06.09.14 14:18 Uhr
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USA: Joe statt José - Schon klappte es mit der Bewerbung

José Zamora hatte auf Suche nach einem Job in den USA monatelang bis zu 100 Bewerbungen pro Tag geschrieben. Jedoch blieb es bei nur wenigen Antworten.

Zamora kam dann auf die Idee, in seinem Vornamen einfach einen Buchstaben weg zu lassen. Aus dem Latino-Vornamen José wurde somit der amerikanischer klingende Name Joe.

Das Ergebnis der Namensänderung war verblüffend. Eine Woche war sein Mail-Eingang voll mit Antworten potenzieller Arbeitgeber. In seinem Anschreiben hatte Zamora nichts verändert. Er ließ nur einen Buchstaben in seinem Namen weg.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Bewerbung, Buchstabe
Quelle: huffingtonpost.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2014 14:33 Uhr von NetV@mpire
 
+21 | -8
 
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100 pro tag - klar
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06.09.2014 14:34 Uhr von the_reaper
 
+33 | -4
 
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gute idee mit dem buchstaben weglassen!
vielleicht sollte ich mich statt "the_reaper" umbenennen in "the_raper" - mal schauen ob es dann auch mit der bewerbung klappt!

[ nachträglich editiert von the_reaper ]
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06.09.2014 14:39 Uhr von blade31
 
+7 | -4
 
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danke the_reaper ich lieg grad lachend unterm Tisch

*g*
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06.09.2014 14:39 Uhr von Knutscher
 
+13 | -2
 
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Hierzu gab es ja auch schon wissenschaftliche Versuche in Deutschland mit vergleichbaren Ergebnissen.

Bewerber mit Deutschen Namen hatten dabei ein vielfaches mehr an Erfolg als ein Bewerber mit ausländisch klingendem Namen. Trotz gleicher Befähigung und Bildungsstand.
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06.09.2014 14:46 Uhr von NetCrack
 
+4 | -4
 
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Ich war mal in LA in einem AT&T Store wo mich ein netter asiatischer Amerikaner mit "Michael" auf dem Namensschild bediente. Als er den Vertrag dann ausgefüllt hat, hat er bei Bearbeiter aber "San" eingetragen ... amerikanische Unternehmen zwingen anscheinend öfter auch ihre Mitarbeiter unter amerikanisch klingenden Namen zu arbeiten ... finde ich ziemlich lächerlich, aber der Ami fühlt sich ja schnell mal bedroht.
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06.09.2014 15:06 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -0
 
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@the_reaper
Mit einem derartig umbenannten Namen kannst du in Indien bestimmt Chancen *hust*
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06.09.2014 15:36 Uhr von SteveM45
 
+7 | -1
 
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@NetCrack: Du weisst scheinbar nicht, wer "Michael San" ist. Das Schild trägt seinen Vornamen, wie in Amerika üblich und San ist sein Nachname. Alle Klar nun?
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06.09.2014 15:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -7
 
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In Deutschland klappt das aber nicht.

Als sich meine Freundin in Stuttgart auf einen Job in einem größeren Klamottenladen beworben hat, sagte man ihr, sie müsse türkisch sprechen können, denn sie hätten nur türkische Hilfskräfte. - die sprechen kein Deutsch.
Und ihr Ganztag-Job bei der Telekom, wurde durch 3 Türken ersetzt, die das nun als 400-Euro-Job machen.
Muss sie ihren Namen jetzt türkisch klingen lassen?
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06.09.2014 16:45 Uhr von Pavlov
 
+3 | -3
 
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@BastB

Sicher nicht. Er hat seine Chance bekommen, für sich zu werben, sich persönlich vorzustellen etc.

Es wird nicht ein ausländischer Bewerber abgelehnt, weil man keinen Ausländer haben will, sondern wegen Vorurteilen. Das ist überall auf der Welt so.

O.K., ein paar Dörfer in Sachsen mögen dort vllt. eine Ausnahme bilden ;)

[ nachträglich editiert von Pavlov ]
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06.09.2014 16:53 Uhr von freshmasterDef
 
+2 | -0
 
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no way josé
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06.09.2014 21:27 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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@ EpikurDeluxe Und warum ist seine Aussage so falsch ?

Er hat doch recht. Wenn ein z.B. deutscher Arbeitgeber in seinem Unternehmen nur Deutsche haben möchte, dann wird eine anonyme Bewerbung auch nichts helfen.

Dann werden die Ausländer halt nach dem Vorstellungsgespräch eine Absage erhalten.

Was ist dann besser ? Gleich eine schriftliche Absage, oder erst zum Unternehmen anreisen mit ggf. Kosten usw. und dann erst die Absage erhalten.
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06.09.2014 22:05 Uhr von derby11
 
+1 | -1
 
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Versuche doch mal jemand den Namen auf dem PC ordentlich zu schreiben, mit dem Diphthong über dem "e"..

Bevor ich es versuche, gebe ich lieber keine Antwort! ;-))

[ nachträglich editiert von derby11 ]
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07.09.2014 01:48 Uhr von Malti2
 
+1 | -0
 
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José <-
So schwer isses ja nun auch nicht wieder nicht, den Namen zu schreiben.
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07.09.2014 21:20 Uhr von NetCrack
 
+0 | -0
 
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@SteveM45 könnte man annehmen, hast Recht! Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen, dass er das tatsächlich in das Feld mit dem Vornamen eingetragen hat und der Familienname ein anderer war.
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11.09.2014 11:57 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@ BastB
Nein. In der Papierphase läuft so etwas zum Teil auch unterbewusst ab.
Erst beim persönlichen Termin hat José die Chance, sich durch seine Qualifikationen zu positionieren.

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