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Pleitestadt Detroit: Feuerwehr muss Alarm durch Dosenklappern auslösen

Die einstige US-amerikanische Autometropole Detroit ist bankrott. Der stellvertretende Branddirektor, John Berlin, sieht die Ausrüstung der Feuerwehrstationen auf dem Stand von vor 30 Jahren.

Aufgrund der drastischen Einschränkungen des Budgets, rufen selbst gebastelte Alarmsysteme die Mannschaft bei einem Notfall zusammen. Ein Beispiel ist eine Getränkedose, die bei einem eintreffenden Fax durch das Papierblatt von dem Gerät geschubst wird und klappernd auf den Boden fällt.

Andere Alarme werden durch eine Kettenreaktion aus Faxgerät, Türscharnier, Draht und Türklingel ausgelöst. Kevyn Orr, vom Bundesstaat Michigan mit der Sanierung Detroits beauftragt, sieht die Modernisierung in der öffentlichen Sicherheit nach der Abwicklung des Bankrotts als oberste Priorität.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pleite, Feuerwehr, Alarm, Detroit
Quelle: freep.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2014 11:05 Uhr von Strassenmeister
 
+11 | -1
 
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Das ist doch wohl ein Witz?
Ode sind das News vom Schwestermagazin Titanic ?

[ nachträglich editiert von Strassenmeister ]
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07.09.2014 11:20 Uhr von Strassenmeister
 
+1 | -1
 
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Sollte eigentlich heißen "Oder"
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07.09.2014 11:38 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -0
 
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Oft ist sowas leider kein Witz, und für solch wichtige Dinge ist kein Geld "vorhanden", weil dafür kein Geld genehmigt wird! Woanders wird das dann mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen! Hauptsächlich in anderen "Sicherheitsbereichen"!!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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07.09.2014 11:40 Uhr von The Roadrunner
 
+12 | -0
 
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Einfach nur TOP diese USA - sie haben schaffen es in der Welt mehrere Kriege nahe zu parallel zu führen und hauen dabei Millionen (wenn nicht Milliarden) von Dollar raus, wärend gleichzeitig die eigenen Bundesstaaten bankrott sind.

Ich warte eigentlich auf den Punkt an dem das amerikanische Volk aufwacht und sich besinnt.
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07.09.2014 12:05 Uhr von der_trompete
 
+3 | -0
 
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Das zeigen wir extra so um die Dringlichkeit der Finanzpriorität darzustellen, dachten sich die Feuerwehrmänner.

[ nachträglich editiert von der_trompete ]
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07.09.2014 16:33 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@ The Roadrunner

Die "USA" als Staat haben mit Detroit nicht viel am Hut. Im Gegensatz zu Deutschland, wo der Bund regelmäßig klamme Kommunen und Bundesländer retten muss/darf/kann, gibt es das in den USA nicht.

Detroit wird und wurde die letzten Jahre massiv verkleinert und, ähnlich Newark in den 90ern, findet dort schon aus dem Kern heraus wieder ein Aufstreben bzw. eine Modernisierung statt.


Die Altlasten müssen aber natürlich nach wie vor abgetragen werden.

Zahlen und darunter leiden tun die Einwohner Detroits - in den guten Zeiten wurde nichts geteilt und nichts zurückgelegt und nun haben sie eben mit der anderen Seite der Medaille zu kämpfen.
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07.09.2014 17:59 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ benjaminx

Es gibt in den USA schlicht keine rechtliche Grundlage für irgendwelche Hilfen.

Das hat nichts mit Distanzieren zu tun.

Gleichzeitig gibt es auch keinen Finanzausgleich wie in Deutschland, die USA sagen hier also ganz klar jeglichen Finanzschiebereien ab.
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07.09.2014 18:16 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
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Das alles wird auch noch hier Einzug halten, wartet nur ab, die Infrastruktur sieht doch schon ähnlich aus.
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07.09.2014 19:38 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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und mit benzin wird uran gelöscht?
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12.09.2014 15:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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In Detroit wurden mal viele Autos gebaut.
Die Stadt Rüsselsheim würde im Prinzip auch der Schlag treffen, wenn Opel die Tore schließt. Da kann man die halbe Stadt wegtragen.
Genauso wie Mettingen nahe Stuttgart eine Arbeitslosensiedlung wäre, wenn Daimler das Werk schließen würde.

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