-unsichtbaren Klamotten) auf die Fahrbahn legen um dort zu schlafen. Wenn man über so einen drüberbrettert frag ich mich dann aber echt wo da die Schuld ist. Klar - man sollte so fahren dass man immer innerhalb der Sichtweite anhalten kann. Nur: Dann kann man auf so mancher Straße in Deutschland nachts höchstens noch Schrittgeschwindigkeit fahren. Nicht sonderlich praxisnah.
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08.09.2014 16:00 Uhr von Holzmichel
 
+4 | -4
 
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In Polen offenbar absolut KEIN problem, in Deutschland würde aber sogleich wieder ein Schrei der Entrüstung durch das Ländle gehen!
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09.09.2014 00:00 Uhr von Lornsen
 
+1 | -2
 
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der Reflex- Bekleidete voll Wodka! was soll der Fahrer da machen??
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09.09.2014 00:55 Uhr von newschecker85
 
+2 | -0
 
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Wenn ich nach der Arbeit die 500 m zum Parkplatz laufe, ist es stockfinster. Da mach ich es so, ich mach meine Handytaschenlampe an und schwenke immer wieder hin und her das ich auch gesehen werde, oder wenn wir in Gruppe sind, dass 2 bis 3 Leute die Taschenlampen an machen.

Sicherheit geht eben vor, ich will ja nich tnach Feierabend überfahren werden.
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09.09.2014 02:19 Uhr von mcdar
 
+2 | -0
 
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...voll die Marketing-Strategie, wer sich auf der Straße befindet sollte selbst zu seiner Sichtbarkeit beitragen, z.B. mit Taschenlampe....in Polen sollte man außerdem genauso wie hier, erstmal jeden Pfosten farbig mit Reflex-Gläsern auszustatten und alles korrekt markieren...
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09.09.2014 09:52 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Bringt mal im "Gangsta-Style" angezogene Menschen dazu eine Warnweste überzuziehen. Wie uncool ist das denn.

Und genau an so was banalem würde es heir in D scheitern.

@Hansebanger - wo hat jemand geschrieben Autofahrer zu blenden? Sagst Du das (erst recht überfahren) auch bei Radfahrern mit Licht?

Du würdest also ohne Probleme morden?

Also - irgendwo ist bestimmt noch ein Plätzchen für Dich frei.


[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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10.09.2014 15:10 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@Hansebanger - lies Deinen Satz nochmal und überdenke die Richtungen in die eine Taschenlampe beim Wedeln leuchten kann. Besteht Dein Leben aus Pauschalisierungen?

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