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Kabarettist Georg Schramm hört auf: Er will kein "Dieter Nuhr für Arme" werden

Der Kabarettist Georg Schramm ist wohl der böseste und kompromissloseste in der deutschen Szene gewesen und nun hört er auf.

Mit 65 Jahren ist für ihn Schluss, denn er hat das Gefühl, dass seine Kunstfigur Dombrowski ausgespielt sei.

"Wenn er sich über nichts mehr aufregt, alles relativiert. Ein Dieter Nuhr für Arme", so Schramm.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Arme, Kabarettist, Dieter Nuhr, Georg Schramm
Quelle: sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2014 20:18 Uhr von S8472
 
+10 | -1
 
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Der böseste und kompromissloseste WAS?
Er war ein super Kabarettist. Ich bin froh letztes Jahr noch bei ihm in der Show gewesen sein zu können. Einfach traumhaft.
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06.09.2014 21:52 Uhr von kingoftf
 
+6 | -2
 
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Schade, der Beste, der noch existierte.

Nun rutscht das Niveau der Karbarett-Szene noch weiter in Richtung Comedy Clowns.......
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06.09.2014 21:58 Uhr von quade34
 
+6 | -1
 
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kingoftf... nicht dorthin. Sondern RTL, tiefer geht es nicht.
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07.09.2014 00:29 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -5
 
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Bitter ja !!!

Es gibt aber schon Künstler in der Szene, die mindestens genauso gut sind, wie er war.

Trotzdem Respekt.


Hier mal ein Beispiel

Christoph Sieber
Der Krieg ist die Lösung der Schuldenkrise.

https://www.youtube.com/...



Der nächste Ausflug geht nach Stalingrad

https://www.youtube.com/...
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07.09.2014 08:41 Uhr von tutnix
 
+6 | -1
 
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@slimer72

seit wann muss kabarett lustig sein?
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07.09.2014 09:47 Uhr von stoske
 
+1 | -5
 
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Der Kabaretist hat, wie schon Malmsheimer so treffend sagte, nur einen bedingten Lehrauftrag, aber einen unbedingten Unterhaltungsauftrag. Sprich, es muss komisch(!) sein. KOMISCH! Vornehmlich dient die Sache der Unterhaltung! Deshalb habe ich auch mit Schramm nie wirklich etwas anfangen können. Die ätzend tief in der Politik verwurzelten "Witze" haben, schon thematisch bedingt, nur eine kurze Halbwertdauer und sind selbst aktuell weniger lustig als nervend. Wirklich lachen konnte ich da nie. Ganz im Gegensatz zu Malmsheimer, dessen Inhalte genauso gut, wenn nicht besser treffend sind und vor allem noch in Jahrzehnten verständlich und urkomisch sind. Das war dann auch das Beste an Schramm, dass danach oft Malmsheimer kam.

@tutnix: Seit wann Kabarett lustig sein muss? Immer schon und zwar per Definition. Gesellschaftskritik ohne Humor und Albernheit ist nämlich nicht zu ertragen und keine Unterhaltung. Kabarett ohne "Lustig" funktioniert gar nicht, denn der Humor macht das ernste Thema erst verständlich und erträglich. Deshalb funktionierte Schramm auch nie besonders, er war einfach nicht lustig und kam aus diesem Grund auch nie über die kleine Bühne hinaus.

[ nachträglich editiert von stoske ]
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07.09.2014 11:47 Uhr von S8472
 
+2 | -0
 
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@stoske
Ich habe bei Schramm immer gelacht. Und wieso nie über die kleine Bühne hinaus? Das ist ja wohl nachweislich falsch.
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07.09.2014 12:23 Uhr von Enny
 
+2 | -0
 
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Das ist sehr Schade. Er war einer der besten.
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07.09.2014 12:27 Uhr von stoske
 
+2 | -3
 
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@S8472: Wenn du darüber lachen kannst, ist das doch prima, ich kann da nur die Augen verdrehen, wenn man politische Umstände, die schon ohne Humor schwer zu ertragen sind, mit ätzender Polemik kombiniert, die das Ganze immer noch nicht lustig macht.
Ein größeres Publikum hat es auch nie gegeben, genauso wenig wie eine größere Bühne, es ist und bleibt die "kleine Sparte" der politischen und polemischen Satire. Und was an Politik oder Polemik lustig sein soll, begreife ich dann wohl einfach nicht. In 29(!!!) Jahren lediglich sieben leidlich erfolgreiche Solo-Programme zu schaffen, von denen sechs vergangene politische Ereignisse kolportieren, die schon damals kaum einer kannte, und oft schon nach Monaten nicht mehr lustig sind, verstehe ich nicht als Erfolg. Und vor allem: Die ganze Polemik hatte gesellschaftlich nie einen Effekt. Hier ist nicht nur der Unterhaltung-Auftrag nicht erfüllt, sondern nicht mal der Lehrauftrag. Wenn man weder was lernt, noch lacht, bleibt lediglich Polemik. Und die war noch nie lustig.
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07.09.2014 16:29 Uhr von Comedian1
 
+0 | -2
 
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Schade das er es nicht schafft, andere Meinungen zu akzeptieren. Das ist und war immer sein großer Fehler .
Würde er mehr Humor besitzen wäre er ein großer , aber den hat er nicht und erst recht(leider) keine Selbstironie .
Vor Jahren sind sie alle gemeinsam auf der Bühne gewesen, da war es ein Kodex über Kollegen nicht herzuziehen, heute denkt er, er steht über allem und wer nicht dem linken Mainstream angehört ist ein Verräter .schade Herr Schramm.
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07.09.2014 17:06 Uhr von S8472
 
+0 | -0
 
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@stoske
Ist das ZDF keine große Bühne?
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07.09.2014 21:41 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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@slimer72


Du verwechselst Schramm mit Mario Barth oder Cindy, ach ne, doch nicht, die beiden sind ja auch nicht lustig.

Politisches Kabarett ist nicht Comedy Müll auf RTL

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