04.09.14 12:58 Uhr
 365
 

Bei Schottlands Unabhängigkeit verliert Großbritannien seinen Atomwaffen-Stützpunkt

Sollte bei dem Referendum am 18. September die schottische Unabhängigkeit beschlossen werden, sollen laut schottischer Regierung die Atom-U-Boote aus der Faslane Navy Base verbannt werden. Wofür Atomwaffen-Gegner mehr als 30 Jahre lang kämpften, könnte durch schottische Nationalisten wahr werden.

Dies wäre ein wahrer Albtraum für die britische Regierung, da ein Umzug des britisches Atomwaffenarsenals, 160 "Trident"-Raketen mit Nuklearsprengköpfen, wohl um die 3,5 Milliarden Pfund kosten würde. Als möglicher Hafen wird Plymouth gehandelt, doch dürfte es in der Bevölkerung Widerstand geben.

Weiter wäre eine Anmietung der Faslane Navy Base von der neuen schottischen Regierung möglich, allerdings würde Großbritannien damit sein Atomwaffenprogramm dem Wohlwollen einer ausländischen Regierung aussetzen. Als letzte Möglichkeit bliebe nur die völlige Abschaffung der Atomwaffen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Unabhängigkeit, Stützpunkt
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Politiker warnen vor Stimmungsmache und Hetze gegen Flüchtlinge
Tabakkonzern Philip Morris zahlte eine halbe Million für politisches Sponsoring
AfD bereitet Antrag zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags vor

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.09.2014 14:46 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ benjaminx

Die Rohstoffe Schottlands halten nicht lange, sie sind größtenteils unerschlossen und Schottland selbst macht massive Verluste.

Ja, wenn die Vorkommen mal erschlossen sind, werden sie für einen überschaubaren Zeitraum Profit erwirtschaften. Ob das ausreicht, um Schottland profitabel zu machen, ist unklar.

Fakt ist aber, dass es nur für vergleichweise kurze Zeit wäre - und Schottland danach ohne alles dasteht, denn die aktuell stärkste Branche, Banken und Versicherungen, haben längst angekündigt, bei einer Separation nach London zu gehen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?