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NASA sichtet Unmengen von Satellitendaten mit einem Trick in wenigen Minuten

Die NASA muss Unmengen von Satellitendaten auswerten. Eine visuelle Sichtung der Aufzeichnungen nimmt viel Zeit in Anspruch. Allein der Forschungssatellit "Wind", der im Jahre 1994 gestartet wurde, sendet immer noch elf Mal pro Sekunde seine Daten über die Magnetfelder der Sonnenwinde an die Erde.

Robert Alexander ist Spezialist für die Darstellung von Daten als Klangereignisse (Sonifikation). Mit Algorithmen werden die visuellen Daten in Klangfolgen umgewandelt. Auf diese Weise können die außergewöhnlichen Messergebnisse eines Monats in nur zehn Minuten Abhören identifiziert werden.

Alexander schult mit seiner Methode auch das Gehör anderer Wissenschaftler für die Auswertung von besonderen Ereignissen ihrer Datenaufzeichnungen. Ein Video zeigt einen Rückwärtsschock zur Sonne, wenn ein schneller Plasmastrom gefolgt von einer langsamen Sonneneruption den Stern verlässt.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Daten, NASA, Trick, Ton, Darstellung
Quelle: nasa.gov

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2014 08:55 Uhr von Rechtschreiber
 
+8 | -1
 
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Man soll das menschliche Ohr nicht unterschätzen. Man überlege sich, wieviele Instrumente ein Orchester hat. Ein geschulter Mensch kann hören, wenn nur ein Einziger der 100 Musiker einen falschen Ton anschlägt.
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05.09.2014 09:44 Uhr von ElMagnifico
 
+8 | -0
 
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Tonnen von Satellitendaten?
Wieviel wiegt denn z.B. ein Gigabyte?
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05.09.2014 10:39 Uhr von Jaecko
 
+16 | -0
 
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Also wenn man 1GB mal einseitig ausdrucken würden mit:
- 1 Byte als 2-stellige Hex-Zahl (0-9, A-F)
- DIN A4, 80g/m²
- 75 Zeichen pro Zeile
- 52 Zeilen pro Blatt (Schriftgrösse 12)

komm ich rechnerisch auf 550637 Blatt, was einem Gewicht von ca. 2683 kg entspricht. 1 Tonne wären dann 0,37 GB.
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05.09.2014 11:41 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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@ Jaecko:

lol ... ymmd
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05.09.2014 12:51 Uhr von Rammar
 
+3 | -0
 
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@Jaecko

ist die druckfarbe da schon mit drin?
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05.09.2014 15:11 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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gigaviel?
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05.09.2014 18:39 Uhr von montolui
 
+2 | -1
 
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...hätte nicht gedacht, dass gängige Metaphern auf so viel Unverständnis treffen...
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05.09.2014 22:01 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ montolui
Was genau haben "gängige Metaphern" denn im Bereich Wissenschaft verloren? Dann schreib doch in ´Freizeit´ oder so. In der Quelle sehe ich allerdings auch keine Erwähnung der Datenmenge.

Vor allem frage ich mich aber: warum um alles in der Welt automatisiert man die Verarbeitung der Daten nicht?!
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05.09.2014 22:35 Uhr von montolui
 
+1 | -1
 
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@TheRoadrunner: Dann gib mal bei Google "Tonnen von Daten" ein. Ergebnis: Es erscheinen (unter anderem) Tonnen von wissenschaftlichen Links...
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06.09.2014 00:07 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ montolui
Davon abgesehen, dass ich diese Erkenntnis nicht nachvollziehen kann (das ´wissenschaftlichste´ ist noch eine Pädagogische Hochschule...) halte ich die Anzahl der Google-Treffer nicht für maßgeblich für Sinn oder Richtigkeit. Für "Standart" (t ist Absicht) gibt es beispielsweise 40 Mio. Treffer.
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06.09.2014 00:18 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ Olli_Koenigs
In welche Kategorie würde diese News denn sonst passen?
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06.09.2014 10:21 Uhr von TheRoadrunner
 
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"Aber wie ich schon schrieb: Die Einsortierung nach Sparte nehmen doch die Checker vor, da kann der Verfasser also nichts machen.... "
Eben schon. Da ´Wissenschaft´ der einzig sinnvolle Bereich für einen solche Nachricht ist, kann man insbesondere von einem so erfahrenen Autor auch erwarten, dass er die News für diesen Bereich angemessen formuliert.
Das Schreiben in Bereichen wie ´Freizeit´ würde natürlich auch die Wahl entsprechender Themen voraussetzen.

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