07.09.14 11:11 Uhr
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Studie: Globalisierung gefährdet Sprachvielfalt auf der Welt

Wissenschaftler aus Großbritannien haben herausgefunden, dass die Globalisierung dazu beiträgt, die Sprachenvielfalt auszurotten. Dabei kämen nicht nur Minderheitensprachen in entlegenen Ländern unter die Räder, sondern auch Sprachen in Europa oder den USA.

"Weltsprachen gehen derzeit schnell verloren. Das ist eine ernste Situation", so Dr. Tatsuya Amono, Autorin der Studie. Derzeit befänden sich durch die Globalisierung 25 Prozent der weltweit 7.000 gesprochenen Sprachen in Gefahr.

In Volkswirtschaften würde zumeist eine Sprache die politischen Bereiche dominieren. Die Bürger wären somit gezwungen, genau diese Sprache zu lernen, um nicht außen vor zu bleiben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Welt, Sprache, Globalisierung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2014 11:30 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -4
 
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Wohl noch die am wenigsten schlimme Auswirkung der Globalisierung...
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07.09.2014 12:27 Uhr von Borgir
 
+5 | -2
 
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@TinFoilHead

das kann man so sehen, muss es aber nicht. Da geht eine Menge Kultur verloren. Und darüber sollte sich ein Volk eigentlich definieren.
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07.09.2014 12:46 Uhr von MBGucky
 
+5 | -2
 
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Was für eine Katastrophe!

Man stelle sich nur mal vor, alle Bewohner der Erde würden eines Tages die selbe Sprache sprechen. All die Fortschritte in der Völkerverständigung wären damit zunichte gemacht. Und die ganzen arbeitslosen Dolmetscher erst.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.
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07.09.2014 15:36 Uhr von murmet
 
+0 | -0
 
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Globalisierung als großer Gleichmacher stört mich nicht so sonderlich. Mindert Konfliktpotential und hilft so buchstäblich der Völkerverständigung. Wenn da bloß nicht noch der ein oder andere Nachteil der Globalisierung wär...
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08.09.2014 15:33 Uhr von wombie
 
+1 | -0
 
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Finde ich ok. Hoffentlich geht da auch endlich mal das Konzept eines "Volkes" baden. Noch vor 100 Jahren gab es Zoff wenn zwei Leute aus unterschiedlichen Gemeinden heirateten, denn "DIE DA" sind a nicht aus demselben kleinkarierten Kaff. Vor 50 Jahren noch war eine Hochzeit zwischen Ethnien, speziell Kaukasisch mit Afrikanisch, ein riesentamtam. Selbst vor 15 Jahren hiess es bei meiner Heirat noch "Du willst WEN heiraten?! SCHANDE!".

Es wird Zeit dass wir EINE Sprache haben, EINE Menschheit und KEINE idiotischen Glaubenskriege. Lokale Kulturunterschiede kann man ja trotzdem noch wahren wenn man denn unbedingt moechte. Geht ja auch in DE zum Beispiel. Warum also nicht global?

p.s.: Das heisst nicht dass ich Wirtschaftsglobalitaet unterstuetze. Zumindest nicht solange diese von voellig skrupellosem unmenschlichen Abschaum kontrolliert wird.

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