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Hannover: Neuer ZOB wurde eingeweiht - Säufer-Szene soll ausgeschlossen werden

Am Raschplatz in Hannover wurde nun der neue ZOB, für den internationalen Busverkehr die zentrale Drehscheibe, eingeweiht und war der Landeshauptstadt Niedersachsens 4,3 Millionen Euro wert. OB Stefan Schostok (SPD) schwärmt vom neuen gläsernen Schmuckkästchen der Leinemetropole.

Auf 1.400 Quadratmeter gibt es elf Bussteige, die meisten überdacht. Zudem gibt es Ticketschalter, ein Warteraum im Terminal, Toiletten und Anzeigetafeln. Ziele der bis zu 80 täglich abfahrenden Busse sind unter anderem Berlin, Paderborn, Stuttgart, Varna (Bulgarien) oder Riga (Lettland).

"Wir wollen den Reisenden Sicherheit geben und vermeiden, dass sich die Situation vom alten ZOB fortsetzt", so Vertriebsdirektor Frank Bodlak. Trinker und Störer sollen künftig Platzverweise erhalten. Während der Einweihung ließen sich jedoch schon wieder die ersten Landstreicher dort nieder.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Neuer, Hannover, Szene, ZOB
Quelle: bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2014 13:20 Uhr von rubberduck09
 
+6 | -6
 
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Dass man in so einem Fall nicht auch mal versucht rauszufinden _warum_ da so viele ´Unerwünschte´ rumlungern kann ich nicht verstehen. Vielleicht haben die sonst nix und dort ist noch die beste Chance mal den einen oder anderen Euro durch ´Spenden´ zu bekommen?
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04.09.2014 13:44 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -11
 
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"Trinker und Störer sollen künftig Platzverweise erhalten." (3Pac)
Was sind denn "Störer"? Kann man dann nicht auch die "Gestörten" aus Gerechtigkeitsgründen des Platzes verweisen? Schließlich stören sie den "Störer".

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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04.09.2014 14:09 Uhr von killa_mav
 
+4 | -1
 
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@Sag_mir_Quando_sag
Nö kann man nicht. Störer ist ein juristischer Begriff.
Das wäre in etwa so, als ob man einen in Notwehr Handelnden mit Notwehr bekämpfen könnte ohne sich strafbar zu machen und das geht zurecht nicht.
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04.09.2014 14:32 Uhr von quade34
 
+0 | -3
 
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Der Winter kommt. Haben die in Hannover keine U-Bahn?
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04.09.2014 14:46 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -3
 
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"Störer im Sinne des Verwaltungs- bzw. Polizeirechts sind Personen, die für eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verantwortlich sind. Gegen diese Beeinträchtigung wird mit Mitteln der Gefahrenabwehr vorgegangen. Die Beeinträchtigung kann an ein gefährliches Handeln (dann: Handlungsstörer) oder an die Verantwortlichkeit für den gefahrbringenden Zustand einer Sache (dann: Zustandsstörer) anknüpfen."
http://de.wikipedia.org/...

"Handlungsstörer ist, wer die Einwirkung auf eine fremde Sache durch seine Handlung oder durch pflichtwidriges Unterlassen adäquat verursacht."
http://de.wikipedia.org/...

Es gibt doch in Deutschland soviele Schilder.

Wenn ich das Wort "Störer" lese, dann ist das zunächst sehr subjektiv. Wie soll ich als Laie für das Wort "Störer" wissen, wann ich nach dem Verwaltungsrecht störe. Ich meine: Liegen auf dem neuen ZOB Rechtskommentare herum, damit der Störer weiß, wann er ein Störer im Sinne des juristischen Rechts ist? Wohl kaum.

Wenn ich ein Buch lese oder ich mich mit etwas beschäftige und mich jemand unterbricht, dann ist das für mich eine "Störung". Es gibt aber auch noch andere Arten von Störung wie z.B. die "psychische Störung". Die "psychische Störung" wiederum hat einen Störungsträger - nämlich den "Psychisch Gestörten". Dieser wird schließlich auch gestört - von Störern. Kann nun ein "Psychisch Gestörter" auf dem ZOB von Hannover sich auf das Verwaltungsrecht berufen, damit man ihn nicht stört?

" Trinker und Störer sollen künftig Platzverweise erhalten." (3Pac)
Beim Trinker gibt es eine klare Vorstellung von dem, was ihn ausmacht.
Vom Störer eigentlich nicht. Denn was ist denn "gefährlich"? Der- oder diejenige, die auf dem Boden liegen? Solche Leute stören auch viele, weshalb sie dann als "Störer" subjektiv wahrgenommen werden.
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04.09.2014 16:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"
´Trinker und Störer sollen künftig Platzverweise erhalten.´ (3Pac)
Was sind denn ´Störer´? Kann man dann nicht auch die ´Gestörten´ aus Gerechtigkeitsgründen des Platzes verweisen? Schließlich stören sie den ´Störer´.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]"

Sieben Miese und kein weiterer Kommentar?
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04.09.2014 16:11 Uhr von JackMcMurdok
 
+2 | -2
 
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Hoffentlich zieht die Stadt das auch durch und rudert nicht irgendwann wieder zurück. Hier in Osnabrück sitzen auch immer irgendwelche Asozialen am Busbahnhof und in den Grünanlagen, so dass man sich als Bürger dort gar nicht aufhalten mag. Besonders die Glasscherben und der Gestank sind übel... kein Wunder, wo doch die Telefonzellen mit Sanitäranlagen verwechselt werden. Ekelhaft!
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04.09.2014 16:44 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -3
 
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" Hier in Osnabrück sitzen auch immer irgendwelche Asozialen am Busbahnhof und in den Grünanlagen, so dass man sich als Bürger dort gar nicht aufhalten mag. "(JackMcMurdok)

Apropos Asoziale:
"Ob deine Argumentation wohl damit zusammenhängt, daß sich eine Privatschule nur Bonzen leisten können?
Integriert IHR euch doch erstmal- ihr gründet schließlich eure eigenen Ghettos (sicher ´Moslemfrei´)....typischer Fall von Integrationsunwillen, sofort alle ausweisen in die Schweiz oder auf die Cayman Islands!"
http://www.shortnews.de/...

"(...) kein Wunder, wo doch die Telefonzellen mit Sanitäranlagen verwechselt werden. "(JackMcMurdok)
Es gibt bei Euch noch Telefonzellen?

"Besonders die Glasscherben und der Gestank sind übel..." (JackMcMurdok)
Glasscherben von einer Telefonzelle oder Glasscherben von einer Bierflasche?
Bei Glasscherben von einer Bierflasche handelt es sich um Reste eines Gegenstands, den ein Trinker gebraucht. Das ist eindeutig einem Trinker zuzuordnen.


"(...) und der Gestank sind übel..." (JackMcMurdok)
Ein Stänker, der trinkt, wird dann nicht wegen des Gestanks des Ortes verwiesen, sondern des Trinkens wegen.

"(...) und der Gestank sind übel..." (JackMcMurdok)
Ein Stänker, der nicht trinkt, wird dann wegen des Gestanks des Ortes verwiesen, obwohl der Gestank an sich ja nicht gefährlich ist. Demnach würde der Platzverweis ohne Rechtsgrundlage erfolgen. Oder gibt es ein Urteil, das Gestank als Gefahr umschreibt?

Ohne Frage: Gestank stört. Und der Gestanksverursacher kann man durchaus als Störer beschreiben. Aber findet sich diese Art des Störens im Gesetz wieder? Ich glaube nein, da ja mit dem Platzverweis lediglich eine Gefahr abgewendet werden soll.

Fazit: Nicht jeder Störer ist auch ein Störer im juristischem Sinne.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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