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IS-Terror: Experten sehen die USA ganz klar in der Verantwortung

Die Welt hatte vor kurzer Zeit noch das Ende diverser Diktaturen gefeiert. Die Herrschaft von Saddam Hussein im Irak endete zum Beispiel. Auch fiel der libysche Diktator Muammad al-Gaddafi und der ägyptische Machthaber Hosni Mubarak wurde gestürzt. Die Aussicht auf Demokratie war aber eine Fehleinstellung.

"Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind", so Robert D. Kaplan, Außenpolitik-Experte der USA. Dies sagte er vor dem Hintergrund der Gräueltaten der IS-Terroristen im Irak. Diese haben einen regelrechten Flächenbrand in Syrien und dem Irak entfacht.

Die Experten in Deutschland sehen am Tun der IS-Terroristen ganz klar die Schuld der USA. So sei die Irak-Invasion unter G.W. Bush ein gigantischer Fehler gewesen. Die USA hätten den Irak in diese prekäre Situation gebombt, so Terrorexperte Hajo Funke. Die außenpolitische Schwäche Obamas sei mit Schuld.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Terror, IS, Verantwortung
Quelle: huffingtonpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2014 14:18 Uhr von Romendacil
 
+5 | -3
 
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Wer hat denn Gaddafis Ende begrüßt?
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06.09.2014 14:41 Uhr von blaustich
 
+2 | -4
 
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Kürzlich hat ein US-General ein Statement zu ISIS abgegeben. Er sieht die USA auch verantwortlich: Für die Gründung von ISIS.
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06.09.2014 14:42 Uhr von Ms.Ria
 
+6 | -3
 
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Die Meinung der sog. Experten teile ich auch, jeder der sich tiefgehender über die IS und deren aktuelle Entwicklung informiert müsste auch dahinter gekommen sein.

Die IS besteht aus mehreren "Clans", die sogar teilweise ehemals (nach den Irak-Kriegen) von den USA unterstützt wurden um Störenfriede zu beseitigen. Selbst nach offiziellem Ende des Irak-Kriegs fanden immer wieder Kämpfe dort statt, es gibt unendlich viele "Randnotizen" die darüber berichteten. Nur ist der Schuss jetzt nach hinten losgegangen, weil sich auch islamistisch-radikale Strömungen und davon Überzeugte aus aller Welt der IS angeschlossen haben, die jetzt insgesamt diesen Flächenbrand auslösen.

Nie wurde mehr als heute deutlich, wie falsch die US-Aussenpolitik seit Jahrzehnten geführt wird. Ihre militärischen Eingriffe hinterlassen überall zerbombte Zustände und Chaos. Unzufriedenheit, null Perspektive, Hass auf die USA und desolate politische Zustände im Irak und Umgebung sind ein guter Nährboden für diese Art der Radikalität.

Es ist eigtl. nur eine logische Schlussfolgerung dass so etwas wie die IS passiert, so unschön sie auch ist.
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06.09.2014 15:48 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -1
 
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Man kann ja noch hundert Jahre noch die Schuld jemanden zuschieben und ändern tut sich da immer noch nicht.
Kurz gesagt, sollte lieber ein Plan gemacht wie man die nun zerstört.... hilft ja nun eh nix mehr.
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06.09.2014 16:57 Uhr von Pavlov
 
+5 | -1
 
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Man hätte vllt. mehr Wert auf politische Stabilität als auf potentielle, wirtschaftlich luktraive Entwicklungen setzen sollen. Assad war nie jemand, der als grausamer Herrscher galt etc., aber man wollte ihn ja unbedingt loswerden.

Ich erinnere mich noch, wie man vor 1-2 Jahren voller Hoffnung den Siegeszug der Rebellen in den westlichen Medien angepriesen hat, da war das vollkommen O.K., mit ausländischer Unterstützung inklusive.

Da gab es ja auch noch die Separatisten in Ukraine...ohh wait..nah, das ist doch was völlig anderes, schließlich geht´s dem Westen diesmal gegen den Strich *hust*

Nur traurig, dass unschuldige Journalisten und nicht die Verantwortlichen aus Washington vor laufender Kamera mal die Folgen ihrer Politik spüren werden. (Damit will ich nicht sagen, dass ich denen den Tod wünsche, aber es wäre zumindest gerechter, da sie für das Chaos verantwortlich sind).
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06.09.2014 17:02 Uhr von honalolaoa
 
+0 | -1
 
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Nicht die Bombardierung des Iraks war der größte Fehler der USA, sondern die völlige Zerstörung des Sozialsystems und Infrastruktur durch die radikale Privatisierung. Und der allergrößte Fehler der USA war die Auflösung der irakischen Armee wodurch Millionen kampfbereite Soldaten arbeitslos wurden und sich dann verschiedenen Gruppen anschlossen.

Außerdem haben die Amis die Baath-Partei aufgelöst/ verboten und die Sunniten in den Untergrund getrieben.

[ nachträglich editiert von honalolaoa ]
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06.09.2014 17:15 Uhr von Stoersender
 
+1 | -0
 
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@keine Ahnung:
Schuld ist die eine Sache, viel wichtige wäre, daß der Schuldige aus den gemachten Fehlern etwas lernen würde.
Momentan wiederholen unsere Politverbrecher ihre Fehler - stets die Auswirkungen bekämpfen, nur NIEMALS die Ursachen angehen. Man kann die IS nur wirklich stoppen, indem man ihr den Geldhahn KOMPLETT zudreht. Die Geldgeber hinter der IS sind die wahren Verbrecher, nicht die gehirngewaschenen und religiös angestachelten Kämpfer, die grausamste Verbrechen begehen. Und das hat auch nichts mit dem "bösen" moslemischen Glauben zu tun. Auf die "Rebellen" in Syrien angesprochen meinte ein Ostjerusalemer Taxifahrer im April diesen Jahres: "Das sind keine Moslems. Das sind Verbrecher ! Einem wahrem Moslem ist alles Leben heilig, sei es eine Pflanze, ein Tier oder ein Mensch, egal welcher Religion". Wenn es doch nur mehr solcher Menschen geben würde.
Ausschließlich(!) Waffen in diese Region zu schicken, ist ein Spiel mit dem Feuer und wird, da bin ich mir sicher, nur zu noch mehr Leid fürhen.
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06.09.2014 17:43 Uhr von usambara
 
+0 | -2
 
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die Schuldfrage kann man auch anders auf ziehen:
Die Ansar al-Islam bzw Ansar as-Sunna ist Vorgänger des Islamischen Staates und bestand in den 90ziger hauptsächlich aus Kurden und hatten ihr Hauptquartier
in den Kurdischen Bergen -und wurden von den Peschmerga geduldet, weil gemeinsam im Kampf gegen
Saddam.
Noch heute sind in den Reihen des Islamischen Staates Kurden in Führungspositionen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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06.09.2014 19:13 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Alles kommt ans Licht, nur eine Frage der Zeit und/ oder der Umstände!!!
Und ein reines Gewissen ist ein schönes Ruhekissen!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]

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