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Deutschland: Wettbewerbsfähigkeit baut auch auf Ausbeutung von Frauen

In der Wirtschaft werden weibliche Arbeitnehmer gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt. So spiegeln die Gehälter meist nicht die berufliche Qualifikation wieder. Genau so wenig spiegelt die berufliche Position der Frauen deren Qualifikationen wieder.

Auf dieser Form von Ausbeutung beruht ein Teil der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. In West-Europa sind die westdeutschen Frauen diejenigen, die am Meisten ausgebeutet werden. Seit 2006 stagniert der Verdienstabstand der Frauen zu den Männern bei 22 bis 23 Prozent.

Neben Deutschland hat bei den 17 vergleichbaren Ländern nur noch Österreich einen vergleichbar großen Unterschied vorzuweisen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Frau, Arbeit, Gehalt, Lohn, Sexismus, Ausbeutung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2014 15:28 Uhr von C3XR4
 
+2 | -0
 
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Hust
time.com/3222543/ 5-feminist-myths-that-will-not-die/
Ich kann den text nicht übersetzen aber der o-ton ist, dass es sich zurecht gerechnet wird.
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07.09.2014 16:13 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -2
 
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Dafür ziehen Männer bei Scheidungen im Regelfall den Kürzeren und müssen dann der Frau Unterhalt zahlen. Das Sorgerecht wird ihnen auch deutlich seltener zugesprochen und wenn die Frau nicht mitspielt, dann drohen empfindlich hohe Strafen, wenn sie gegen ihren Willen einen Vaterschaftstest machen, wenn der Verdacht besteht, daß es sich um ein Kuckuckskind handeln könnte.
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07.09.2014 16:35 Uhr von NilsGH
 
+4 | -5
 
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Hach, ist das schlimm, wie wir bösen Deutschen unsere Frauen ausbeuten. Ich erinnere mich an die News vor einigen Tagen, dass wir sie auch noch mit Kindern völlig überfordern. Denn sie empfinden diese "Nebentätigkeit" des Kindererziehens als zu hohe Belastung neben dem Beruf. Und jetzt das: Jetzt werden sie nicht nur durch diese "Nebentätigkeit" belastet sondern auch noch ausgebeutet.

Was geht es "der deutschen Frau" schlecht. Wer kann es nicht sehen?

So, und jetzt mal im Ernst:

Ich glaube es hakt! Ich behaupte nicht, dass ein knappes Viertel weniger Verdienst gerechtfertigt ist. Man muss jedoch auch folgende Dinge beachten:

Bei körperlich anstrengender Tätigkeit benötigen viele Frauen Hilfe durch männliche Kollegen. "Könntest du mir mal kurz helfen? Ich kann das nicht, ich bin eine Frau!" ... den Satz hat sicher jeder schonmal gehört.

Selbst bei Berufen wie im Einzelhandel, wo nicht unbedingt eine handwerkliche Ausbildung von Nöten ist, können Frauen weniger als Männer: Technische Probleme? Es geht etwas kaputt (bspw. ein Verkaufstisch) und muss repariert werden? Machen das Frauen? Nein, sie rufen Handwerker, die von der Firma bezahlt werden müssen. Und zwar erfahrungsgemäß Probleme lieber selbst.

Frauen sind nunmal das Geschlecht, das die Kinder bekommt. Auch Emanzen können wir das nicht abnehmen und auch sie können das nicht ändern. Ergo ergibt sich für jeden Arbeitgeber ein erhöhtes Ausfallrisiko; in der Schwangerschaft müssen Arbeitsrichtlinien zugunsten der Schwangeren eingehalten werden. Das alles kostet Geld und behindert den reibungslosen Arbeitsablauf.

So ... das sind nur drei Gründe, die mir spontan einfallen, warum Frauen eben nicht mit Männern gleichgestellt sein dürfen. Sie sind ja auch in bestimmten Berufen besser qualifiziert, als Männer, weil sie andere Qualitäten und Wesenszüge mitbringen.

In den Berufen, in denen sie jedoch weniger qualifiziert sind oder andere Probleme die Arbeitstätigkeit einschränken können, sollten sie in der Tat nicht gleich bezahlt werden.

Ein Beispiel kenne ich noch aus meinem Ferienjob während des Studiums vor Jahren: In einer Montagewerkstatt für Teile von Fertigungsanlagen gearbeitet: Frauen konnten keine Kisten oben aus den Lagerregalen holen, hatten teilweise nicht genug Kraft, die Kisten zu tragen und auch Probleme beim Zusammenbau der Teile: Chef zahlte zuerst gleich viel, dann entschied er sich jedoch, den Männern in den betreffenden Abteilungen mehr zu zahlen. War nach meiner Zeit, aber eine völlig richtige Entscheidung.
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07.09.2014 17:59 Uhr von syndikatM
 
+3 | -1
 
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bei gleicher qualifikation, bei gleicher stelle, verdienen frauen exakt das gleiche wie männer.
frauen werden sogar noch bevorzugt eingestellt bei einigen berufen.
es ist also höchst hetzerisch, von "ausbeutung" zu schreiben. es ist schlicht eine dreiste lüge.

und dass sich männer eher für ingenieurwissenschaften, naturwissenschaften und mathematik im studium entscheiden und frauen für sprach- und kulturwissenschaften und pädagogik - dafür kann kein mann etwas. im gegenteil. dieser bericht ist reinste faschismusideologie. der journalist, dieser faschist, versucht nichts weiter als die freie berufswahl zu untergraben und menschen in ideologische muster zu pferchen.
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07.09.2014 18:01 Uhr von syndikatM
 
+1 | -1
 
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mich wunderts nur dass dieser faschistische bericht nicht in der zeit, spiegel, süddeutsche oder taz erschienen ist, sondern bei d-w-n. denn normal sind die vier genannten doch die radikalen frauenhetzblätter.
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07.09.2014 18:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Oder anders:
Die "Bevorzugung" der Männer behindert die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands....

Genauso wie Gewerkschaften, Arbeitsgesetze usw.

Interessant, was hier bereits als "Ausbeutung" definiert wird.
Was soll der Unsinn?



EDIT:
Ah, OK, Quelle jetzt erst gesehen....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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07.09.2014 22:45 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -1
 
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Was soll man einer Frau auch mehr zahlen. Wenn diese zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ist, kann man eh davon ausgehen, daß sie demnächst "wirft" und im Unternehmen die "Flatter" macht.

[ nachträglich editiert von internetdestroyer ]
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11.09.2014 12:42 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Da sind die Frauen (in höheren Berufen) z.T. aber auch selbst Schuld. Warum rennt ihr den Männern auch hinterher? Warum tut ihr genau das, was Männer auch tun? Kein Wunder, dass man sich als Chef dann lieber für´s "Original" entscheidet.

Ihr müsst mal Eure Stärken einbringen. Die unterscheiden Euch von den Männern. Die bereichern und sind durch ihre Eigenheit (sofern sie wirtschaftlichen Erfolg bringt) auch mehr Geld Wert.
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11.09.2014 22:30 Uhr von desert_garden
 
+0 | -0
 
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Ich finde es an der Zeit, dass sich auch mal eine Frau zu dem Thema äußert...

@ NilsGH
An deinem Kommentaren hatte ich einen besonderen Narren gefresse.t.

"Technische Probleme? Es geht etwas kaputt (bspw. ein Verkaufstisch) und muss repariert werden? Machen das Frauen? Nein, sie rufen Handwerker, die von der Firma bezahlt werden müssen."

Leider werden immer mehr Mädchen/Frauen dazu erzogen sich nur auf Äüßerlichkeiten zu versteifen, als Sachen zu hinterfragen. Eine gesunde Denkweise anProblem ranzugehen und sich dem nicht zu verweigern. An die Mädels "sowas macht auch Spaß, nicht nur überteuerte Smartphone oder Schminke, die das Gesicht entstellt."

Ergo ergibt sich für jeden Arbeitgeber ein erhöhtes Ausfallrisiko; in der Schwangerschaft müssen Arbeitsrichtlinien zugunsten der Schwangeren eingehalten werden. Das alles kostet Geld und behindert den reibungslosen Arbeitsablauf.

Hierzu möchte gesagt sein, dass Deutschland schreit "buhuhu.. wir haben zu wenig Kinder".
Wir gebären die nächste Generation an Arbeitern. Ist das wirtschaftlich nicht relevant... Pro Kind mal 3 Monate ausfallen ist doch okay. (schon mal ne Wassermelone aus dir rausgedrückt)
Die meisten Arbeitgeber sollten Ihr Personal auch nicht so knapp bemessen, das die Firma wegen ein oder zwei Schwangeren zusammenbricht.
Kinder sind im allgeinem purer Luxus.

In punkto Ausfallrisiko...
Warum gehen die Väter nicht mit dem Kinder zum Arzt und bleiben zuhause. Haben Sie sich vielleicht aus dem Staub gemacht, weil Sie keine Lust auf Kinder, unnötige Ausgaben oder Verantwortung haben (hierzu kenn ich leider einige gute Beispiele)? Warum streuben sich soviele Männer davor 1-2Jahre Elternzeit zu nehmen?
Warum kommen Frauen überhaupt in die Verlegenheit das zu tuen? Es wird verlangt.
Wir sollen für die Wirtschaft funktionieren, wir sollen Mütter sein (Kinder+Extrakind/-mann) und den Haushalt schmeißen. Natürlich ist man da überfordert!
Und ein Mann hat es so schwer, weil er "so angestrengt" mit der Arbeit zu kämpfen hat? Nur damit...

Willkommen 100h-Woche

Standardmäßig sollten die Arbeitgeber sich individuell auf die Arbeitnehmer einstellen. Nicht jeder ist gleich und Familie sollte wieder höher gewertet werden und kein Störfaktor sein.
Allgemein haben wir eine traurige Tendenz dahin, das der deutsche Michel am besten nur noch für die Arbeit lebt.
Das ist das eigentlich Problem.

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